Prof. Dr. David Ray Griffin: Gebäude Wie bitte? Wie Staatsverbrechen gegen die Demokratie in der Öffentlichkeit versteckt werden können

Donnerstag, 27 Mai, 2010

Um 17.21 Uhr am 11. September stürzte Gebäude 7 des World Trade Center zusammen, obwohl es nicht von einem Flugzeug getroffen worden war. Eine Tatsache, die deshalb wichtig ist, weil bis heute - trotz der wissenschaftlichen Absurdität - die Vorstellung vorherrscht, die Zwillingstürme seien aufgrund der kombinierten Wirkung der Flugzeugeinschläge und der daraus entstehenden Treibstoffbrände eingestürzt. Der Zusammenbruch des World Trade Center 7 (WTC 7) ist eine Herausforderung für die offizielle Theorie von der Zerstörung des World Trade Center, laut der al-Qaida-Flugzeugentführer den Einsturz der Wolkenkratzer verursacht haben sollen. Diese Herausforderung bleibt auch dann bestehen, wenn man die offizielle Darstellung, trotz ihrer Selbstwidersprüche, akzeptiert. Ein Umstand, der vor kurzem auch von der Gewinnerin des Nationalen Wissenschaftspreises (National Medal of Science) Lynn Margulis hervorgehoben wurde. Im Titel einer Rezension meines Buch aus dem Jahr 2009, The Mysterious Collapse of World Trade Center 7 1, (deutscher Titel: Der mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Center 7) notierte sie: "Two Hit, Three Down - The Biggest Lie (zwei getroffen, drei zusammengebrochen – die größte Lüge)".2

1. Warum der Einsturz von WTC 7 ein außergewöhnliches Problem darstellt

Der Einsturz von WTC 7 stellt aus mehreren Gründen ein außerordentliches Problem für die offizielle Darstellung des 11. September dar.

Ein nie dagewesenes Vorkommnis

Ein Grund besteht darin, dass die offizielle Version des 11. September sich wegen des Einsturzes von WTC 7 auf eine sehr zweifelhafte Behauptung stützen muss, nämlich auf die, dass zum ersten Mal in der gesamten Welt, ein Stahl-Skelett-Hochhaus durch Feuer zu Fall gebracht worden ist. Nun wird allerdings in der Wissenschaft, wenn es um physikalische Phänomene geht, die Berufung auf beispiellose Ereignisse generell mit Misstrauen betrachtet. New York Times-Autor James Glanz, der selbst einen Doktor in Physik hat, schrieb:

Experten haben versichert, dass kein Gebäude wie dieses, nämlich ein modernes, stahlverstärktes Hochhaus, jemals wegen eines unkontrollierten Feuers eingestürzt ist.

Glanz zitierte in diesem Zusammenhang einen Bauingenieur mit den Worten: "Innerhalb der Bauingenieur-Gemeinde wird es als viel wichtiger angesehen, WTC 7 zu verstehen [als die Zwillingstürme]", weil Ingenieure keine Antwort auf die Frage haben, "warum Nr. 7 zusammengebrochen ist?"3

Sichtbare Indizien einer Implosion

Ebenso bemerkenswert war neben der Tatsache, dass dieses Gebäude überhaupt eingestürzt ist, die Art und Weise wie es zusammengebrochen ist: nämlich gerade nach unten, fast in freier Fallgeschwindigkeit, was wiederum die Zerstörung dieses Gebäudes wie ein typisches Beispiel für jene Form der kontrollierten Sprengung aussehen lässt, die auch als "Implosion“ bekannt ist und bei der Sprengstoff und/oder Brandmittel benutzt werden, um die tragenden Stahlsäulen des Gebäudes so zu durchschneiden, dass das Gebäude dann innerhalb seines eigenen Grundrisses einstürzt. CBS-Sprecher Dan Rather, der dafür bekannt ist, bemerkenswerte Tatsachen nicht unausgesprochen zu lassen, sagte:

Es erinnert an jene Bilder, die wir alle gesehen haben ... im Fernsehen ... , wo ein Gebäude mit Absicht durch gut platzierten Sprengstoff zerstört wurde, um es zu Fall zu bringen.4

Dan Rather war aber nicht der einzige Reporter, der eine solche Bemerkung machte. Al Jones, ein Reporter für WINS NYC News Radio, sagte: "Ich drehte mich rechtzeitig um, um zu sehen, was aussah wie die Implosion eines Wolkenkratzers – aussah, wie wenn es von einer Abriss-Mannschaft getan worden wäre."5

Doch während Jones und Rather lediglich als Laien Stellung nehmen und bemerkten konnte, dass der Zusammenbruch von Gebäude 7 wie eine kontrollierte Sprengung aussah, konnte Experten darüber hinaus beim Sehen des Videos sofort feststellen, dass es sich tatsächlich um eine kontrollierte Sprengung handelte. So bat beispielsweise ein niederländischer Filmemacher im Jahr 2006 den Besitzer eines Unternehmens für kontrollierte Sprengung in den Niederlanden, Danny Jowenko, darum, ein Video vom Einsturz von WTC 7 zu kommentieren, ohne ihm jedoch zuvor mitzuteilen, um was für ein Gebäude es sich dabei handelte. (Jowenko war bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass überhaupt ein drittes Gebäude am 11.September eingestürzt ist.) Nachdem er das Video angesehen hat, sagte Jowenko: "Sie haben einfach die Säulen in die Luft gesprengt und der Rest ist danach eingestürzt. ... Das ist kontrollierte Sprengung. "Auf die Frage, ob er sicher sei, antwortete er: "Absolut, es wurde implodiert. Dies war eine Auftragsarbeit. Ein Team von Experten hat das getan."6

Zeugenaussagen über Explosionen

Obwohl angesichts der bloßen Erscheinung des Einsturzes von Gebäude 7 kaum noch Zweifel daran bestehen können, dass es sich hierbei um eine kontrollierte Sprengung gehandelt haben muss, gab es zusätzlich noch Zeugenaussagen, die von Explosionen in dem Gebäude zu berichten wussten.

Eine von ihnen stammt von Michael Hess, dem ‚Corporation Counsel‘ der Stadt New York und dem engen Freund von Bürgermeister Rudy Giuliani. Als er am Morgen auf dem Weg zurück zum Rathaus war, wurde Hess um 11.57 Uhr für ein kurzes Interview angehalten, in dem er mitteilte:

Ich war oben im Notfall-Kommandozentrum im 23. Stock [des WTC 7] als plötzlich der ganze Strom in dem Gebäude ausfiel. Daraufhin gingen ich und ein anderer Herr in den achten Stock hinunter, wo es zu einer Explosion kam, wodurch wir im achten Stock eingeschlossen wurden, mit all dem Rauch, dickem Rauch um uns herum, für ungefähr anderthalb Stunden. Doch die New Yorker Feuerwehr ... kam gerade noch rechtzeitig und holte uns heraus.7

Hess berichtete damit von einer Explosion, die sich mitten am Morgen im WTC 7 ereignete.

Der andere Herr, Barry Jennings von der New Yorker Wohnungsbaugesellschaft, berichtete das Gleiche bei einem weiteren Interview auf der Straße. Dort sagte er aus, er und "Mr. Hess" seien gerade die Treppen hinabgestiegen, als sie plötzlich von einer "großen Explosion“ eingeschlossen wurden.8 Jennings teilte darüber hinaus mit, dass während der Zeit, da sie auf Rettung warteten, sich die Explosionen kontinuierlich fortsetzten.9

Es gab auch Berichte über Explosionen am späten Nachmittag, just zu der Zeit, da WTC 7 einzustürzen begann. Der Reporter Peter Demarco von New York Daily News äußerte hierzu:

Es gab ein Grollen. Die oberste Fensterreihe des Gebäudes flog heraus. Dann flogen alle Fenster aus dem neununddreißigsten Stock heraus. Dann der achtunddreißigsten Stock. Pop! Pop! Pop! war alles was man hörte, bis das Gebäude in einer aufsteigenden Wolke von Grau versank.10

Der New Yorker Polizeibeamte Craig Bartmer lieferte folgenden Bericht:

Ich war ganz in der Nähe von Gebäude 7, als es einstürzte. ... Das klang für mich nicht wie ein Gebäude, das lediglich zusammenbricht. ... Es gibt eine Menge von Aussagen von Augenzeugen, die dort waren und Explosionen hörten. ... Plötzlich ... ich blickte nach oben, und ... das Ding begann lautstark in sich zusammen zu fallen. ... Ich begann zu rennen ... und die ganze Zeit hört man "Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm."11

Ein Medizinstudent der Universität von New York, der an diesem Tag als medizinischer Nothelfer seinen Dienst tat, gab folgenden Bericht:

Wir hörten dieses Geräusch, das wie ein Donnerschlag klang. ... Wir drehten uns um – [und] waren schockiert. ... Es sah aus, als ob es eine Schockwelle gab, die durch das Gebäude riss - und die Fenster platzten alle heraus. ... Etwa eine Sekunde später sank das untere Stockwerk ein und das Gebäude folgte nach.12

Physikalische Beweise

Zusätzlich zu den sichtbaren Beweisen und den Zeugenaussagen gab es außerdem noch klare physikalische Beweise dafür, dass Sprengstoff und Brandmittel verwendet worden waren, um WTC 7 zu Fall zu bringen.

