Prof. Dr. David Ray Griffin: Der mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Centers Nr. 7 Warum der offizielle Abschlussbericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist

Montag, 14 September, 2009

Um 17.21 Uhr am Nachmittag des 11. September, fast sieben Stunden nachdem die Zwillingstürme eingestürzt waren, stürzte auch Gebäude Nr. 7 des World Trade Centers ein. Der Zusammenbruch dieses Gebäudes war von Anfang an ein Mysterium. [1]

Das Gleiche sollte selbstverständlich auch für den Zusammenbruch der Zwillingstürme gelten. Aber da sie von Flugzeugen getroffen worden waren, die große Feuer in ihnen entzündeten, nahmen viele Menschen an, dass diese Kombination von Gründen ausreichend wäre, um zu erklären, warum die Zwillingstürme einstürzten.

Aber das WTC-Gebäude Nr. 7 wurde von keinem Flugzeug getroffen und so war es offenbar das erste Stahlskelett-Hochhaus auf der Welt, das allein aufgrund von Feuer zusammengebrochen ist. New York Times-Autor James Glanz zitierte einen Statiker mit den Worten: "Innerhalb der Bauingenieur-Gemeinde wird es als viel wichtiger angesehen, WTC 7 zu verstehen [als die Zwillingstürme]," weil Ingenieure keine Antwort auf die Frage haben, "warum Nr. 7 zusammengebrochen ist ?" [2]

Aus rein wissenschaftlicher Sicht gäbe es natürlich eine eindeutige Antwort. Wissenschaftler setzen die Gesetzmäßigkeit der Natur voraus und arbeiten nach dem Prinzip, gleiche Effekte implizieren gleiche Ursachen. Wissenschaftler verabscheuen es daher, beispiellose Ursachen für geläufige Phänomene zu postulieren. Vor dem 11. September war der Zusammenbruch von Stahl-Rahmen-Hochhäusern ein ziemlich geläufiges Phänomen, das die meisten Amerikaner bereits im Fernsehen gesehen haben. Und in jedem dieser Fälle wurde das Gebäude mit Hilfe von Sprengstoffen in einem Prozess, der als kontrollierte Sprengung bekannt ist, zu Fall gebracht. Aus wissenschaftlicher Sicht wäre daher die naheliegende Annahme gewesen, dass WTC 7 zusammenbrach, weil Sprengstoff verwendet worden war, um dem Stahl seine Tragfähigkeit zu nehmen.

Allerdings findet die öffentliche Diskussion über die Zerstörung des World Trade Centers nicht in einem wissenschaftlichen Kontext statt, sondern in einem hoch aufgeladenen politischen Kontext. Amerika war gerade angegriffen worden und es wurde von fast allen geglaubt, dies geschah durch ausländische Terroristen, die entführte Flugzeuge in die Zwillingstürme geflogen hatten und dass in Reaktion darauf die Bush-Regierung einen "Krieg gegen den Terror" gestartet habe." Die Vorstellung, dass auch nur eines der Gebäude mit Hilfe von Sprengstoff zu Fall gebracht wurde, würde implizieren, dass die Anschläge keine Überraschung waren, so dass diese Vorstellung auf keinen Fall im privaten Rahmen erwägt werden konnte, geschweige denn in der Öffentlichkeit.

Dies bedeutete, dass Menschen glauben mussten oder zumindest vorgaben zu glauben, dass Gebäude Nr. 7 durch einen Brand zu Fall gebracht worden war, obwohl, wie Glanz schrieb: "Experten erklärten, dass kein Gebäude wie dieses, eine modernes, mit Stahl verstärktes Hochhaus, jemals aufgrund eines unkontrollierten Feuers zusammengebrochen ist." [3] Und so wurde dieser Gebäude-Zusammenbruch als ein Mysterium betrachtet - soweit er überhaupt betrachtet wurde.

Und das wurde er nicht viel. Obwohl WTC 7 ein 47-stöckiges Gebäude war und in den meisten Städten, wenn nicht sogar Bundesstaaten das höchste Gebäude gewesen wäre, ließen die 110-stöckigen Zwillingstürme es im Vergleich klein erscheinen. Es wurde auch durch sie in der anschließenden Berichterstattung in den Medien sprichwörtlich in den Schatten gestellt. Und so schrieb Glanz: Der Zusammenbruch des WTC 7 ist "ein Mysterium, das ... wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der ganzen Welt ergriffen hätte, "wenn nicht die Zwillingstürme ebenso zusammengebrochen wären. [4] Unter den gegebenen Umständen aber wurde das Mysterium des Zusammenbruchs von Gebäude Nr. 7 selten debattiert.

Für die wenigen Menschen, die aufmerksam waren, wurde die Rätselhaftigkeit dieses Zusammenbruchs durch den ersten offiziellen Bericht darüber nicht verringert, der durch die FEMA im Jahr 2002 herausgegeben wurde. Dieser Bericht begann mit dem, was sie als ihre "beste Hypothese" bezeichnete, warum das Gebäude einstürzte, fügte dann aber hinzu, dass diese Hypothese "nur eine geringe Wahrscheinlichkeit hatte." [5]

Dieser FEMA-Bericht vergrößerte in der Tat das Geheimnis aufgrund eines Anhangs, der von drei Professoren am Worcester Polytechnic Institute verfasst wurde. Dieser Anhang berichtete, dass ein Stück Stahl von WTC 7 so stark geschmolzen war, dass sich riesige Löcher hineinfraßen, wodurch es wie ein Stück Schweizer Käse aussah. [6] James Glanz wies darauf hin, dass die Brände in dem Gebäude nicht heiß genug gewesen sein können, um Stahl zu schmelzen und bezeichnete diese Entdeckung als "das größte Mysterium, das in der Untersuchung aufgedeckt wurde." [7]

Die Aufgabe, die endgültige Erklärung für den Zusammenbruch des WTC 7 zu liefern, wurde NIST übergeben, dem National Institute of Standards and Technology (Nationales Institut für Normung und Technik). Obwohl von NIST erwartet worden war, dass es seinen Bericht über dieses Gebäude zusammen mit dem Bericht über die Zwillingstürme, der im Jahr 2005 aus kam, veröffentlichte, tat es dies aber nicht. NIST verzögerte die Herausgabe dieses Berichts weiter bis August 2008, zu welchem Zeitpunkt es einen Entwurf für eine öffentliche Stellungnahme herausgab.

1. NISTs Leugnung der Beweise für Sprengstoffe

Auf einer Pressekonferenz erklärte Shyam Sunder, der führende Ermittler des NIST, dass "der Grund für den Zusammenbruch des World Trade Centers 7 nicht länger ein Mysterium ist." Auch mit der Ankündigung, dass NIST "keine Beweise dafür gefunden hatte, dass Sprengstoff verwendet worden war, um das Gebäude zu Fall zu bringen," [8], sagte er: "Was wir gesagt haben, basiert wirklich auf Wissenschaft." [9] Im restlichen Teil dieser Vorlesung werde ich darstellen, dass diese Aussagen beide falsch sind.

NIST und wissenschaftlicher Betrug

Was die Frage der Wissenschaft betrifft: Der NIST-Bericht begründet seine Argumente wiederholt mithilfe von wissenschaftlichem Betrug und ist weit davon entfernt, auf solider Wissenschaft zu basieren.

Bevor ich auf die Details eingehe, möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht besonders überraschend wäre, wenn NIST sich an betrügerischen Wissenschaften beteiligt. NIST ist eine Behörde des US-Wirtschaftsministeriums. Im Laufe der Jahre als es seine World Trade Center-Berichte schrieb, war es daher eine Behörde der Bush-Cheney-Regierung. Im Jahr 2004 brachte die Union of Concerned Scientists (Vereinigung besorgter Wissenschaftler) ein Dokument heraus, das diese Regierung der "Verfälschung wissenschaftlicher Kenntnisse für parteipolitische Ziele" beschuldigt. Bis zum Ende der Bush-Regierung wurde dieses Dokument von über 15.000 Wissenschaftlern, darunter 52 Nobelpreisträgern und 63 Trägern der Nationalen Wissenschaftsmedaille unterzeichnet. [10]

Darüber hinaus hat ein Wissenschaftler, der früher für NIST arbeitete, berichtet, dass das Institut "in vollem Umfang vom wissenschaftlichen in den politischen Bereich entführt wurde", mit dem Ergebnis, dass die Wissenschaftler, die für NIST arbeiten, "[ihre] wissenschaftliche Unabhängigkeit verloren und kaum mehr als 'angeheuerte Söldner' wurden." [11] In Bezug auf die Arbeit von NIST bezüglich des World Trade Centers im Speziellen, sagte er, dass alles vom Wirtschaftsministerium, der National Security Agency (ein US-Geheimdienst) und dem Office of Management and Budget (Amt für Haushaltsführung) genehmigt werden musste - "eine Abteilung des Präsidialamts", das "einen Politiker speziell dafür abgestellt hatte, die Arbeit von NIST zu überwachen." [12]

Eines der allgemeinen Prinzipien wissenschaftlicher Arbeit ist, dass seine Schlussfolgerungen auf keinen Fall durch nichtwissenschaftlichen Interessen diktiert werden - mit anderen Worten, durch etwas anderes als das Herausfinden der Wahrheit. Die Aussage des ehemaligen Mitarbeiters von NIST gibt uns Grund dazu, daran zu zweifeln, ob NIST, als es seinen Bericht über WTC 7 vorbereitete, als eine politische, und nicht als eine wissenschaftliche Behörde fungierte. Aus der Menge des Betrugs in diesem Bericht geht hervor, dass dies tatsächlich der Fall war.

Nach Angaben der National Science Foundation (der Nationalen Wissenschaftsstiftung) sind die Hauptarten des wissenschaftlichen Betrugs Erfindung, Fälschung und Plagiat. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich NIST des Plagiats schuldig gemacht hat, aber es ist sicherlich der Erfindung, das als "Erfinden von Ergebnissen" definiert werden kann" und der Fälschung schuldig, das entweder "das Ändern oder Weglassen von Daten" bedeutet. [13]

Das Nichtberücksichtigen von Beweismitteln durch NIST ist in der Tat so massiv, dass ich dies als eine eigene Art von wissenschaftlichem Betrug behandele. Als Philosoph Alfred North Whitehead 1925 in seinem Buch "Die Wissenschaft und die moderne Welt" sagte: "Es ist leicht genug, eine [widerspruchsfreie] Theorie zu finden ... , vorausgesetzt, dass Sie damit einverstanden sind, die Hälfte deiner Beweise zu missachten." Der "moralische Charakter, der für die Suche nach der Wahrheit erforderlich ist", so fügte er hinzu, umfasst "eine unerschütterliche Entschlossenheit, alle Beweise zu berücksichtigen." [14]

NIST aber schien offensichtlich eine unerschütterliche Entschlossenheit zu zeigen, die Hälfte der relevanten Beweismittel unberücksichtigt zu lassen.

Physikalische Beweise für Sprengstoff

Einige der von NIST ignorierten Beweise sind physikalische Beweise dafür, dass Sprengstoff verwendet wurde, um WTC 7 zu Fall zu bringen.

Schweizer Käse-Stahl: Ich beginne mit dem Stück Stahl des WTC 7, das so stark geschmolzen war, dass es wie ein Stück Schweizer Käse aussah. James Glanz erklärte, warum es dies "das größte Mysterium, das in der Untersuchung aufgedeckt wurde" genannt wird und schrieb: "Der Stahl schmolz offenbar dahin, doch von keinem Feuer in einem der Gebäude wurde angenommen, dass heiß genug war, um Stahl geradezu zu schmelzen." [15] Glanz' Aussage war in der Tat eine ziemliche Untertreibung. Die volle Wahrheit ist, dass die Brände in dem Gebäude den Stahl nicht einmal in die Nähe dieser Temperatur gebracht haben können – ca. 1482° C (2700° F) – die es benötigt hätte, um ebendiesen zum Schmelzen zu bringen. [16]

Die Professoren, die im Anhang zu dem FEMA-Bericht über dieses Stück Stahl berichteten, sagten: "Eine detaillierte Studie über die Mechanismen ist notwendig, die dieses Phänomen verursachten." [17] Arden Bement, der NIST-Direktor war, als es das WTC-Projekt übernahm, dass der NIST-Bericht "alle wichtigen Empfehlungen, die im [FEMA]-Bericht enthalten sind", angehen würde. [18]

Aber als NIST seinen Bericht über WTC 7 herausbrachte, erwähnte es das Stück Stahl mit dem Erscheinungsbild von Schweizer Käse nicht. Tatsächlich behauptete NIST sogar, dass nicht ein einziges Stück Stahl von WTC 7 geborgen wurde. [19]

Dieses Stück Stahl war aber nur ein kleiner Teil der Beweise, die belegen, dass Stahl geschmolzen wurde und welche von NIST ignoriert wurden.

Metallpartikel im Staub: Das Gebäude der Deutschen Bank, das unmittelbar neben den Zwillingstürme stand, war durch den Staub, der durch deren Zerstörung produziert worden war, stark kontaminiert worden. Aber die Versicherung der Deutschen Bank weigerte sich, für die Dekontaminierung aufzukommen und behauptete, dass dieser Staub nicht von der Zerstörung des World Trade Centers stammte. So beauftragte die Deutsche Bank die RJ Lee Group mit einer Studie, die belegte, dass der Staub in der Deutschen Bank WTC-Staub war, denn dieser hatte eine einzigartige Signatur. Ein Teil dieser Signatur waren "runde Eisen-Partikel." [20] Dies bedeutete, sagte die RJ Lee Group, das Eisen war "während der WTC-Zusammenbrüche geschmolzen worden und produzierte dadurch kugelförmigen Metallpartikel." [21] Die Studie zeigte auch, dass, während Eisen-Partikel normalerweise bei Gebäudestaub nur 0,04 Prozent ausmachen, der WTC-Staub fast 6 Prozent enthielt - das heißt fast 150 mal so viel wie normal. [22]

Die RJ Lee-Studie fand außerdem heraus, dass dabei Temperaturen erreicht worden waren, "bei der Blei verdampft wäre" [23] - was 1749° C (3180° F) bedeutet. [24]

Eine weitere Studie wurde von der US Geological Survey (der US-amerikanischen Geologischen Überprüfungsanstalt) durchgeführt, dessen Zweck es war, bei der "Identifizierung der Komponenten im WTC-Staub" zu helfen. Neben dem Auffinden von Eisenpartikeln, stellten die Wissenschaftler, die an dieser Studie beteiligt waren, fest, dass sogar Molybdän geschmolzen war. Dieser Befund war besonders bedeutsam, da dieses Metall nicht schmilzt, bevor es eine Temperatur von 2623° C (4753° F) erreicht. [25]

NIST erwähnte jedoch keine dieser Studien, obwohl die letztere von einer anderen US-Regierungsbehörde durchgeführt wurde.

NIST konnte diese Studien nicht erwähnen, weil es auf die Theorie, dass die WTC-Gebäude durch Feuer zu Fall gebracht wurden, festgelegt war, während diese Studien deutlich zeigten, dass etwas anderes als das Feuer in diesen Gebäuden vorgegangen war.

Rückstände von Nanothermit: Ein Bericht mehrerer Wissenschaftlern, darunter der Chemiker Niels Harrit von der Universität Kopenhagen, zeigte, dass der WTC-Staub nicht-reagiertes Nanothermit enthielt, welches - im Gegensatz zu gewöhnlichem Thermit, das ein Brandmittel ist - hochexplosiv ist. Dieser Bericht von Harrit und seinen Kollegen, die Steven Jones und Kevin Ryan mit einschließen, erschien erst 2009, [26] mehrere Monate nach der Veröffentlichung des NIST-Abschlussberichts im November 2008.

Aber NIST hätte, als Routine-Prozedur, den WTC-Staub auf Rückstände von Sprengstoffen, wie Nanothermit untersuchen müssen. Der Leitfaden für Untersuchungen bei Feuer und Explosionen, herausgegeben von der National Fire Protection Association (der Nationalen Feuerschutz-Vereinigung) besagt, dass eine Suche nach Beweisen für Sprengstoffe unternommen werden muss, wann immer es einen massiven Schaden gibt." Der Leitfaden lässt keinen Zweifel bezüglich der Bedeutung dieses Begriffs aufkommen:

Ein massiver Schaden ist gekennzeichnet durch Zerbrechen der Struktur und das Produzieren von kleinen, pulverisierten Trümmerteilen. Mauern, Dächer und Bauteile sind zersplittert oder zerstört, das Gebäude ist vollständig zerstört. [27]

Diese Beschreibung trifft auf die Zerstörung der Zwillingstürme und WTC 7 zu. Der nächste Satz - "Trümmer werden über weite Entfernungen geschleudert, möglicherweise mehr als 30 Meter" – traf auf die Zerstörung der Zwillingstürme zu, eine Tatsache, die NIST zugeben musste, damit es erklären konnte, wie die Brände in WTC 7 entfacht wurden. [28] Also hätte NIST nach Anzeichen von Sprengstoffen, wie Nanothermit suchen müssen.