Schweizer-Käse-Stahl: Innerhalb weniger Monate nach dem 11. September gaben drei Professoren vom Polytechnischen Institut in Worcester (WPI) einen Bericht heraus, der sich einem Stück Stahl von Gebäude 7 widmete. In einem Bericht der New York Times von James Glanz und Eric Lipton über diesen Fund wurde er als "das vielleicht größte Mysterium, das die Untersuchungen zutage gefördert hatten" bezeichnet.13 Ein Teil des Mysteriums ist die Tatsache, dass der Stahl "extrem dünn" war, was darauf hinweist, dass der Stahl "weggeschmolzen" worden war, obwohl "von keinem Feuer in dem Gebäude angenommen werden kann, dass es heiß genug war, um Stahl vollständig zum Schmelzen zu bringen." Ein anderer Teil des Mysteriums war, dass sich Atome im Stahl mit Schwefel „verbunden zu haben schienen und so eine Verbindungen bildeten, die bei niedrigeren Temperaturen schmilzt“; aber woher die Quelle des Schwefels kommt, "weiß niemand."14

Eine ausführlichere Beschreibung dieses mysteriösen Stück Stahls erschien im WPI-Magazin in einen Artikel mit dem Titel "Das große Rätsel: der flüssige Stahl":

Stahl – der einen Schmelzpunkt von ca. 1540 Grad Celsius besitzt – kann geschwächt werden und sich biegen, aber er kann nicht während eines gewöhnlichen Bürobrandes schmelzen. Allerdings hatten metallurgischen Studien […] gezeigt, dass […] eine eutektische Reaktion […] interkristallines Schmelzen verursachen kann, das dann in der Lage war, einen soliden Stahlträger in Schweizer Käse zu verwandeln. […] Eine Stahlsäule von einem Inch [ca. 2,5 cm] wurde um die Hälfte reduziert. Seine Kanten – die wie eine Papierrolle gewellt waren – sind fast auf Rasierklingenschärfe reduziert worden. Klaffende Löcher – manche größer als ein Silberdollar – ließen Licht durch den zuvor massiven Stahl scheinen. Dieses Schweizer-Käse-Erscheinungsbild schockierte die Professoren, die sich mit den Eigenschaften von Bränden auskannten und die zwar erwartet hatten, Verzerrungen und Verbiegungen zu finden – aber keine Löcher. Eine eutektische Mischung ist eine Mischung [mit Schwefel]. ... "Die wichtigen Fragen", sagte [einer der Professoren], „ist, wie viel Schwefel man benötigt und woher es stammt?15

Die Ausdünnung und die Löcher weisen sogar darauf hin, dass der Stahl verdampft wurde. Glanz erklärte bereits im November 2001, warum Feuer nicht für diesen mysteriösen Stahl verantwortlich sein kann und gab die Aussage einer der drei WPI-Professoren, Jonathan Barnett, wieder, der gesagt hatte, es "scheint, als wäre er teilweise bei außerordentlich hohen Temperaturen verdampft."16

In einem weiteren Bericht der New York Times erfährt man, dass Professor Abolhassan Astaneh-Asl von der ‚University of California in Berkeley‘ das gleiche Phänomen beschrieben hatte. Er hatte ein Stipendium der National Science Foundation erhalten, um den Stahl aus dem Gebäude zu untersuchen. So verbrachte er ganze zwei Wochen am Ground Zero. Laut Reporter Kenneth Change sagte Professor Astaneh-Asl über einen horizontalen Doppel-T-Träger des WTC 7: "Teile der flachen Oberseite des Trägers, der ursprünglich eine Dicke von 1,6 cm aufwies, waren verdampft."17

Diese Berichte zeigten deutlich, dass etwas anderes als das Feuer diese Effekte in den Gebäuden verursacht haben muss. Denn die Brände können kaum heißer als 1000 Grad Celsius gewesen sein, während der Siedepunkt von Stahl in etwa dessen von Eisen entspricht und bei 2861° C liegt. Aber selbst wenn der Stahl nicht verdampft, sondern einfach nur geschmolzen wäre, wäre dies dennoch beweiskräftig gewesen. Denn der Schmelzpunkt von Stahl ist nur knapp unterhalb dem von Eisen angesiedelt, der bei 1538° C liegt. (Eine eindeutige Ursache, die sowohl das Schmelzen als auch die Sulfidierung des Stahls erklären könnte, wäre das bekannte Brandmittel Thermat – eine "Mischung aus Thermit und Schwefel […], die die Eigenschaft besitzt, den Schmelzpunkt von Eisen, mit dem es in Berührung kommt, herabzusetzen. Thermat reagiert durch die Bildung eines eutektischen Systems", was "beim Durchschneiden von Stahl hilfreich ist.")18

Beweise im Licht der Öffentlichkeit

Es liegen somit klare Indizien vor, die der offiziellen Darstellung des Einsturzes von Gebäude 7, nachdem der Zusammenbruch durch Brände ausgelöst worden sein soll, von Grund auf widersprechen. Diese Indizien sind für die Öffentlichkeit einsehbar, sie existieren vor aller Augen und liegen in Form von Videos von seinem Zusammenbruch, veröffentlichten Zeugenaussagen über Explosionen im Inneren des Gebäudes und Berichten über physikalische Besonderheiten, die von der New York Times dokumentiert wurden, vor. Die einzige vernünftige Schlussfolgerung, die aus diesen Phänomenen zu ziehen ist – nämlich, dass die offizielle Darstellung falsch ist – wurde auch von dem ersten offiziellen Bericht, der 2002 von der Katastrophenschutzbehörde der USA – FEMA – erstellt wurde, bestätigt. Dieser Bericht enthält als Anhang die Studie der WPI-Professoren mit ihrer Untersuchung des „Schweizer-Käse-Stahls“ der aus den Trümmern des WTC 7 geborgen wurde. Daneben findet sich eine Studie, die die Erosion auf "Oxidation und Sulfidierung zurückführt", wobei der Report allerdings anfügt: "Es wurde keine eindeutige Erklärung für die Quelle des Schwefels identifiziert."19 Schließlich räumten die Ingenieure, die den FEMA-Bericht verfasst hatten, ein, dass ihre "beste Hypothese" zur Erklärung des Einsturzes von WTC 7 "nur eine geringe Wahrscheinlichkeit“ besitzt.20

Die Schuld, nicht bekannt geworden zu sein

Neben all diesen Fakten muss noch bedacht werden, dass das WTC 7 ein sehr großes Gebäude mit insgesamt 47 Stockwerken und einem Grundriss von der Größe eines American-Football-Spielfeldes gewesen ist. Obwohl die 110 Stockwerke der Zwillingstürme es letztlich klein aussehen ließen, wäre es in der Hälfte der Bundesstaaten der Nation das höchste Gebäude gewesen. Aus all diesen Gründen hätte der Zusammenbruch dieses Gebäude eigentlich einer der am besten bekanntesten Fakten über den 11. September werden müssen. Aber er wurde es nicht.

2. Die weit verbreitete Unkenntnis von WTC 7

Eine Zogby-Umfrage stellte im Mai 2006 fest, dass 43 Prozent der amerikanischen Bevölkerung nicht bewusst war, dass WTC 7 eingestürzt ist.21 Und wie bereits erwähnt wurde, wusste auch Danny Jowenko aus den Niederlanden dies im selben Jahr ebenfalls noch nicht, obwohl die Durchführung kontrollierter Sprengung sein eigentliches Fachgebiet war.

Ein sehr eindrückliches Beispiel für die Tatsache, dass die Öffentlichkeit bis heute kein Bewusstsein von dem Zusammenbruch dieses Gebäudes besitzt, ereignete sich September 2009 in einem New Yorker Gerichtssaal. Der Richter Edward Lehner hörte sich Argumente zur Unterstützung der Petition an, die die Bürgerinitiative NYC CAN eingereicht hatte und deren Ziel es war, New Yorker Bürgern zu erlauben, darüber abzustimmen, ob die Stadt New York eine eigene Untersuchung der Anschläge auf das World Trade Center durchführen sollte. Nachdem Richter Lehner angemerkt hatte, dass bereits die 9/11-Kommission eine Untersuchung durchgeführt und einen Bericht vorgelegt hatte, sagte ein Anwalt für NYC CAN, Dennis McMahon, dass dieser Bericht allerdings viele Fragen unbeantwortet ließ. "Eine der größten Fragen“, fügte er hinzu, "ist, warum Gebäude 7 zusammenbrach." An diesem Punkt hackte Richter Lehner ein und fragte: "Gebäude, wie bitte?" McMahon antwortete: "World Trade Center Nummer Sieben. Es gab drei Gebäude, die zusammenbrachen." Nachdem der Richter weiterhin seine Unwissenheit über dieses Gebäude illustrierte hatte, fragte er, ob es im Besitz der Hafenbehörde gewesen sei, woraufhin McMahon ihm erklärte, dass es Larry Silverstein gehört hatte.22

Es sollte betont werden, dass Richter Lehner nicht einfach ein gewöhnlicher amerikanischer Staatsbürger war. Abgesehen davon, dass er das Amt eines vorsitzenden Richters der Stadt New York innehatte, wurde ihm darüber hinaus noch ein Fall im Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September anvertraut. Aufgrund dessen war seine Unwissenheit über dieses Gebäude umso erstaunlicher. Und doch ist sie zugleich typisch. Mit seiner Anfrage – "Gebäude wie bitte?" – bekannte er sich lediglich zu einer Unwissenheit, die er im Jahr 2006 mit einem ausgewiesenen Experten für kontrollierte Sprengung, Danny Jowenko, teilte und die sich auch im Bewusstsein der Hälfte der amerikanischen Bevölkerung manifestiert hatte. Wie können wir diese Unkenntnis erklären?

Ungewöhnliche Umstände

Im November 2001 schrieb James Glanz in einem Bericht der New York Times, dass der Zusammenbruch des WTC 7 "ein Mysterium darstellt, das unter normalen Umständen wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der gesamten Welt auf sich gezogen hätte." 23 Ganz offensichtlich waren dies keine normalen Umstände.

Ein Teil der ungewöhnlichen Umstände war natürlich der Tatsache geschuldet, dass Gebäude 7, obwohl es riesig war, letztlich von den Zwillingstürmen, die mehr als doppelt so hoch waren, in den Schatten gestellt wurde. Diese Tatsache allein kann allerdings nicht die weit verbreitete Unkenntnis über den Zusammenbruch dieses dritten Gebäudes erklären. Schließlich hatten kenntnisreiche Leute von Anfang an deutlich gemacht, worauf auch Glanz hingewiesen hatte, nämlich, dass man sich der Einschätzung schwerlich entziehen konnte, dass der Zusammenbruch des Gebäudes 7 eigentlich die bedeutendere Nachricht hätte sein müssen. Warum war sie es nicht?

Absichtliche Unterdrückung

Die Antwort scheint zu sein, dass es sich um eine Nachricht handelt, die bewusst unterdrückt worden war. Diese Schlussfolgerung wird durch folgende Fakten gestützt:

Erstens: Nach dem 11. September spielten unsere Fernsehsender die Aufnahmen von den Zwillingstürmen, als sie von den Flugzeugen getroffen wurden und danach zusammenbrachen, in stetiger Wiederholung ab. Nur der Zusammenbruch von WTC 7 wurde selten, wenn überhaupt gezeigt.

Zweitens: Als der 9/11-Kommissionsbericht im Jahr 2004 veröffentlicht wurde, erwähnt er nicht einmal, dass Gebäude 7 überhaupt eingestürzt war.

Drittens: Nachdem NIST – das Nationale Institut für Standards und Technologie – von der FEMA – der Katastrophenschutzbehörde der USA – die Aufgabe übernommen hatte, die Gründe für die Zerstörung des World Trade Center zu ermitteln, verschob die Behörde ihren Bericht über WTC 7 immer wieder. Im Jahr 2003, erklärte NIST, dass es seine Studie über WTC 7 zusammen mit der Untersuchung über die Zwillingstürme veröffentlichen würde, dessen Entwurf im September 2004 publiziert werden sollte 24. Doch, obwohl der NIST-Bericht zu den Zwillingstürmen erst 2005 erschien, war der versprochene Bericht über WTC 7 nicht enthalten: NIST äußerte darauf hin, es würde ihn im Jahr 2006 publizieren. Mitten im Jahr 2006, im August, revidierte NIST diese Zusage wieder und erklärte: "Es wird erwartet, dass der Entwurf eines Berichts [über WTC 7] Anfang 2007 veröffentlicht werden wird." 25 Er wurde aber nicht im Jahr 2007 veröffentlicht, weder am Anfang noch am Ende des Jahres. Stattdessen „prognostizierte“ NIST im Dezember 2007, dass es den Berichtsentwurf am 8. Juli 2008 herausgegeben werde, gefolgt von dem Abschlussbericht am 8. August 2008. 26 Allerdings erschien der Berichtsentwurf nicht vor August, und der endgültige Bericht sogar erst im November des Jahres 2008 – just zu dem Zeitpunkt, als die Bush-Cheney-Regierung ihre Ämter niederlegte.

Als NIST im Jahr 2008 beschuldigt wurde, seine Studie über WTC 7 (welches die 9/11-Wahrheitsbewegung schon seit Langem als die „Achillesferse“ oder den "Rauchenden Colt" der offizielle Darstellung des 11. September identifiziert hatte 27), absichtlich verzögert zu haben, log die Behörde. NIST erklärte, es habe an dem Bericht über das WTC 7 erst seit 2005 und somit insgesamt erst seit drei Jahre gearbeitet, was ungefähr die gleiche Zeitspanne gewesen wäre, die die Behörde auch für die Untersuchung des Einsturzes der Zwillingstürme benötigt hatte. Tatsächlich aber hatte NIST bereits im Dezember 2002 und Mai 2003 Zwischenberichte über WTC 7 dokumentiert 28 und im Juni 2004 veröffentlichte es einen weiteren Zwischenbericht über WTC 7 (29), dem dann im April 2005 sogar die Veröffentlichung eines vorläufigen Berichts über die WTC 7 folgte.30 Dann, nach der Publikation seiner Studie über die Zwillingstürme im Oktober 2005, bis zu dessen Herausgabe die Behörde die Arbeit an der Erforschung des Gebäudes 7 hatte ruhen lassen, gab NIST bekannt, "dass die Untersuchung des Zusammenbruchs von WTC 7 wieder aufgenommen worden sei."31 In Wahrheit hatte NIST somit fast sechs Jahre, statt nur die behaupteten drei Jahre an seiner Studie über WTC 7 gearbeitet. Es gibt somit gute Gründe zu vermuten, dass die Fertigstellung der Untersuchung absichtlich so lange wie möglich verzögert worden ist.

3. Der NIST-Entwurf zur öffentlichen Kommentierung: Mysterium gelöst?

Wie dem auch sei, als NIST schließlich im August 2008 seinen Entwurf des Abschlussberichts der Öffentlichkeit zur Prüfung vorzulegte, wurde diese Publikation auf einer Pressekonferenz mit vielen Vorschusslorbeeren angekündigt. Shyam Sunder, NISTs leitender Ermittler für die Untersuchung des World Trade Center, erklärte:

Unsere Nachricht, die Sie heute mit nach Hause nehmen sollen, ist die, dass der Grund für den Zusammenbruch von World Trade Center 7 nicht länger ein Rätsel darstellt. WTC 7 stürzte aufgrund der Brände ein, die durch die Büroeinrichtung gespeist wurden. Es bracht nicht aufgrund von Sprengstoffen zusammen.32

Die Mainstream-Medien wiederholten zum größten Teil einfach Sunders Behauptungen. Als Beispiel sei ein Artikel der Associated Press genannt. Dieser trug den Titel: „Feuer und nicht Bomben, machten das Gebäude WTC 7 dem Erdboden gleich" und begann mit den Worten: "Bundesermittler sagten, dass sie am Donnerstag ein Geheimnis der Anschläge des 11. September 2001 gelöst haben. Nämlich den Einsturz des Gebäudes World Trade Center 7, der seit längerem eine Quelle fortdauernder Verschwörungstheorien gewesen war." Dann, nachdem der Artikel diese Aussage mit dem Zitat von Sunders untermauert hatte – dem zufolge "der Grund für den Zusammenbruch von World Trade Center 7 nicht länger ein Rätsel darstellt" – schließt der Artikel mit einem weiteren Zitat Sunders. Nämlich, dass Wissenschaft hinter NISTs Erkenntnissen steht und diese "unglaublich schlüssig" sind, so dass "die Öffentlichkeit wirklich anerkennen sollte, dass Wissenschaft wirklich hinter dem steckt, was wir erklärt haben."33

Reporter hätten jedoch leicht herausfinden können, dass dem nicht so ist. Sie hätten erkennen können, dass die WTC 7 - Studie von NIST wiederholt wissenschaftlichen Betrug im technischen Sinne begangen hat. Betrug, der von der Nationalen Wissenschaftsstiftung klar definiert worden ist.

4. NISTs Fälschen von Beweisen

Eine Art von Betrug ist die irreführende Darstellung, die auf dem "Auslassen von Daten" beruht.34 Mit der Behauptung, dass es "keine Indizien für eine ... kontrollierte Sprengung gefunden hat"35, unterschlug NIST einfach eine enorme Anzahl an Phänomenen, die für diese Schlussfolgerung sprechen.