Doch auf die Frage, ob NIST danach gesucht hatte, verneinte es dies. Eine Reporterin befragte Michael Newman, einen NIST-Sprecher zu diesem Fehler: "Was ist mit dem Brief, in dem NIST zugab, es habe nicht nach Beweisen für Sprengstoffe gesucht?" Newman antwortete: "Richtig, es gab keine Beweise dafür gab." "Aber", fragte die Reporterin: "wie können Sie wissen, dass es keine Beweise dafür gibt, wenn Sie nicht zuerst danach gesucht haben?" Newman antwortete: "Wenn Sie nach etwas suchen, was nicht da ist, verschwenden sie Ihre Zeit ... und das Geld der Steuerzahler." [29]

Als Shyam Sunder, der die NIST-Ermittlungen der WTC-Gebäude leitete, im August 2008 seine Pressekonferenz gab - bei der er bekannt gab, dass "der Grund für den Zusammenbruch des World Trade Center 7 kein Mysterium mehr ist" - begann er mit folgenden Worten:

Bevor ich Ihnen sage, was wir gefunden haben, möchte ich Ihnen sagen, was wir nicht gefunden haben. Wir haben keine Beweise dafür gefunden, dass Sprengstoff verwendet wurde, um das Gebäude zu Fall zu bringen. [30]

Indem er diese Aussage zuerst machte, wies Sunder darauf hin, dass dies NISTs wichtigste Schlussfolgerung war - so wie es NISTs wichtigste Schlussfolgerung über die Zwillingstürme war. Doch obwohl Sunder behauptete, dass diese Schlussfolgerung auf Basis solider wissenschaftlicher Grundlagen beruht, hat eine Schlussfolgerung keine wissenschaftliche Gültigkeit, wenn sie nur durch Ignorieren der Hälfte der Beweise erreicht wurde.

Geschmolzenes Metall: Zusätzlich zu den bereits aufgeführten ignorierten Beweisen ignorierte NIST in seiner Untersuchung des WTC auch Berichte, dass die Trümmer große Mengen flüssigen Metalls enthielten – welche die meisten Menschen als flüssigen Stahl beschrieben. Zum Beispiel sagte Feuerwehrmann Philip Ruvolo über die Zwillingstürme: "Du gehst da runter und siehst flüssigen Stahl, flüssigen Stahl, der an den Stahlschinen herunterläuft, als wenn Du in einer Gießerei wärst, wie Lava." [31]

Peter Tully, Präsident von Tully Construction, der an den Aufräumarbeiten beteiligt war, sagte, er habe Teiche von "buchstäblich flüssigem Stahl" gesehen. [32]

Doch als John Gross, einer der wichtigsten Autoren des NIST-Berichts bezüglich des flüssigen Stahls gefragt wurde, sagte er zu dem Fragesteller: Ich bestreite Ihre "grundlegende Prämisse, dass es einen Teich von flüssigem Stahl gab" und fügte hinzu: "Ich kenne absolut keinen ... Augenzeugen, der das berichtet hat." [33]

Allerdings berichten dies, neben Ruvolo und Tully folgende Auswahl an Augenzeugen:

• Leslie Roberton, ein Mitglied der Konstruktionsfirma, die die Zwillingstürme entworfen hat. [34]

• Dr. Ronald Burger vom National Center for Environmental Health (Nationales Institut für Umwelt und Gesundheit) [35]

• Dr. Alison Geyh von der Johns Hopkins School of Public Health (Institut für Volksgesundheit), der das wissenschaftliche Team leitete, das kurz nach dem 11. September im Auftrag des National Institute of Environmental Health Sciences an diesen Unglücksort kam. [36]

• Und schließlich wurde die Tatsache, dass "flüssiger Stahl auch beim WTC 7 gefunden wurde", auch durch Mark Loizeaux, den Präsidenten von Controlled Demolition, Inc., berichtet; derjenigen Firma, die an den Aufräumarbeiten beteiligt war. [37]

Und doch behauptet John Gross, dass es keinen glaubwürdigen Zeugen gab, der über flüssigen Stahl berichtet hätte. Dies scheint eine schwerwiegende Lüge zu sein.

Zeugenaussagen als Beweise für Sprengstoff

Neben dem Ignorieren von physikalischen Beweisen, dass Sprengstoffe verwendet worden waren, ignoriert NIST ebenfalls Zeugenaussagen.

Der NIST-Bericht zu den Zwillingstürmen: In seinem Bericht von 2005 über die Zwillingstürme ignorierte NIST Dutzende von Zeugenaussagen von Reportern, Polizeibeamten und WTC-Angestellten, zusätzlich zu den 118 Aussagen von Mitgliedern der Feuerwehr von New York. [38] NIST bestritt sogar ausdrücklich die Existenz dieser Berichte und behauptete, dass es "keine Hinweise (gesammelt von ... der New Yorker Feuerwehr) für irgendwelche Druckwellen oder Explosionen" gäbe, die darauf hinweisen würden, dass Sprengstoff explodiert wäre. [39]

Als jedoch eine Gruppe von Gelehrten, darunter Wissenschaftler und ein Anwalt NIST auf diese Falschaussage ansprachen, verfeinerte NIST seine Meinung und sagte:

NIST hat alle Interviews der Feuerwehrleute (500 Interviews), die durch das FDNY (Feuerwehr von New York) durchgeführt wurden, überprüft. ... Als Ganzes betrachtet, unterstützen die Interviews nicht die Behauptung, dass Sprengstoffe bei dem Zusammenbruch der WTC-Türme eine Rolle gespielt haben. [40]

Also, obwohl NIST in seinem Bericht gesagt hatte, dass es keine Beweise durch Zeugenaussagen für Sprengstoffe gegeben hat, schien es jetzt zu sagen, dass, weil nur 118 von 500 Feuerwehrleuten von Explosionen berichteten, unterstützen die Zeugenaussagen "als Ganzes betrachtet" nicht die Behauptung, dass Explosionen stattfanden, so dass NIST es für gerechtfertigt hielt zu behaupten, es gäbe keine Zeugenbeweise für der Behauptung, dass Sprengstoff verwendet worden war.

Stellen Sie sich die Untersuchung eines Mordes in den Straßen von San Francisco vor. Von den 100 Personen, die zu der Zeit in unmittelbarer Nähe waren, berichteten 25 von ihnen, wie Pete Smith das Opfer erschießt. Aber die Polizei lässt Pete Smith wieder frei und sagt, als Ganzes betrachtet weisen die Zeugenaussagen nicht daraufhin, dass er schuldig ist. Das ist forensische Wissenschaft nach NIST-Art.

Berichte von Personen außerhalb des WTC 7: NIST führte mit diesen Ansatz seinem WTC 7-Bericht fort. Aber es gab mehrere glaubwürdige Berichte von Explosionen. Ein Reporter der New York Daily News sagte:

Da war ein Grollen. Die oberen Fensterreihen des Gebäudes barsten. Dann barsten alle Fenster im neununddreißigsten Stock. Dann der achtunddreißigste Stock. Pop! Pop! Pop! Das war alles, was man hörte, bis das Gebäude in einer aufsteigenden grauen Wolke versank. [41]

Der NYPD (New Yorker Polizei)-Beamte Craig Bartmer sagte:

Ich war ganz in der Nähe von Gebäude 7, als es einstürzte. ... Plötzlich ... ich blickte nach oben und ... das Ding begann lautstark in sich zusammen zu fallen. ... Ich begann zu rennen ... und die ganze Zeit hörte man "Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm." [42]

Berichte von Hess und Jennings von innerhalb des WTC 7: Neben dem Ignorieren dieser und anderer Berichte von Explosionen, die von Menschen außerhalb des Gebäudes Nr. 7 wahrgenommen wurden, verfälschte NIST die Zeugenaussagen zweier sehr glaubwürdiger Personen, die sich in dem Gebäude befanden: Michael Hess, der Corporation Counsel der Stadt New York und Barry Jennings, der stellvertretende Direktor des Notfall-Abteilung der Wohnungsbehörde der Stadt New York.