Das Unterschlagen von Zeugenaussagen

NIST versäumte vor allem eines, nämlich auch nur einen jener Zeugen zu erwähnen, die von Explosionen berichtet haben. Neben der Behauptung, dass das von Michael Hess und Barry Jennings als Explosion am Vormittag beschriebene Ereignis, einfach nur der Einschlag von Trümmern des zusammenbrechenden Nordturms gewesen sein soll – der sich bekanntlich um 10.28 Uhr ereignete und damit etwa eine Stunde später passierte, als die beschriebenen Explosionen – versäumt es NIST auch, all jene Augenzeugen zu erwähnen, die von Explosionen während des Zusammenbruchs des Gebäudes zu berichten wussten.

Das Unterschlagen von physikalischen Beweisen

Die NIST-Studie über dieses Gebäude unterschlug auch verschiedene Arten von physikalischen Beweisen.

Der Schweizer-Käse-Stahl: Einer davon war das Stück Schweizer-Käse-Stahl von dem die drei Professoren des WPI [Worcester Polytechnic Institute] in einer Studie berichtet hatten. Diese war, wie bereits erwähnt, im FEMA - Bericht aus dem Jahre 2002 als Anhang mit aufgenommen worden. Nach einer Beschreibung der Erosion dieses Stück Stahls, hatten die Professoren den Schluss gezogen, dass "eine detaillierte Studie über die Mechanismen dieses Phänomens notwendig ist."36 Als NIST von FEMA die Zuständigkeit für die Erstellung des amtlichen Berichtes über den Einsturz des World Trade Center übernahm, gab der Direktor von NIST sein Versprechen, dass seine Studie "alle wichtigen, im [FEMA-] Bericht enthaltenen Empfehlungen" berücksichtigen würde.37 Als aber die NIST-Studie über Gebäude 7 im Jahr 2008 erschien, erwähnte sie dieses mysteriöse Stück Stahl mit keinem Wort, geschweige denn, dass sie versucht hätte zu erklären, wie er entstanden sein könnte. NIST behauptete sogar, es habe den geborgenen Stahl vom WTC 7 nicht identifiziert können, da der in diesem Gebäude verwendete Stahl, im Gegensatz zu dem in den Zwillingstürmen, "keine […] kennzeichnenden Merkmale enthalten habe."38

Bezeichnender Weise machte NIST diese Behauptung, obwohl es zuvor ein Dokument veröffentlichte hat, in dem es sich sogar auf den geborgenen Stahl von WTC 7 bezogen hatte und dabei das Stück Stahl, welches die WPI-Professoren in der Anlage zum FEMA-Bericht untersucht hatten, ausdrücklich mit einschloss. Die Behauptung, Stahl ließe sich nicht identifizieren, wurde von NIST (im August 2008) dennoch aufgestellt. Und dass, obwohl einer der genannten Professoren, Dr. Jonathan Barnett, während einer BBC-Sendung über das WTC 7 (Juli 2008) von einem "erodierten und deformierten" Stück Stahl gesprochen hatte, das er und seine Kollegen im Jahr 2001 untersucht hatte und von dem er ausdrücklich sagte, dass "seine Herkunft" bekannt sei, weil "diese spezielle Art von Stahl" nur in WTC 7 verwendet worden ist, nicht aber in der Zwillingstürmen.39

Flüssiges Eisen: Die Deutsche Bank besaß ein Gebäude in der Nähe des World Trade Center, das mit Staub verunreinigt worden war. Sie beauftragte daraufhin die RJ Lee Group, eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung, um ihrer Versicherung zu beweisen, dass es sich bei dem Staub, der ihr Gebäude kontaminiert hatte, nicht um gewöhnlichen Gebäudestaub handeln könne, wie die Versicherung geltend gemacht hatte, sondern um Staub, der bei der Zerstörung des World Trade Center entstanden war. Die von der RJ Lee Group schließlich im Jahr 2003 und 2004 herausgegebenen Berichte kamen zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Staub tatsächlich um die zerstäubte Bausubstanz des World Trade Center handelte, da dieser Staub eine einzigartige chemische Signatur aufwies. Ein Teil dieser Signatur, so schrieb die RJ Lee Group in ihrem Abschlussbericht (2004), bestand aus "kugelförmigen Eisenpartikeln". In ihrem Bericht aus dem Jahre 2003 wiesen sie außerdem darauf hin, dass diese Beobachtung bedeutet, dass das Eisen "während des WTC-Ereignisses verflüssigt wurde und dabei kugelförmige metallische Partikel produzierte."40

Die RJ Lee-Berichte lieferten somit zusätzliche Beweise dafür, dass im WTC Temperaturen erreicht worden sein müssen, die deutlich über denen liegen, die durch Feuer hätten produziert werden können. Eine von dem Physiker Steven Jones geleitete Gruppe von Wissenschaftlern machte im Januar 2008 die RJ Lee-Berichte in einem Artikel bekannt.41 Von NIST wurde dieses Berichte jedoch einfach ignoriert.

Flüssiges Molybdän: Eine weitere Studie wurde von Wissenschaftlern der Geologischen Untersuchungsbehörde der Vereinigten Staaten (USGS) durchgeführt. Neben dem Auffinden der kugelförmigen Eisenpartikel fanden diese Wissenschaftler zusätzlich heraus, dass eine unbekannte Ursache zum Schmelzen von Molybdän geführt hatte,42 - welches einen extrem hohen Schmelzpunkt von 2623° C besitzt.43 Obwohl diese USGS-Wissenschaftler es versäumt hatten, diese Entdeckung in der veröffentlichten Fassung ihres Berichts zu erwähnen, erlangte die von Steven Jones geführte Forschungsgruppe durch eine Anfrage über das Informationsfreiheitsgesetz dennoch Zugang zu den Daten des USGS-Teams. Steven Jones' Forschungsgruppe berichtete daraufhin, dass im USGS-Bericht dokumentiert wurde, dass das USGS-Team ernsthaften Studie über "kleine Kügelchen mit hohem Molybdänanteil" durchgeführt hatte.44 NIST erwähnt jedoch diese Entdeckung der geologischen Untersuchungsbehörde der USA nicht, obwohl es ebenfalls eine Bundesbehörde ist.

Nanothermit: In einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift mit Peer-Review-Verfahren erschien eine Studie des Chemikers Niels Harrit von der Universität Kopenhagen sowie mehrerer Co-Autoren, darunter der bereits erwähnte Physiker Steven Jones und der Chemiker Kevin Ryan. Die Studie weist nach, dass der WTC-Staub nicht-reagiertes Nanothermit enthielt. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Thermit, welches ein Brandmittel ist, ist Nanothermit hochexplosiv.

Zwar erschien die Studie von Harrit, Jones, Ryan und ihren Kollegen erst 2009,45 weshalb NIST diese Entdeckung in ihrem Abschlussbericht, der Ende November 2008 herauskam, nicht kommentieren konnten. Dennoch hätte NIST, aufgrund der Standard-Richtlinien für die Untersuchung von Gebäudebränden, den WTC-Staub auf Anzeichen von Brandmitteln, wie gewöhnliches Thermit (einschließlich Thermat) und Sprengstoffen, wie Nanothermit untersuchen müssen.46

Als NIST gefragt wurde, ob es solche Tests durchgeführt hätte, verneint dies die Behörde.47 Als ein Reporter den Sprecher von NIST, Michael Newman, gezielt fragte, warum dies nicht geschehen sei, antwortete dieser: "Weil es keine Hinweise in dieser Richtung gab." Als der Reporter die naheliegende Rückfrage stellte: "Wie kann man denn wissen, dass es keine Hinweise gab, wenn man nicht zuerst danach sucht?" erwiderte Newman: "Wenn man etwas sucht, was nicht da ist, verschwendet man nur seine Zeit ... und das Geld der Steuerzahler."48

5. NISTs Erfinden von Beweisen

Neben dem Unterschlagen und anderweitigen Verfälschungen der relevanten Phänomene, hat sich NIST in seiner Untersuchung noch weitere Formen des wissenschaftlichen Betrugs zu Schulden kommen lassen. Eine dieser Varianten des wissenschaftlichen Betrugs, die NIST praktizierte, ist auch als „Erfinden“ bekannt, was letztlich das "Ausdenken von Ergebnissen" bedeutet.49

Keine Trägerbolzen

So behauptet NIST beispielsweise im Zuge seiner Argumentation, nach der Feuer den Einsturz von Gebäude 7 verursacht haben soll, dass die eigentliche Ursache für den Einsturz die Thermale Expansion gewesen sei, was bedeutet, dass das Feuer den Stahl erhitzte, wodurch dieser sich ausdehnte. Die Ausdehnung der Stahlträger im 13. Stockwerk, so behauptet NIST, führte dazu, dass ein Stahlträger, der die Säulen 44 und 79 verbunden hatte, sich löste. Nach dem Verlust seiner Unterstützung, versagte Säule 79 und startete eine Kettenreaktion, bei der schließlich alle weiteren Säulen versagten.50

Lassen wir die Frage, ob dies auch nur im Entferntesten möglich gewesen sein könnte, zunächst außen vor und fragen uns einfach: Warum versagte dieser Träger? NISTs Antwort darauf lautete, dass der Träger nicht mit der Bodenplatte durch Bolzen verbunden gewesen sei. NIST schrieb hierzu: "Im WTC 7 waren keine Bolzen an den Trägern angebracht worden."51 An anderer Stelle notiert die Behörde: "Die Stahlschienen […] hatten gekappte Bolzen, aber die Träger, die die Stahlschienen getragen hatten, hatten überhaupt keine Bolzen."52

Allerdings besagte der NIST-Zwischenbericht zu WTC 7, der im Jahre 2004 veröffentlicht wurde und somit zu einem Zeitpunkt, als die Behörde ihre Theorie vom Versagen der Stahlträger noch nicht entwickelt hatte, dass im WTC 7 durchaus Bolzen verwendet worden waren. Dem Zwischenbericht zufolge waren "die meisten der Stahlschienen und Träger" mit ihnen verankert gewesen, einschließlich des fraglichen Trägers.53

Ein wütendes Feuer im 12. Stock um 17.00 Uhr

Obwohl NIST in seinem 2004-Zwischenbericht über WTC 7 feststellt, dass um 16.45 Uhr, "das Feuer im 12. Stock bereits ausgebrannt war",54 behauptete die Behörde in seiner Studie aus dem Jahre 2008, dass um 17.00 Uhr – also nur 21 Minuten bevor das Gebäude einstürzte – das Feuer auf diesem Stockwerk immer noch äußerst intensiv brannte.55

6. NISTs Abschlussbericht: Bestätigung eines Wunders

NISTs Abschlussbericht über das WTC 7, der im November 2008 veröffentlicht wurde, war zum größten Teil mit seinem Berichtsentwurf identisch, der drei Monate zuvor im August erschienen war. Aber NIST fügte ein neues Element hinzu: die Bestätigung eines Wunders. Dies allerdings bedeutet die Verletzung eines der elementarsten Grundgesetze der Physik.

Dieses Problem wird in einer Karikatur behandelt, die einen Professor darstellt, der einen Beweis auf einer Tafel niederschreibt. Die meisten der Schritte bestehen aus der sukzessiven Auflösung einer mathematischen Gleichung. Doch an einer Stelle heißt es dann plötzlich: "Und hier geschieht ein Wunder."56 Das ist insofern witzig, weil eine Handlung, die Wissenschaftler unter gar keinen Umständen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit tun dürfen, eben die ist, sich auf ein Wunder zu berufen; und zwar nicht einmal implizit. Und doch ist es genau dies, was NIST getan hat. Ich möchte dies weiter ausführen.

Die Leugnung des freien Falls durch NIST im August 2008

Die Mitglieder der 9/11-Wahrheitsbewegung haben schon seit Langem darauf hingewiesen, dass Gebäude 7 mit der gleichen Geschwindigkeit bzw. mit annähernd der gleichen Geschwindigkeit zu Boden gestürzt ist, mit der sich auch ein Objekt im freien Fall bewegen würde. Als NIST im August 2008 seinen Berichtsentwurf des eigentlichen Abschlussbericht der Öffentlichkeit zur Prüfung vorlegte, stritt die Behörde dies vehement ab. Stattdessen erklärte NIST, dass die Dauer des Einsturzes der oberen Stockwerke – die einzigen Stockwerke, die in den Videos sichtbar sind – „rund 40 Prozent über der vom Computer berechneten freien Fallgeschwindigkeit liegen und sich somit in Übereinstimmung mit physikalischen Prinzipien vollziehen würde.“57

Wie diese Aussage implizit zugibt, steht jede Behauptung, nach der das Gebäude im freien Fall zusammengebrochen ist, nicht im Einklang mit „physikalischen Prinzipien“ – womit natürlich die Gesetze der Physik gemeint sind. Warum dies so ist, erklärte Shyam Sunder, während eines „Vortrags über die technischen Details des WTC 7" am 26. August 2008:

Die Dauer des Frei-Falls wäre [die Fallzeit eines] Objekts, das keinerlei strukturelle Komponenten unter sich hat. […] Die […] Zeit, die es dauerte […] bis die 17 Stockwerke verschwunden waren [lag aber rund 40 Prozent über der des freien Falls]. Und das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, weil es nämlich strukturelle Widerstände gab, die in diesem speziellen Fall vorhanden waren. Es gab sozusagen eine Abfolge von Vorgängen des strukturellen Versagens, die zunächst stattfinden musste. Es passierte nicht alles gleichzeitig.58

Diese Worte Sunders setzten natürlich NISTs ablehnende Haltung gegenüber der Annahme einer kontrollierten Sprengung voraus – die in der Lage gewesen wäre, einen Zusammenbruch im freien Fall hervorzurufen, indem alle 82 Säulen gleichzeitig versagen – und versucht gleichzeitig, NISTs Feuertheorie, welche eine Theorie des allmählichen Einsturzes ist, wahrscheinlich erscheinen zu lassen.

Chandlers kritischer Einwand und NISTs Eingeständnis des freien Falls im November

David Chandler, ein Physiklehrer einer Highschool, der in der Lage war, bei Sunders Vortrag zu sprechen, reagierte auf Sunders öffentliche Leugnung des freien Falls. Er entkräftete Sunders „40 Prozent“-Behauptung, in dem er auf einen Widerspruch zu „einer öffentlich einsehbaren und leicht messbaren Größe“ hinwies.59 Chandler veröffentlichte später ein Video im Internet, das deutlich zeigte, dass durch die Messung dieser für jeden erkennbaren Größe und durch die Hinzuziehung von Grundkenntnissen der elementaren Physik, jeder sehen kann, dass "für rund zweieinhalb Sekunden […] die Beschleunigung des Gebäudes nicht vom freien Fall zu unterscheiden ist."60

Erstaunlicherweise gab NIST in seinem Abschlussbericht, der im November 2008 veröffentlicht wurde, den freien Fall nun plötzlich zu. NIST teilte den Zusammenbruch des Gebäudes in drei Phasen ein und beschrieb die zweite Phase als „ein Absinken im freien Fall über etwa acht Stockwerke in Erdbeschleunigung für ca. 2,25 s [ekunden]."61 NIST erklärte somit nach der Vorlage von über 600 Seiten Beschreibungen, Fotos, Zeugenaussagen, Graphen, Analysen, Erläuterungen und mathematischen Formeln im Grunde genommen: "Und hier geschieht ein Wunder."

Warum dies ein Wunder darstellt, wurde von Chandler folgendermaßen erklärt: "Freier Fall kann nur erreicht werden, wenn es null Widerstand gegen die Bewegung gibt."62 In anderen Worten, der obere Teil von Gebäude 7 hätte nur dann in freier Fallgeschwindigkeit stürzen können, wenn irgendetwas plötzlich den gesamten Stahl und Beton im unteren Teil des Gebäudes aus dem Weg geräumt hätte, so dass es keinen Widerstand gegeben hätte. Wenn nicht alles beseitigt worden wäre und die oberen Stockwerke dennoch im freien Fall zusammengesackt wären und sei es auch nur für eine Sekunde, so wäre dies einem Wunder gleichgekommen – was bedeutet, dass die Gesetze der Physik vorübergehend nicht in Kraft gewesen wären.

Diese Aussage entsprach dem, was Sunder selbst vergangenen August erklärte hatte, als er nämlich gesagt hatte, dass ein frei fallendes Objekt eines wäre, "das keinerlei strukturelle Komponenten unter sich hat“, die dem Fall Widerstand bieten würden. Aber dann im November, noch während der Verteidigung seiner Feuertheorie des Zusammenbruchs, gab NIST plötzlich zu, dass freier Fall stattgefunden hatte und es sich hierbei um eine empirische Tatsache handelt. NIST musste eingestehen, dass für einen Zeitraum von 2,25 Sekunden der Zusammenbruch des WTC 7 der "Erdbeschleunigung (dem freien Fall) entsprochen“ hat.63

Wissend, dass er sich auf ein Wunder berief, behauptete NIST nun auch nicht mehr, dass ihre Analyse im Einklang mit den Gesetzen der Physik stehen würde. In seinem August-Entwurf, in dem es hieß, dass der Zusammenbruch sich um 40 Prozent langsamer als im freien Fall vollzogen hätte, hatte die Behörde noch wiederholt erklärt, dass ihre Analyse "in Übereinstimmung mit physikalischen Prinzipien stehen würde." Man begegnete diesem Satz mindestens drei Mal.64 Aus dem Abschlussbericht jedoch war jede Variante dieses Satzes entfernt worden. NIST gab damit fast explizit zu, dass ihre Studie über WTC 7, die einerseits den freien Fall des Einsturzes zugab, aber andererseits weiterhin leugnete, dass Sprengstoff- und Brandbomben eingesetzt wurden, nicht im Einklang mit den Grundsätzen der Physik steht.