Unmittelbar nachdem der Nordturm an diesem Morgen getroffen wurde, folgten die beiden Männer der Instruktion, dass, wenn immer es einen Notfall gibt, sie sich bei Bürgermeister Giuliani in seinem Emergency Management Center (Notfallzentrum) im 23. Stock des Gebäudes Nr. 7 einzufinden hätten. Der Nordturm wurde um 8.46 Uhr getroffen und so sind sie um ca. 9.00 Uhr dort angekommen. Sie fanden jedoch alle Räume verlassen vor. Sie telefonierten, um herauszufinden, was sie tun sollten und Jennings wurde befohlen, das Gebäude sofort zu verlassen. Als sie feststellten, dass der Aufzug nicht funktionierte (der Strom war offenbar bei dem Flugzeug-Anschlag in den Südturm um 9.03 Uhr ausgefallen), begannen sie die Treppe hinunter zu laufen. Aber als zum 6. Stock kamen, gab es eine riesige Explosion, die den Boden unter ihnen wegbrach und ihnen den Weg versperrte. Sie gingen zurück bis zum 8. Stock, schlugen ein Fenster ein und riefen um Hilfe.

Das muss irgendwann zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr gewesen sein, weil um 11.57 Uhr Hess mehrere Straßenblöcke entfernt auf der Straße ein Interview gab. Jennings gab ebenfalls ein Interview auf der Straße. Beide Männer berichteten, sie waren einige Zeit eingeschlossen - Hess gab "etwa anderthalb Stunden" an.

Diese Geschichte war offensichtlich sehr bedrohlich für NIST. Es war im Begriff zu behaupten, dass, als Gebäude Nr. 7 um 17.21 Uhr an diesem Nachmittag zusammenbrach, dies einzig und allein aufgrund von Feuer geschah. Es gab keine Sprengstoffe, die nachgeholfen hätten.

Aber hier sind zwei Beamte der Stadtverwaltung, die berichteten, dass ziemlich früh am Morgen, offenbar vor 9.30 Uhr eine große Explosion stattfand. In einem Interview mit Dylan Avery sagte Jennings darüber hinaus, dass die große Explosion, die sie eingeschlossen hatte, nur die erste von vielen war. Er sagte auch, als die Feuerwehrleute sie bis in die Lobby herunterbrachte, sah er, dass sie völlig zerstört war - sie war, wie er sagte, „völlig in Trümmern, völlig in Trümmern“. Jennings sagte außerdem, als er und die Feuerwehrleute durch diese Lobby gingen, seien sie "über Menschen gestiegen". [43]

Jennings Aussage steht im Widerspruch zu der offiziellen Version, wonach es keine Explosionen in WTC Nr. 7 gab und niemand in diesem Gebäude getötet wurde. Und was tat NIST?

Die Behandlung der Hess-Jennings-Zeugenaussage durch NIST: NIST ignorierte einfach Jennings' Bericht über die Lobby und, im Hinblick auf die Zeit, zu der Hess und Jennings eingeschlossen wurden, folgte es der Linie, die es von Rudy Giuliani in einem Buch 2002 übernommen hatte, laut der das Ereignis, das Hess und Jennings für eine Explosion im WTC 7 hielten, lediglich der Einschlag der Trümmer des Zusammenbruchs des Nordturms war.

Doch dieser Zusammenbruch fand nicht vor 10.28 Uhr statt, während das Ereignis, das von Hess und Jennings beschrieben wurde, mindestens eine Stunde früher stattfand.

Auch sagte Jennings, der Südturm sowie der Nordturm hätte noch standen, als das Ereignis, das er eine Explosion nannte, sich ereignete und das ist sicher dasselbe, was er NIST gesagt hatte, als es ihn (wie auch Hess) im Frühjahr 2004 befragte.

Ein weiteres Problem war, dass Hess gesagt hatte, dass sie für "etwa anderthalb Stunden" eingeschlossen waren. Wenn das Ereignis, das sie einschloss, nicht bis kurz vor 10.30 Uhr stattfand, wie NIST behauptet, dann wären sie nicht vor 12.00 Uhr mittags gerettet worden. Und tatsächlich, in einem Zwischenbericht über WTC 7, das NIST im Jahr 2004 herausgab, behauptete das Institut, Hess und Jennings wären "zwischen 12.10 Uhr und 12.15 Uhr" gerettet worden. Aber das ist angesichts der Tatsache eindeutig falsch, dass Hess mehrere Blocks entfernt vor 12.00 Uhr mittags interviewt wurde. [44]

NIST würde natürlich leugnen, dass es Jennings' Zeugenaussage verfälscht hatte. Aber als wir eine Anfrage gemäß Freedom of Information Act (Informationsfreiheitsgesetz) an NIST schickten, um eine Kopie des Interviews mit Hess und Jennings zu erhalten, verweigerte NIST dies mit der Berufung auf eine Bestimmung, die eine Befreiung von der FOIA-Offenlegung erlaubt, wenn diese Information "ist nicht direkt in Zusammenhang mit dem Versagen des Gebäudes steht." [45] NIST meint also hiermit, dass ein Bericht über eine gewaltige Explosion innerhalb des Gebäudes irrelevant für die Ursache seines Zusammenbruchs sei. Die Verwendung eines solch offensichtlich vorgetäuschten Grundes schien Art und Weise von NIST zu sein, um auszudrücken: Es gibt keine Möglichkeit, dass wir diese Interviews veröffentlichen.

Die BBC hilft aus: Auf jeden Fall wurde der Versuch von NIST, die Zeugenaussage von Barry Jennings zu neutralisieren, von der BBC, die Jennings interviewte, unterstützt und änderte somit offensichtlich den Ablauf derart, dass die Sprecherin mit ihrer beruhigenden Stimme sagen konnte:

Um 10.28 Uhr stürzt der Nordturm ein. ... Dieses Mal bekommt Turm Nr. 7 einen Volltreffer von dem einstürzenden Gebäude. ... Frühere Hinweise auf Sprengstoff waren lediglich Trümmer eines zusammenbrechenden Wolkenkratzers. [46]

Mike Rudin, der diese BBC-Sendung produzierte, rief mich kürzlich an, um ein mögliches Interview mit mir über mein kleines Buch „Osama bin Laden: Tot oder lebendig?“ zu besprechen. [47] Ich sagte ihm, dass ich in Kürze ein Buch über WTC 7 herausbringen werde und dass er, nachdem er es gesehen hätte, er mich wahrscheinlich nicht mehr interviewen wolle. Als er fragte, warum, sagte ich, weil ich darin darauf hinweise, dass er offensichtlich den Ablauf von Jennings' Zeugenaussage verfälscht hatte. Als er dies verneinte, sagte ich, OK, zeig mir das ungeschnittene, unbearbeitete Interview. Wenn dieses Interview zeigen würde, dass Rudin den Ablauf nicht verfälscht hätte, würde ich es der Welt mitteilen. Rudin lehnte es jedoch ab, mir zu erlauben, das unbearbeitete Interview zu sehen. [48]

Diese BBC-Sendung lief im Juli 2008. Die erste Fassung des NIST-Abschlussberichts - sein Entwurf für öffentliche Kommentierung - sollte auf einer Pressekonferenz am 21. August veröffentlicht werden, zu welchem Zeitpunkt Sunder bekannt gab, das Mysterium des Zusammenbruchs des WTC Nr. 7 sei gelöst worden.

Der Tod von Barry Jennings: Zwei Tage davor starb Barry Jennings - und er starb auf sehr geheimnisvolle Weise. Niemand war bereit, irgendwelche Informationen herauszugeben, wie oder warum dieser 53-jährige Mann gestorben ist. Dylan Avery versuchte, etwas darüber herauszufinden und beauftragte eine Privatdetektivin, die den Ruf hat, eine der besten im Staate New York zu sein, um herauszufinden, was immer sie dazu in der Lage war. Er nutzte seine Kreditkarte, um ihre doch erhebliche Gebühr zu bezahlen. Innerhalb von 24 Stunden jedoch erhielt Avery folgende Nachricht von ihr: "Durch einige der Informationen, die ich herausgefunden habe, musste ich feststellen, dass dies eine Aufgabe für die Polizei ist. Ich habe Ihrer Kreditkarte den Betrag erstattet. Bitte kontaktieren Sie mich wegen dieser Person nie wieder."

Dies ist nicht die Antwort, die man erwarten würde, bemerkte Avery, wenn sie lediglich festgestellt hätte, dass Jennings "unschuldig in einem Krankenhaus" gestorben wäre. [49] Die Widmungsseite in meinem Buch lautet: "In Erinnerung an Barry Jennings, dessen Aussage der Wahrheit ihn das Leben gekostet haben könnte."

Wie dem auch sei, kam sein Tod für NIST zur rechten Zeit, so dass man nun nicht mehr befürchten musste, dass Jennings eine eigene Pressekonferenz abhalten könnte, um zu auszusagen, NIST hätte bezüglich seiner Zeugenaussage gelogen.

Die BBC hilft erneut aus: Der Tod von Jennings war auch vorteilhaft für die BBC, die jetzt eine zweite Version der Sendung zu WTC Nr. 7 herausbringen konnte, diesmal mit Michael Hess.

In der ersten Version hatte die BBC vorgegeben, Jennings sei völlig alleine in dem Gebäude gewesen. Auch wenn Jennings gesagt hatte: "WIR haben dies, und WIR haben jenes getan", sprach die BBC nur von Jennings und erwähnte niemals, dass Hess bei ihm war.

Aber in der neuen Version, die Ende Oktober 2008 ausgestrahlt wurde, war Hess der Star. Während er zwar einräumte, er hätte am 11. September angenommen, es habe eine Explosion im Keller gegeben", sagte er: "Ich weiß jetzt, dass dies durch die nördliche Hälfte von Nummer 1 [dem Nordturm] verursacht wurde, das auf die südliche Hälfte unseres Gebäudes fiel", genau das, was Giuliani in seinem Buch gesagt hatte. Es ist in Anbetracht der Tatsache, dass Hess seit 2002 Giulianis Geschäftspartner, ist keine Überraschung, dass Hess Giulianis Aussage unterstützt.

Trotz der Tatsache, dass Hess in keiner Weise als ein unparteiischer Zeuge angesehen werden kann, stellte Mike Rudin ihn als einen solchen dar. Auf seinem BBC-Blog sagte Rudin, einige "selbsternannte Mitglieder der Wahrheitsbewegung" hätten die BBC bezichtigt, beim Präsentieren von Barry Jennings' Zeugenaussage "die Chronologie falsch wiedergegeben zu haben." Aber, sagte Rudin triumphierend, Michael Hess "bestätigt in seinem ersten Interview nach dem 11. September ... unseren Ablauf".

Aber man könnte von Hess' Darstellung nur dann sagen, dass sie den BBC-Ablauf "bestätigt", wenn es sich um eine glaubwürdige Darstellung handeln würde. In meinem Buch zeige ich jedoch klar, diese ist mit Problemen nur so durchlöchert, so dass jeder leicht erkennen kann, dass er gelogen hat. [50]

2. NISTs eigene Theorie des WTC 7-Zusammenbruchs

Bisher habe ich nur über die erste Hälfte meines Buches gesprochen, das sich mit der negativen Behauptung von NIST beschäftigt, nämlich, es habe keine Beweise dafür gefunden, dass Sprengstoff verwendet worden war, der zum Zusammenbruch des WTC Nr. 7 führte. Wie ich darauf hingewiesen habe, konnte NIST dieses Argument nur vorbringen, indem es zwei Arten von wissenschaftlichem Betrug begangen hat: Ignorieren relevanter Beweise und Verfälschen von Beweismitteln - in diesem Fall der Zeugenaussage von Barry Jennings.

Die zweite Hälfte meines Buches beschäftigt sich mit NISTs eigener Theorie, wie das Feuer das Gebäude zum Einsturz gebracht haben soll. Um solche eine Theorie zu entwickeln, musste NIST Daten in einem möglicherweise noch nie dagewesenen Umfang verfälschen und erfinden. Und doch, nach alledem, musste es eines der grundlegenden Prinzipien der Wissenschaft verletzen: Du sollst Dich nicht auf ein Wunder berufen.

Sie kennen vielleicht die Karikatur dazu. Ein Physik-Professor hat mehrere Tafeln mit mathematischen Gleichungen gefüllt, am Ende können wir lesen: "Dann geschieht ein Wunder." In der Wissenschaft kann man sich nicht auf Wunder berufen, weder explizit oder auch nur implizit - was impliziert, dass einige grundlegende Prinzipien der Physik verletzt werden. Und doch ist das genau das, was NIST tut.

Erfinden von Beweisen

Aber bevor ich seine Wundergeschichte beschreibe, werde ich drei besonders augenfällige Beispiele wissenschaftlichen Betrugs ausführen, die NIST begangen hat, bevor es sich in diesen verzweifelten Ausweg flüchtete. Diese Beispiele beinhalten allesamt Fälschungen.

Keine Bolzen an den Trägern: NISTs Erklärung, wie Feuer den Zusammenbruch des Gebäudes Nr. 7 verursachte, beginnt mit Wärmeausdehnung, was bedeutet, dass das Feuer den Stahl erhitzte und somit seine Ausdehnung verursachte.

NIST behauptet, ein Stahlschiene im 13. Stock riss sich von einem Stahlträger los, der an Säule 79 befestigt war. Nachdem er seine Unterstützung verloren hatte, versagte Säule 79 und dieses Versagen verursachte eine Kettenreaktion, bei der alle 82 Stahlsäulen des Gebäudes versagten. [51]

Ohne sich mit der Frage zu beschäftigen, ob dies auch nur im Entferntesten plausibel ist, lassen Sie uns nur auf diese Frage konzentrieren: Warum versagte dieser Träger?

Er versagte, behauptet NIST, weil er nicht mit Bolzen mit der Bodenplatte verbunden war. NIST schrieb:

In WTC Nr. 7 wurden keine Bolzen an den Träger montiert.

Die Deckenschienen ... zwar hatten Bolzen, aber die Träger, die die Deckenschienen trugen, hatten wiederum keine Bolzen.

Dieser Punkt war entscheidend für NISTs Antwort auf eine häufig gestellte Frage: Warum hat Feuer den Einsturz des WTC Nr. 7 verursacht, wenn Feuer noch nie ein Stahlrahmen-Hochhaus zum Einsturz gebracht hat, von denen einige viel größer und länger anhaltende Feuer besaßen? Die Antwort von NIST lautete: Die Unterschiede im Design.

Einer dieser entscheidenden Unterschiede, erklärte NIST wiederholt, waren "das Fehlen von [Träger]-Bolzen, die den Seitenhalt liefern würden."

Aber dies war eine Erfindung von NISTs Seite. Woher können wir das wissen? Alles, was wir tun müssen, ist uns den NIST-Zwischenbericht zu WTC Nr. 7 anzusehen, der bereits im Jahr 2004 veröffentlicht wurde, bevor es seine Theorie des Versagens der Träger entwickelt hatte.

Dieser Bericht hatte festgestellt, dass sowohl die Träger als auch die Stahlschienen mit dem Deckenboden durch Bolzen verbunden waren. [52]

Wir haben hier, wie jeder sehen kann, völlig klar einen Fall von Erfindung, bei der NIST einfach eine Tatsache erfunden hat, um sie den Bedürfnissen der neuen Theorie anzupassen.

Die wütenden Feuer im 12. Stock um 17.00 Uhr: NIST widersprach seinem "Zwischenbericht" selbst, indem es eine Lüge über das Feuer in dem Gebäude erzählte. NIST behauptet, es gab sehr große, sehr heiße Feuer in einem Großteil der Nordwand der 12. Etage um 17.00 Uhr. Diese Behauptung ist von wesentlicher Bedeutung für die Erklärung von NIST, warum das Gebäude 21 Minuten später in sich zusammenbrach. Allerdings, wenn man sich noch einmal den NIST-Zwischenbericht ansieht, den es veröffentlicht hatte, bevor es seine Theorie entwickelte, finden Sie diese Aussage:

Etwa um 16.45 Uhr zeigte ein Foto Feuer im 7., 8., 9. und 11. Stock in der Nähe der Mitte der Nordwand; der 12. Stock war zu dieser Zeit ausgebrannt.