Implikationen

Zumindest implizit wurde von NIST anerkannt, dass Gebäude 7 gezielt abgerissen worden war. Zwischen den Zeilen gab die Behörde das Gleiche auch in Bezug auf die Zwillingstürme zu. Denn die Einstürze dieser beiden Gebäude wiesen viele der gleichen verräterischen Anzeichen auf, die ebenso wie bei WTC 7 auf eine kontrollierte Sprengung hindeuteten. Hinzu kamen bei den Zwillingstürmen noch weitere Indizien, wie etwa die horizontale Bewegung von Elementen des Stahlskeletts der Türme, die viele Tausende Kilo schwer waren und dennoch mehr als 150 Meter vom Grundriss der Türme weggeschleudert wurden. (Dieser Auswurf von Teilen des Stahlskeletts ereignete sich am Beginn der Zusammenbrüche der Türme. Danach fielen die Türme gerade nach unten.)65

Und mit diesem impliziten Eingeständnis, nach dem die Gebäudezusammenbrüche Beispiele einer kontrollierten Sprengung waren, untergrub NIST nun selbst die al-Qaida-Theorie des 11. September. Warum?

Aus folgendem Grund: Die Art und Weise in der sich die Einstürze der Zwillingstürme und von Gebäude 7 vollzogen, nämlich gerade-nach-unten, bedeutet, dass die Gebäude einer bestimmten Art von kontrollierten Sprengung unterzogen worden waren, nämlich einer, die gemeinhin als "Implosion" bekannt ist. Nach Auskunft einer Internetseite für kontrollierte Sprengungen handelt es sich hierbei um die "bei weitem schwierigste Art von Sprengaufträgen". "Weltweit besitzen nur eine Handvoll von Spreng-Unternehmen […] genügend Erfahrung […] um diese auszuführen."66 Kein al-Qaida-Terrorist dürfte im Besitz dieser Kenntnisse gewesen sein.

Zweitens: Der einzige Grund, sich die Mühe zu machen, ein Gebäude senkrecht nach unten einstürzen zu lassen, besteht darin, dass man Beschädigungen nahestehender Gebäude verhindern möchte. Wären die World Trade Center-Gebäude seitwärts gekippt, so hätten die Türme, indem sie dutzende anderer Gebäude zerquetscht hätten, massive Zerstörungen in Lower Manhattan angerichtet und es ist anzunehmen, dass dabei Zehntausende von Menschen getötet worden wären. Glaubt jemand, dass, selbst wenn al-Qaida die Fachkenntnisse besessen hätte, um Gebäude senkrecht nach unten einstürzen zu lassen, dass sie dann auch die Liebenswürdigkeit gehabt hätten, so zu verfahren?

Ein drittes Problem ist, dass ausländische Terroristen weder Zugang zu den Gebäuden noch Zugriff auf deren Bausubstanz für all die vielen Stunden gehabt haben können, die für die notwendige Platzierung von Brandmitteln und Sprengstoffen notwendig gewesen wären. Nur Insider können dies getan haben.67

7. Eine Erklärung der weit verbreiteten Unkenntnis über WTC 7

Aus den genannten Gründen müsste NISTs Eingeständnis, dass Gebäude 7 für mehr als zwei Sekunden in freier Fallgeschwindigkeit eingestürzt ist, von den Medien eigentlich als eine Titelgeschichte behandelt werden. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für die verschiedenen anderen Fakten, die ich hier genannt habe – etwa die Fälschungen der Behörde; ihre Unterschlagungen und Abänderungen von Zeugenaussagen sowie NISTs Unterdrückung von physikalischen Beweisen. Zu letzteren gehört der Schweizer-Käse-Stahl genauso, wie die Partikel, die belegen, dass Eisen und Molybdän geschmolzen sind sowie die spätere Entdeckung der Nanothermit-Plättchen im WTC-Staub. In Anbetracht der Tatsache, dass der Zusammenbruch von Gebäude 7 von Anfang an zu einem Rätsel erklärt worden ist, würde man eigentlich erwarten, dass die Welt mit angehaltenem Atem jeden weiteren Hinweis aufnehmen sollte, der erklären könnte, warum dieses 47-stöckige Gebäude eingestürzt ist. Die bloße Erwähnung von Gebäude 7 sollte im Grunde genommen bei keinem Menschen auf der Welt, der den Sender CNN empfangen kann, die Frage auslösen, "Gebäude wie bitte?" Wie können wir die Tatsache erklären, dass fünf oder sogar neun Jahre nach dem mysteriösen Zusammenbruch dieses Gebäudes, die Unwissenheit darüber immer noch so weit verbreitet ist?

Um der Beantwortung dieser Frage näher zu kommen, sollten wir zu der bereits erwähnten Aussage von James Glanz zurückkehren, der den Einsturz von WTC 7 mit den Worten kommentiert hatte, dieses stelle "ein Mysterium dar“, „das unter normalen Umständen wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der gesamten Welt auf sich gezogen hätte."68 Wie ich schon bemerkt habe, existierten stattdessen unnormalen Umstände, die es ermöglichten, dass sowohl die Videos als auch die bloße Tatsache des Einsturzes gezielt unterdrückt wurden. Was waren diese unnormalen Umstände?

Staatsverbrechen gegen die Demokratie

Der „American Behavioral Scientist“, eine unserer führenden sozialwissenschaftlichen Zeitschriften hat in seiner Ausgabe von Februar 2010 die Fachdiskussion im Zuge eines Symposiums dokumentiert, das sich der Frage gewidmet hatte, inwieweit Sozialwissenschaftler einen wissenschaftlichen Ansatz entwickeln müssen, um eine zunehmend wichtige Form der Kriminalität zu erforschen: Staatsverbrechen gegen die Demokratie, ein Begriff, der auf Englisch mit SCAD [State Crimes Against Democracy] abgekürzt wird.69 SCADs werden als "konzertierte Aktionen ... von Regierungsinsidern verstanden, die zum Ziel haben, die demokratischen Prozesse zu manipulieren und die Volkssouveränität zu untergraben.“ Weil SCADs das „Potenzial haben, politische Institutionen und die gesamte Regierung zu unterlaufen […] sind [SCADs] letztlich Schwerstverbrechen, die sich gegen die Demokratie selbst richten."70

Dabei unterschieden die Wissenschaftler einerseits zwischen SCADs, die offiziell als bewiesen gelten, wie "die Watergate-Einbrüche und ihre Vertuschung […], die geheimen Kriege in Laos und Kambodscha […], der illegale Waffenhandel und die verdeckten Operationen in Zusammenhang mit der Iran-Contra-Affäre […] und das Bemühen, Joseph Wilson - durch die Enthüllung des Status seiner Frau als Geheimagentin - zu diskreditieren." Und andererseits vermuteten SCADs, deren Interpretation als Staatsverbrechen durch weitreichende Beweise gedeckt ist. Die Autoren des Symposiums zählen zu der letztgenannten Kategorie "die fingierten Angriffe auf US-Schiffe im Golf von Tonkin im Jahr 1964 ..., die "Oktober-Überraschungen" bei den Präsidentschaftswahlen von 1968 ... und 1980 ..., die „Ermordung von John F. Kennedy und Robert Kennedy ... die Wahlpannen in den Jahren 2000 und 2004 ... die zahlreichen Ausfälle der US-Verteidigung am 11. September 2001 ... und die Fälschung von Geheimdienstinformationen, um die Invasion und die Besetzung des Irak zu rechtfertigen."71

Zwar hat das Symposium den 11. September zunächst in die Kategorie der vermuteten SCADs mit begründetem Anfangsverdacht eingeordnet, tatsächlich behandelt das Symposium jedoch den 11. September als sein primäres Beispiel. So beginnt die Zusammenfassung für den einleitenden Artikel mit der Behauptung: "Das fundamentale Versäumnis einer dem Gegenstand angemessen Verantwortung, die die offizielle Untersuchung der Ereignisse des 11. Septembers von Beginn an bestimmt hat, wird weiterhin von Wissenschaftlern der Politik und der öffentlichen Verwaltung ignoriert."72

Der Endartikel des Symposiums kritisierte die Mehrheit der akademischen Welt für ihr "unbekümmertes Abtun von mehr als nur einem Hauptsatz der Thermodynamik", der durch die offiziellen Theorie des Zusammenbruchs des World Trade Center verletzt wird.73 Darüber hinaus warf dieser Beitrag der akademischen Welt vor, versagt zu haben, als sie davon absah zu protestieren, als "Professor Steven Jones sich damit konfrontiert sah, trotz einer Festanstellung gefeuert zu werden, weil er die Welt lediglich an physikalische Gesetze erinnerte, über die keinerlei wie auch immer gearteter Dissens existiert, die aber im Widerspruch zu der offiziellen Theorie des Zusammenbruchs der World Trade Center-Türme stehen."74

Die Autoren dieses Symposiums weisen ferner darauf hin, dass die offizielle Theorie von der Zerstörung der drei Türme des World Trade Center weitreichende Folgen für die Wissenschaft und den Stand der Technik hat. Wenn NISTs Studie "auf der Basis der bekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse die realistischste Erklärung für den Zusammenbruchs der Türme liefert", dann hätte dies Folgen für einige der bisher zweifelsfrei akzeptierten physikalischen Gesetze. Diese müssten dann nämlich revidiert werden:

[Diese Gesetze] müssten sich fortan den theoretischen Behauptungen beugen, die aufgestellt wurden, um den Zusammenbruch der Türme zu erklären: Neue Gesetze müssten formuliert werden, die festlegen, wann Stahl schmilzt und wie die aufeinander folgenden Phasen zu klassifizieren und der jeweilige Verlust an Tragfähigkeit des Materials zu bestimmen ist. Diese neuen Gesetze müssten irgendwann die bestehenden wissenschaftlich fundierten Vermutungen ersetzen.75

Diese Überarbeitung physikalischer Gesetze hätte wiederum praktische Auswirkungen auf die Bauvorschriften: "Die Richtlinien für den Bau aller Wolkenkratzern müssten im öffentlichen Interesse einer umfassenden Prüfung unterzogen werden." An diesen Überlegungen wird ersichtlich, dass die Akzeptanz der NIST-Darstellung wissenschaftliche und praktische Reaktionen hervorrufen müsste, die zu einer für die Öffentlichkeit erkennbaren Krise führen würde.76

Die „Jersey Girls“ [eine Vereinigung von Witwen, die ihre Ehemänner beim 11. September verloren haben], die maßgeblich daran beteiligt waren, dass die 9/11-Kommission überhaupt eingesetzt wurde, haben schon frühzeitig auf die praktische Krise hingewiesen, die im Grunde genommen durch die NIST-Studie über WTC 7 hätte verursacht werden müssen. In einer im September 2008 veröffentlichten Erklärung schrieben sie:

In den vergangenen sieben Jahren wurde den Angehörigen der Opfer des 11. September von Feuer-Experten, Ingenieuren und Architekten eines wiederholt versichert. Nämlich, dass wir unsere Anstrengungen NICHT DARAUF KONZENTRIEREN sollten, im Anbetracht des Einsturzes der Türme WTC 1 und 2 nun für Änderungen der Bau- und Feuer-Vorschriften einzutreten. Wir wurden ständig daran erinnert, dass der Einschlag von Flugzeugen in die Gebäude ein einmaliges Ereignis darstellte. Außerdem wurde uns gesagt, dass die Gestaltung und Konstruktion der WTC Türme 1 und 2 einzigartig gewesen ist, und dass in der Welt keine anderen Gebäude dieser Höhe oder dieses besonderen Designs existieren würden. Uns wurde immer wieder gesagt, dass der Schlüssel WTC 7 sei, da dieses Gebäude von konventioneller Bauart und Größe gewesen ist. Obwohl das einzigartige Ereignis eines Flugzeugeinschlages hier nicht vorlag, ist es dennoch ebenfalls komplett in sich zusammengebrochen. ...

Dr. Shyam Sunder von NIST […] erklärte, dass WTC 7 allen Bauvorschriften der Stadt New York entsprochen hat. Dennoch ist das WTC 7 das erste Hochhaus mit einem Stahlgerüst, was der traditionellen Bauweise in den Vereinigten Staaten und der übrigen Welt entspricht, das vollständig aufgrund von Bränden zusammengebrochen ist. Laut […] Dr. Sunder, gab es keine Fehler beim Bau des Gebäudes.

Wir wissen nicht, was der Rest des Landes bei dieser Nachricht empfindet, aber wir sind sehr besorgt! Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ALLE BESTEHENDEN Gebäude im Falle eines Brandes und bei einem aus irgendeinem Grund erfolgten Ausfall der Sprinkleranlage anfällig für einen progressiven Einsturz sind.

Das eigentliche Ziel, für das NIST die 16 Millionen Dollar für ihre Untersuchung gewährt worden sind, bestand darin, festzustellen, wie man Gebäude in die Zukunft sicherer machen könne. Wenn wir jetzt glauben sollen, dass jeder Wolkenkratzer aufgrund von Feuer einen totalen Zusammenbruch erleiden kann, warum betont NIST dann nicht die Folgen, die das für alle BESTEHENDEN Gebäude hat? ... NIST muss ... Leitlinien für BESTEHENDE Gebäude liefern.

NIST sollte die wichtigste Schlussfolgerung in klarem Englisch formulieren und dem gesamten Land verkünden: UNKONTROLLIERTE BRÄNDE IN HOCHHÄUSERN KÖNNEN ZU IHREM VOLLSTÄNDIGEM ZUSAMMENBRUCH FÜHREN. ... NIST muss dieses gefährlichen Problem sofort adressieren. Die künftige Sicherheit sowohl der Öffentlichkeit als auch der Feuerwehr ist hier von abhängig.77

Wie schon das Symposium über SCADs [State Crimes Against Democracy] macht dieses geniale Stück Satire der „Jersey Girls“ eines überaus deutlich. Dass nämlich NISTs Erklärung des WTC 7-Zusammenbruchs in mehrfacher Hinsicht eine Krise hätte hervorrufen müssen und zwar sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Die Auswirkungen der NIST-Erklärung hätten detailliert in den verschiedenen technischen Fachzeitschriften diskutiert werden müssen. Darüber hinaus hätte sich die Zeitungen, die unterschiedlichen Fernsehprogramme und die Radio-Talkshows des Themas annehmen müssen. Aber eine solche Diskussion fand nie statt. In der Welt der Physik, des Ingenieurswesens, der Bauvorschriften und der öffentliche Sicherheit ging das Leben in gewohnter Form weiter, als ob der Bericht nie veröffentlicht worden wäre. Gibt es für uns irgendeine Möglichkeit dies zu verstehen?

Verstecken des augenfälligsten Beweises, dass der 11. September ein Verbechen gegen die Demokratie darstellt

Wenn der Grund, warum der Einsturz von WTC 7 nicht "unter normalen Umständen" stattfand, die Tatsache ist, dass dieser Gebäudeeinsturz Teil des 11. September war und somit ein Aspekt eines Verbrechens gegen die Demokratie darstellte, so wäre verständlich, warum dieser Zusammenbruch, der "unter normalen Umständen wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der Welt auf sich gezogen hätte", dies in diesem Fall nicht tat.

Wenn der 11. September ein Verbrechen gewesen ist, das sich gegen die Demokratie richtet, dann hätte selbstverständlich nicht zugelassen werden dürfen, dass der Einsturz von WTC 7 die Aufmerksamkeit der Welt erregt; und zwar aus den bereits erwähnten Gründen: Im Gegensatz zu den Zwillingstürmen, wurde WTC 7 nicht von einem Flugzeug getroffen. Es gab somit auch keinen Flugzeugtreibstoff, der große Brände auf mehreren Stockwerken hätte hervorrufen können. Der Einsturz von WTC 7 sah, im Gegensatz zu dem der Zwillingstürme, genau so aus, wie man es von einer klassischen Implosion her kennt. Der Zusammenbruch begann im unteren Gebäudesegment und vollzog sich in einer Art, als ob sich das Gebäude praktisch selbstständig zusammenfalten würde. Dabei landeten die Überreste des Gebäudes fast ausschließlich im eigenen Grundriss. Schließlich zeigen die Videos, dass das WTC 7 zumindest einen Teil seines Weges, in absolut freier Fallgeschwindigkeit zurücklegte. Die Tatsache, dass Gebäude 7 durch eine kontrollierte Sprengung zu Fall gebracht wurde, ist somit mehr als offensichtlich.

Diese Offensichtlichkeit wird nicht nur durch Danny Jowenkos Antwort illustriert, sondern auch durch die vielen Ingenieure und Wissenschaftler, die der 9/11-Wahrheitsbewegung beigetreten sind, nachdem sie nur ein Video vom Gebäudezusammenbruch des WTC 7 gesehen haben. So schrieb beispielsweise Daniel Hofnung, ein Ingenieur aus Paris:

In den Jahren nach den Ereignissen des 11. September nahm ich an, dass alles, was ich in Fachzeitschriften und in französischen Zeitungen zu dem Thema gelesen hatte, auch wahr wäre. Das erste Mal, dass ich verstand, dass dies unmöglich war, war, als ich einen Film über den Einsturz von WTC 7 sah.78

Ganz ähnlich äußerte sich der Bauingenieur Chester Gearhart:

Ich habe den Bau vieler großer Gebäude beobachtet und ich habe auch persönlich fünf kontrollierte Sprengungen in Kansas City miterlebt. Als ich die Türme am 11. September zusammenbrechen sah, wusste ich, dass hier etwas nicht stimmte und mein erster Instinkt sagte mir, dass dies unmöglich war. Als ich schließlich Gebäude 7 einstürzen sah, wusste ich, dass es eine kontrollierte Sprengung war.79

Dieses Video war auch ausschlaggebend für Niels Harrit, einen Chemiker der Universität Kopenhagen, der später der Hauptautor der Nanothermit-Studie wurde. Als er gefragt wurde, wie er mit diesem Thema in Berührung gekommen ist, antwortete er:

Es begann alles, als ich den Zusammenbruch von Gebäude 7, dem dritten Wolkenkratzer, sah. Er stürzte sieben Stunden nach den Zwillingstürmen ein. Aber es gab nur zwei Flugzeuge. Wenn Sie ein 47-stöckiges Gebäude, 186 Meter hoch, in 6,5 Sekunden zusammenbrechen sehen und Sie Wissenschaftler sind, denken Sie: "Wie bitte?" Ich musste es wieder ... und immer wieder ansehen. Ich drückte den Knopf zehnmal und meine Kinnladesank tiefer und tiefer. Erstens hatte ich nie zuvor von diesem Gebäude gehört. Und außerdem es gab keinen ersichtlichen Grund, warum es in dieser Weise zusammenbrechen sollte, gerade nach unten, in 6,5 Sekunden. Ich hatte keine Ruhe mehr seit diesem Tag.80

Wenn der 11. September ein Staatsverbrechen gegen die Demokratie gewesen ist, dann ist es angesichts dieser Reaktionen offensichtlich, warum man sich bemüht hat, die Tatsache, dass Gebäude 7 zusammengebrochen ist, und insbesondere die Filmaufnahmen dieses Einsturzes so weit wie möglich zu unterdrücken.