Andere Fotos zeigen sogar, dass das Feuer im 12. Stock um 16.00 Uhr praktisch ausgebrannt war. Und doch behauptet NIST jetzt, die Brände seien um 17.00 Uhr immer noch immens gewesen. [53] Wir haben hier einen weiteren klaren Fall von Erfindung.

Das Versagen der Bolzen: Ein dritter Fall von Erfindung umfasst erneut die Bolzen - diesmal diejenigen Bolzen, die die Stahlschienen mit der Bodenplatte verbanden.

NIST behauptet, aufgrund des Versagens des bereits erwähnten, entscheidenden Trägers, konnte sich die Stahlschienen frei und ungehindert ausdehnen. Aber jeder dieser Träger wurde an der Bodenplatte mit 28 hochfesten Bolzen verbunden. Diese Bolzen sollten reichlich Halt geboten haben.

Hätten Sie auch, außer bei der Tatsache, dass alle brachen, wie NIST uns weismachen will.

Warum brachen sie? Aufgrund dessen, was NIST "differentielle thermale Expansion" (unterschiedliche Wärmeausdehnung) nennt, was einfach eine technische Art ist, um zu sagen, dass als Reaktion auf die Hitze aufgrund von Feuer, sich die Stahlschienen stärker als die Bodenplatten erweitert haben sollen.

Aber warum sollte das der Fall gewesen sein? Stahl und Beton haben praktisch den gleichen "thermischen Ausdehnungskoeffizienten," das heißt, sie erweitern sich nahezu um den gleichen Betrag in Reaktion auf Hitze. Wenn das nicht der Fall wäre, würde Stahlbeton - was mit Stahl verstärkter Beton ist - brechen, wenn das Wetter sehr heiß oder sehr kalt wird. NIST selbst weist darauf hin, dass "Stahl und Beton einen ähnlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten haben".

Warum behauptet NIST also, dass die Bolzen wegen der unterschiedliche Wärmeausdehnung brachen?

Um diesen Punkt zu verstehen, muss man verstehen, dass die NIST-Theorie eine fast vollständig computerbasierte Theorie ist. NIST fütterte ein Computer-Programm mit verschiedenen Variablen, das ihm dann angeblich erzählte, wie WTC 7 auf die Brände reagiert hätte. Was hat NIST in seine Computer eingegeben und es somit veranlasst zu behaupten, der Stahl hätte sich so viel stärker als die Betonplatten erweitert, so dass alle Bolzen gebrachen? Die Antwort wird in dieser Stellungnahme gegeben:

Es wurde keine thermische Expansion oder materiellen Verschlechterung für die Betonbodenplatte angenommen, weil die Platte in dieser Analyse nicht erhitzt wurde.

Als ich diese Stellungnahme zum ersten Mal las, musste ich mir die Augen reiben. Ich dachte, ich hätte die Erklärung falsch gelesen, denn ein paar Seiten zuvor hatte NIST gesagt: es gab eine "differentielle thermale Expansion zwischen den Stahldeckenschienen und der Betonplatte, als die Verbundplatte Feuer ausgesetzt war." Die "Verbundplatte" ist per Definition ein Stahlträger im Verbund mit einer Bodenplatte mit Hilfe von Bolzen. Somit hatte NIST mit dieser Behauptung klar gesagt, die Verbundplatte war Feuer ausgesetzt, so dass sowohl die Stahlschienen als auch die Betonplatte erhitzt worden waren.

Aber dann, in die Augen-reibe-Passage sagte NIST: Als es seine Computer-Simulation durchführte, instruierte es den Computer, dass nur die Stahlträger erhitzt wurden, die Betonbodenplatten aber nicht. [54]

So hätten sich die Stahlträger selbstverständlich ausgedehnt, während die Bodenplatten stationär blieben und verursachten somit, dass die Bolzen brachen und sich danach die Stahlträger wie verrückt ausdehnen konnten und gegen Säule Nr. 79 stießen, was dann dazu führte, dass das gesamte Gebäude zusammenbrach.

Es wurde eine Comic-Version der offiziellen Geschichte des 11. September veröffentlicht. [55] Dies war eine Übung in der Redundanz, weil die offiziellen Berichte bereits die Comic-Version dessen waren, was 11. September wirklich geschah. Auf jeden Fall komme ich jetzt auf NISTs Wunder zu sprechen.

NISTs Wunder

Mitglieder der 9/11-Wahrheitsbewegung hatten fast von Anfang an darauf hingewiesen, dass WTC Nr. 7 mit der gleichen Geschwindigkeit wie ein Objekt im freien Fall zusammenbrach oder zumindest fast.

NISTs Leugnung des freien Falls: Im NIST-Entwurf für öffentliche Kommentierung leugnete es diesen und behauptete, die Zeit für den Zusammenbruch der oberen 18 Stockwerke hätte "rund 40 Prozent länger gedauert, als die berechnete Zeit des freien Falls und stünde somit im Einklang mit den physikalischen Prinzipien".

Diese Feststellung impliziert, jede Behauptung, dass das Gebäude im freien Fall zusammenbrach, würde nicht mit den physikalischen Grundsätzen in Einklang stehen - das bedeutet, mit den Prinzipien der Physik.

Warum dies nicht der Fall sein kann, erklärte Shyam Sunder in einer technischen Unterweisung:

Die Zeit des freien Falls würde die Fallzeit eines Objektes bedeuten, das keine strukturellen Komponenten unter sich hat. ... Die ... Zeit, die es dauerte ... damit die 17 Etagen absackten, dauerte etwa 40 Prozent länger als der freie Fall. Und das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, weil es strukturellen Widerstand gab, der in diesem speziellen Fall zur Verfügung stand. Und wir hatten eine Reihe strukturellen Versagens, das hier stattfand. Nicht alles fand gleichzeitig statt.

Chandlers Anfechtung: Aber der High-School-Physiklehrer David Chandler stellte Sunders Leugnung in dieser Veranstaltung in Frage und wies daraufhin, dass Sunders 40-Prozent-Behauptung "im Widerspruch zu einer öffentlich sichtbaren, leicht messbaren Größe" steht.

In der folgenden Woche lud Chandler ein Video im Internet hoch, das belegte, dass durch Messung dieser öffentlich sichtbaren Größe, jeder, der Kenntnisse von elementarer Physik besitzt, sehen könne, dass "für etwa zweieinhalb Sekunden ... die Beschleunigung des Gebäudes vom freien Fall nicht zu unterscheiden ist."

Schließlich schrieb Chandler einen Kommentar an NIST und sagte: "Die Bestätigung und Berechnung über einen längeren Zeitraum des freien Falls während des Zusammenbruch des WTC Nr. 7 muss eine Priorität sein, wenn NIST ernst genommen werden soll."

NIST gibt den freien Fall zu: Erstaunlicherweise hat NIST den freien Fall in seinem Abschlussbericht zugegeben. Es hat zwar versucht, dies zu verbergen, aber das Eingeständnis steht auf Seite 607. Der Fall des Gebäudes wurde in drei Stufen eingeteilt und NIST beschreibt die zweite Phase als "freien Fall-Abstieg über etwa acht Stockwerke in Erdbeschleunigung für etwa 2,25 s [ekunden]. "Erdbeschleunigung" ist ein Synonym für den Frei-Fall-Beschleunigung.

Also, nach Vorlage von 606 Seiten Beschreibungen, Zeugenaussagen, Fotos, Grafiken, Analysen, Erklärungen und mathematische Formeln, sagt NIST auf Seite 607 faktisch: "Dann geschieht ein Wunder."

Warum dies ein Wunder ist, wurde von Chandler erklärt: "Freier Fall kann nur erreicht werden, wenn es null Widerstand gegen die Bewegung gibt."

Die Schlussfolgerung von Chandlers Hinweis lautet, der obere Teil des Gebäudes Nr. 7 könne gemäß der Prinzipien der Physik nur im freien Fall zusammengebrochen sein könnte, wenn irgendetwas alle Stahl- und Betonteile im unteren Teil des Gebäudes beiseite geräumt hätte, das sonst Widerstand geleistet hätte und nur eine Art von Sprengstoff konnte dies getan haben.

Wenn diese nicht entfernt worden wären und die oberen Stockwerke trotzdem im freien Fall nach unten gestürzt wären, auch für nur eine oder zwei Sekunden, so wäre ein Wunder geschehen.

Das war, was Sunder selbst im vorigen August erklärt hatte, nämlich dass ein freifallendes Objekt eines ist, "dass keine strukturellen Komponenten unter sich hat", um Widerstand leisten zu können. Nachdem es im August festgestellt hatte, dass kein freier Fall stattgefunden haben könne, stellte NIST fest, dies sei auch tatsächlich nicht geschehen: "WTC 7 kam nicht in den Bereich des freien Falls."

Aber dann im November, während es noch die gleiche Theorie verteidigte, die Sprengstoff und damit den freien Fall ausschließt, gab NIST zu, der freie Fall hätte als eine empirische Tatsache stattgefunden. NIST gab zu, dass für einen Zeitraum von 2 und einer Viertel Sekunde der Zusammenbruch des WTC Nr. 7 durch "die Erdbeschleunigung (freier Fall)" gekennzeichnet war.

Mit dem Wissen, dass es sich dadurch auf ein Wunder berief, was einen Verstoß gegen die Gesetze der Physik bedeutet, machte NIST nicht mehr geltend, seine Analysen seien mit den physikalischen Grundsätzen vereinbar. In seinem im August veröffentlichten Entwurf hatte NIST wiederholt behauptet, seine Analysen des Zusammenbruchs ständen "im Einklang mit den physikalischen Prinzipien". Man begegnet diesem Satz immer und immer wieder. In seinem Abschlussbericht aber ist dieser Satz nicht mehr zu finden.

NIST gab somit für diejenigen zu, die Augen haben um zu sehen, dass sein Bericht über WTC Nr. 7, durch das Zugeben des freien Falls, während es weiterhin leugnete, dass Sprengstoff benutzt wurden, nicht mit den Grundsätzen der Physik im Einklang steht. [56]

Und doch will die Mainstream-Presse über dieses Eingeständnis nicht berichten. Die Presse unterstützt nach wie vor die Vorstellung, dass jeder, der die offiziellen Berichte des 11. September in Frage stellt, für den öffentlichen Dienst untauglich ist. [57]

Schlussfolgerung

Die 9/11-Wahrheitsbewegung hat lange Zeit den Zusammenbruch des Gebäudes Nr. 7 als die Achillesferse der offiziellen Geschichte des 11. September angesehen - den Teil dieser Geschichte, der am verwundbarsten ist und dazu verwendet werden kann, das ganze Lügengebäude zu Fall zu bringen.

Mein neuestes Buch "Der Mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Centers Nr. 7: Warum der offizielle Abschlussbericht über den 11. September unwissenschaftlich und falsch ist" zeigt eindeutig, dass die offiziellen Berichte dieses Gebäudes in der Tat extrem verletzlich gegenüber Kritik ist - so verletzlich, dass, um deren Falschheit zu sehen, man nur die Verteidigungsversuche von NIST lesen muss, um die offensichtlichen Lügen im NIST-Bericht und seine Verletzungen der grundlegenden Prinzipien der Physik zu sehen.

Ich hoffe, mein Buch wird tatsächlich helfen, das Lügengebäude zu Fall zu bringen, das einige von uns die Bush-Cheney-Verschwörungstheorie nennen, wonach al-Qaida-Entführer mit dem Fliegen von Flugzeugen in zwei Gebäude des World Trade Center drei von ihnen zusammenstürzen ließen - eine offensichtlich falsche Verschwörungstheorie, die immer noch unter anderem verwendet wird, um Frauen, Kinder und andere unschuldige Menschen in Afghanistan und Pakistan zu töten.

© Peace Press, 2011 (deutsche Übersetzung)

Übersetzung: Oliver Bommer, Peace Press

© GlobalResearch.ca, 14. September 2009 (englischsprachige Originalfassung)
www.globalresearch.ca/the-mysterious-collapse-of-wtc-seven/15201

Anmerkungen

1. Dies ist eine leicht überarbeitete Fassung eines Vortrags auf dem 9/11-Film Festival in Grand Lake Theater, Oakland, Kalifornien, am 10. September 2009. Er basiert auf: David Ray Griffin, Der Mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Centers Nr. 7: Warum der offizielle Abschlussbericht über den 11. September unwissenschaftlich und falsch ist (Northampton, Massachusetts, Olive Branch [Interlink Books], 2009).

2. James Glanz, “Engineers Suspect Diesel Fuel in Collapse of 7 World Trade Center”, New York Times, 29. November 2001 (www.nytimes.com/2001/11/29/nyregion/29TOWE.html).

3. Ibid.

4. Ibid.

5. Siehe FEMA, World Trade Center Building Performance Study (www.fema.gov/pdf/library/fema403_ch5.pdf), Kapitel 5, Abschnitt 6.2, “Probable Collapse Sequence”

6. Jonathan Barnett, Ronald R. Biederman und Richard D. Sisson, Jr., “Limited Metallurgical Examination”, FEMA, World Trade Center Building Performance Study, Mai 2002, Anhang C (www.fema.gov/pdf/library/fema403_apc.pdf)

7. James Glanz und Eric Lipton, “A Search for Clues in Towers’ Collapse”, New York Times, 2. Februar 2002 (www.nytimes.com/2002/02/02/nyregion/search-for-clues-towers-collapse-eng...)

8. Shyam Sunder, “Opening Statement,” NIST Press Briefing, 21. August 2008
(http://web.archive.org/web/20110408144456/http://wtc.nist.gov/media/open...)

9. Zititert aus “Report: Fire, Not Bombs, Leveled WTC 7 Building”, USA Today, 21. August 2008 (www.usatoday.com/news/nation/2008-08-21-wtc-nist_N.htm).

10. Union of Concerned Scientists, “Restoring Scientific Integrity in Federal Policymaking”
(www.ucsusa.org/scientific_integrity/abuses_of_science/scientists-sign-on...)

11. “NIST Whistleblower”, 1. Oktober 2007 (http://georgewashington.blogspot.com/2007/10/former-nist-employee-blows-...)

12. Ibid.

13. “What is Research Misconduct?” National Science Foundation, Office of Inspector General, New Research Misconduct Policies (www.nsf.gov/oig/session.pdf). Obwohl dieses Dokument nicht datiert ist, weisen interne Belege daraufhin, dass es im Jahr 2001 geschrieben wurde.

14. Alfred North Whitehead, Science and the Modern World (1925; New York: Free Press, 1967), Seite 187

15. Glanz und Lipton, “A Search for Clues in Towers’ Collapse”

16. Der Schmelzpunkt von Eisen liegt bei 1538° C. Stahl als Legierung gibt es in verschiedenen Sorten mit einer Reihe von Schmelzpunkten, je nach Kohlenstoff-Anteil (die den Schmelzpunkt senken) von 1371° C bis 1482° C. Siehe “Melting Points of Metals” (www.uniweld.com/catalog/alloys/alloys_melting.htm).

17. Barnett, Biederman und Sisson, “Limited Metallurgical Examination”, C-13

18. Dr. Arden L. Bement, Jr., Zeugenaussage vor dem House Science Committee Hearing bzgl. “The Investigation of the World Trade Center Collapse”, 1. Mai 2002 (www.911research.wtc7.net/cache/wtc/official/nist/bement.htm). In der zitierten Aussage wird der Name “FEMA” durch “BPAT” ersetzt, was die Abkürzung für “Building Performance Assessment Team” bedeutet, der Name des ASCE-Teams, das diesen Bericht für die FEMA vorbereitet hat.

19. “Questions and Answers about the NIST WTC 7 Investigation”, aktualisiert am 18. Dezember 2008 (www.nist.gov/public_affairs/factsheet/wtc_qa_082108.html)

20. RJ Lee Group, “WTC Dust Signature”, Expert Report, Mai 2004
(http://web.archive.org/web/20061210083539/http://www.nyenvirolaw.org/WTC...), Seite 11

21. RJ Lee Group, “WTC Dust Signature Study: Composition and Morphology”, Dezember 2003 (www.nyenvirolaw.org/WTC/130%20Liberty%20Street/Mike%20Davis%20LMDC%20130...), Seite 17. Bzgl. der Unterscheidungen zwischen den Studien von 2003 und 2004, siehe meine Besprechungen in „Der Mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Center Nr. 7: Warum der offizielle Abschlussbericht über den 11. September unwissenschaftlich und falsch ist“, Seite 40-41.

22. RJ Lee Group, “WTC Dust Signature Study” (2003), Seite 24

23. Ibid., Seite 21

24. WebElements: The Periodic Table on the Web (www.webelements.com/lead/physics.html)

25. WebElements: The Periodic Table on the Web (www.webelements.com/molybdenum/physics.html). Obwohl die mit dieser USGS-Studie beteiligten Wissenschaftler Molybdän entdeckten, erwähnen sie es nicht in ihrem Bericht. Kenntnisse über ihre Entdeckung war nur durch einen FOIA-Anfrage möglich. Siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 44-45.

26. Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts, James R. Gourley und Bradley R. Larsen, “Active Thermitic Material Observed in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe”, The Open Chemical Physics Journal, 2009/2: Seite 7-31 (www.bentham.org/open/tocpj/openaccess2.htm).

27. National Fire Protection Association, 921 Guide for Fire and Explosion Investigations, 1998 Edition (www.interfire.org/res_file/92112m.asp), Abschnitt 18.3.2.

28. Siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 142-144

29. Jennifer Abel, “Theories of 9/11”, Hartford Advocate, 29. Januar 2008 (www.hartfordadvocate.com/article.cfm?aid=5546)

30. Sunder, “Opening Statement”

31. Ruvolo wird zitiert der DVD Collateral Damages (www.allhandsfire.com/page/AHF/PROD/ISIS-COLL). Um nur diesen Abschnitt zu sehen, siehe: Steve Watson, “Firefighter Describes ‘Molten Metal’ at Ground Zero, Like a ‘Foundry’”, Inforwars.net, 17. November 2006 (www.infowars.com/articles/sept11/firefighter_describes_molten_metal_grou...).

32. Zitiert aus Christopher Bollyn, “Professor Says ‘Cutter Charges’ Brought Down WTC Buildings”, American Free Press.net, 1. und 8. Mai 2006 (www.americanfreepress.net/html/cutter_charges_brought_down_wt.html).

33. “NIST Engineer, John Gross, Denies the Existance [sic] of Molten Steel” (www.youtube.com/watch?v=3SLIzSCt_cg)

34. James Williams, “WTC a Structural Success”, SEAU News: The Newsletter of the Structural Engineers Association of Utah, Oktober 2001 (http://old.seau.org/SEAUNews-2001-10.pdf)

35. Zitiert aus Francesca Lyman, “Messages in the Dust: What Are the Lessons of the Environmental Health Response to the Terrorist Attacks of September 11?” National Environmental Health Association, September 2003 (www.neha.org/9-11%20report/index-The.html).

36. “Mobilizing Public Health: Turning Terror’s Tide with Science”, Magazine of Johns Hopkins Public Health, Spätherbst 2001 (www.jhsph.edu/Publications/Special/Welch.htm)

37. Zitiert aus Bollyn, “Professor Says ‘Cutter Charges’ Brought Down WTC Buildings”

38. Für die FDNY-Zeugenaussagen, siehe Graeme MacQueen, “118 Witnesses: The Firefighters’ Testimony to Explosions in the Twin Towers”, Journal of 9/11 Studies, Vol. 2, August 2006 (www.journalof911studies.com/articles/Article_5_118Witnesses_WorldTradeCe...): Seite 49-123. Für eine kurze Besprechung dieser und anderer Zeugenaussagen, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 75-82.

39. NIST, “Answers to Frequently Asked Questions”, 2006 (http://wtc.nist.gov/pubs/factsheets/faqs_8_2006.htm), Frage 2. Die Besprechung siehe unter: „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 77

40. NIST, “Letter of Response to Request,” 27. September 2007, veröffentlicht im Journal of 9/11 Studies, Vol. 17, November 2007 (www.journalof911studies.com/volume/2007/NISTresponseToRequestForCorrecti...).

41. Diese Aussage (von Peter Demarco) wird zitiert in Chris Bull und Sam Erman, Hrsg., At Ground Zero: Young Reporters Who Were There Tell Their Stories (New York: Thunder’s Mouth Press, 2002), Seite 97

42. Bartmers Aussage wird zitiert in Paul Joseph Watson, “NYPD Officer Heard Building 7 Bombs”, Prison Planet, 10. Februar 2007 (http://www.prisonplanet.com/articles/february2007/100207heardbombs.htm).

43. Um die Dokumentation dieser Argumente zu sehen, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 84-92.

44. Um die Besprechung und Dokumentation der Behandlung durch NIST der Zeugenaussagen von Hess and Jennings zu sehen, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 92-94.

45. Brief vom 12. August 2009 von Catherine S. Fletcher, Freedom of Information Act (FOIA)-Beamtin, NIST, auf eine FOIA-Anfrage vom 8. August 2009, von Frau Susan Peabody, auf “die vollständigen Texte der NISTs-Interviews mit Michael Hess und Barry Jennings von 2004, die in NIST NCSTAR 1-8... , Seite 109, Anmerkung380 als ‘WTC 7 Interviews 2041604 und 1041704’” zitiert werden.

46. Für die Besprechung und Dokumentation der BBC-Behandlung von Hess' and Jennings Zeugenaussage in der ersten Version der Sendung, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 95-99.

47. David Ray Griffin, Osama bin Laden: Tot oder lebendig? (Berlin, Peace Press 2010)

48. Telefongespräch am 1. September 2001

49. Siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 98-99

50. Für die Besprechung und Dokumentation der zweiten Version der BBC-Sendung, einschließlich der Probleme von Hess' Zeugenaussage, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 99-104.

51. Siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 150-155

52. Für die Besprechung und Dokumentation von NISTs Behauptung über das Fehlen von Bolzen, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 212-215.

53. Siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 187-188

54. Für die Besprechung und Dokumentation dieses Arguments über die fehlenden Bolzen, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 217-221. Ich zeige in dem Buch die Widersprüche zwischen Abschlussbericht NIST und dem 2004-Zwischenbericht auf, unter Einbeziehung der Feuer um 16.45 Uhr und den beiden Behauptungen über Kopfbolzen; dieser wurde von Chris Sarns aufgedeckt.

55. Sid Jacobson und Ernie Colón, The 9/11 Report: A Graphic Adaptation (New York: Hill and Wang, 2006)

56. Für die Besprechung und Dokumentation dieses Arguments über den freien Fall, siehe „Der Mysteriöse Zusammenbruch“, Seite 231-241

57. Ich beziehe mich auf die Tatsache, dass Van Jones, ein Obama-Regierungsberater für "Green Jobs", sich gezwungen sah, durch den Aufschrei der Enthüllung zurückzutreten, weil er eine Petition bzgl. der Infragestellung der offiziellen Version des 11. September unterzeichnet hatte. Die Ansicht, dass diese Tat ihn für das Amt unwürdig machte, wurde vielleicht am deutlichsten durch Washington Post-Kolumnist Charles Krauthammer artikuliert. Nachdem er die anderen Gründe als irrelevant verworfen hatte, die zu Jones' Rücktritt führten, schrieb Krauthammer: "Er ist aus einem Grund und nur aus einem einzigen Grund gegangen. Sie können nicht eine Petition unterzeichnen ... eine Untersuchung des Vorwurfs, dass die Bush-Regierung den 11. September 2001 bewusst zugelassen hat - also das schlimmste Massaker jemals auf amerikanischem Boden - und dann in der feinen Gesellschaft verkehren, geschweige denn ein hohes Amt im Weißen Haus. Im Gegensatz zu den anderen Sachen ... ist das nicht trivial. Es geht über Parteilichkeit und Radikalismus hinaus. Es führt uns in das Reich der politischen Psychose, einer bösartigen Paranoia, die genauso wie die marxistischen Haltung nicht lustig ist. Das ist gefährlich. ... Sie können keinen Truther im Weißen Haus haben, so wie Sie keinen Holocaust-Leugner dulden können - eine Person, die eine halluzinatorische Alternativrealität im Dienste einer unergründlichen Arglist erschafft." (Charles Krauthammer 
"The Van Jones Matter", Washington Post, 11. September 2009 (www.washingtonpost.com/wpdyn/content/article/2009/09/10/AR2009091003408....)