WTC 7 als ein Blindgänger?

Bei Nennung dieses Arguments scheint es mir geboten, einem naheliegenden Einwand vorzugreifen: Wenn diejenigen, die für den Zusammenbruch von Gebäude 7 verantwortlich sind, die Aufnahmen von seinem Einsturz unterdrücken müssen, warum haben sie dann bis spät am Nachmittag gewartet, als die Luft wieder verhältnismäßig klar war und Kameras auf dieses Gebäude gerichtet waren? Denn der Umstand, dass das Gebäude erst am Nachmittag einstürzte, hatte zur Folge, dass wir heute sehr deutliche Filmaufnahmen vom Einsturz des WTC 7 besitzen, Aufnahmen, die sogar aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, von denen jede den symmetrischen Zusammenbruch im freien Fall dokumentiert. Warum haben sie es nicht am Morgen einstürzen lassen, kurz nachdem einer der Zwillingstürme zusammengebrochen war und als die daraus resultierende Staubwolke alle Aufnahmen unmöglich gemacht hätte? So hat NIST beispielsweise berichtet, dass nach dem Zusammenbruch des Nordturms um 10.28 Uhr die Sicht für die Filmteams viel zu schlecht war, um den Ort des Geschehens wieder aufzusuchen. NIST zufolge blieb dies so bis mindestens 11.00 Uhr.81 Wäre Gebäude 7 um, sagen wir, 10.45 Uhr gesprengt worden, wäre der Zusammenbruch immer noch ein großes Geheimnis gewesen. Allerdings hätte es dann keine Filmaufnahmen gegeben, die dokumentiert hätten, dass das Gebäude gerade und senkrecht nach unten gefallen ist und sich dabei sogar mehr als zwei Sekunden mit absolut freier Fallgeschwindigkeit bewegt hat.

Wie ich im Anhang zu meinem Buch Der mysteriöse Einsturz von World Trade Center 7 aufgezeigt habe, gibt es gute Gründe zu glauben, dass dies tatsächlich der Plan war. Dass aber diese Planung nicht ausgeführt werden konnte, weil das Gebäude, wie ein Forscher es ausdrückt hat, "ein Blindgänger" gewesen ist (82) – was einfach bedeutet, dass "das das Sprengsystem im WTC 7 nicht wie vorgesehen arbeitete und das Gebäude frecherweise intakt blieb."83 Es ist möglich, dass daraufhin Agenten in das Gebäude geschickt wurden, um Feuer zu legen, um so die Grundlage für eine spätere Vertuschungsgeschichte zu liefern, die besagt, dass Feuer das Gebäude zum Einsturz gebracht hat. Diese Hypothese – dass nämlich die Brände in dem Gebäude erst gelegt wurden, nachdem das System der kontrollierten Sprengung nicht in der Lage gewesen war, das Gebäude am Morgen einstürzen zu lassen – würde zumindest erklären, warum erst relativ spät Flammen im Gebäude sichtbar gewesen sind. NIST behauptet zwar, dass Gebäude 7 durch brennende Trümmer vom Zusammenbruch des Nordturms bereits um 10.28 Uhr entzündet wurde. Gleichzeitig gibt die Behörde aber zu, dass bis zum Nachmittag keine Flammen in diesem Gebäude sichtbar gewesen sind. Noch problematischer sind die fotografischen Beweise für Feuer, die bei einigen Stockwerken erst ab 15.40 Uhr oder sogar noch später Brände dokumentieren.84

Ich habe die Möglichkeit – dass die Zerstörung des WTC 7 eine missglückte Operation gewesen sein könnte – auch deshalb mit angeführt, weil im Falle einer Bestätigung dieser Vermutung das WTC 7 in der Tat das eindrücklichste Beispiel für die Kernthese dieses Aufsatzes sein würde. Nämlich der These, dass SCADs [state crime against democracy – Staatsverbrechen gegen die Demokratie] mitten in der Öffentlichkeit und gewissermaßen vor aller Augen versteckt werden können. Es gibt buchstäblich dutzende von Problemen in der offiziellen Darstellung des 11. September, von denen jedes Einzelproblem schwerwiegend genug ist, um aufzuzeigen, dass die offizielle Geschichte falsch ist. Aber der deutlichste Beweis wird durch das Video von diesem gewaltigen Gebäude erbracht, das gerade nach unten, in absoluten freien Fall zusammenbricht. Und doch, obwohl dieser Beweis all diese Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gewesen ist, blieb die Tatsache, dass der 11. September ein Inside Job war, und damit ein Staatsverbrechen gegen die Demokratie darstellte, den meisten Menschen verborgen. Zumindest konnte diese Tatsache soweit unterdrückt werden, dass sie nicht zum Teil der öffentlichen Debatte wurde. Wenn die Zerstörung des WTC 7 eine verpfuschte Operation gewesen ist, dann ist die Tatsache, dass der gesamte 11. September ein SCAD [Staatsverbrechen gegen die Demokratie] darstellt und dennoch bis heute einer allgemeinen öffentlichen Aufarbeitung entzogen werden konnte, sogar noch beeindruckender. Wie wurde diese Verschleierung erreicht?

Das Verstecken von SCADs: Die Rolle der Massenmedien

Peter Dale Scott, der sich in jüngster Zeit immer wieder mit der Erosion der US-amerikanischen Verfassung beschäftigt hat, hat die These aufgestellt, dass "diese Erosion teilweise durch eine Reihe von bedeutenden Tiefenereignisse in der amerikanischen Geschichte [nach den 2. Weltkrieg] ermöglicht worden ist. Ereignisse, dessen Tragweite und Komplexität […] in den Mainstream-Medien ignoriert oder unterdrückt werden."85 Scott fügt hinzu:

Die amerikanischen Mainstream-Medien … haben sich in der Vergangenheit derart in die bisherigen verlogenen Schutzbehauptungen verwickelt, dass sie wie, auch die Regierung, ein echtes Interesse daran haben, zu verhindern, dass die Wahrheit über jedes dieser Ereignisse je an Licht kommt. Das aber bedeutet, dass sich die aktuelle Bedrohung der verfassungsmäßigen Rechte nicht alleine vom Tiefenstaat ausgeht. […] Das Problem, das sich hier manifestiert, besteht letztlich in einer Denkweise von glaobaler Dominanz, die nicht nur in der Umgebung Washingtons vorherrscht, sondern auch in den Mainstream-Medien …, eine, die Übergriffe auf verfassungsmäßige Freiheiten akzeptiert, und die diejenigen stigmatisiert oder zumindest auf ihre Kritik mit Schweigen antwortet, die davon alarmiert sind. Diese Denkweise zu akzeptieren, sie für anständig und normal zu halten, ist zunehmend zu einer Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen massentauglichen Leben geworden.86

Scott bezieht sich hierbei auf Ereignisse wie die Kennedy-Ermordung sowie den angeblichen Vorfall im Golf von Tonkin und den 11. September. All diese Vorkommnisse werden von ihm als "Tiefenereignisse" bezeichnet. Dabei hat Scott jedoch die gleiche Art von Geschehnissen im Auge, die auch die Autoren des erwähnten Symposiums diskutiert haben und die von ihnen als SCADs [State Crimes Against Democracy] bezeichnet wurden. Tatsächlich zitiert einer der Autoren des Symposions explizit Scotts Schriften und führt seine "Tiefenereignisse" als Beispiele für SCADs an. Außerdem bezieht er sich auf Scotts Aussage über die Mitschuld der Mainstream-Medien bei der Vertuschung der Wahrheit über diese Ereignisse.87

Die Redner des Symposions gelangen somit zu der gleichen Schlussfolgerung wie Scott. Wie er, bemerken auch sie, dass "die Mainstream-Medien die Version der amerikanischen Regierung zum 11. September wie Papageien lediglich nachgeplappert haben."88 Und sie kommentieren "diese fundamentale Verleugnung“ mit den Worten, "dass die Vielzahl an noch brennenden und flüssigen Fragen, die aus den Trümmern von Ground Zero aufsteigen, sich förmlich als Bettler an die US – amerikanischen Medien wenden müssen."89

Doch wenn man von dem bloßen Nachplappern der Regierungsdarstellung des 11. September durch die Medien absieht. Und wenn man die Verwendung der stigmatisierenden Bezeichnung des Verschwörungstheoretikers für all jene, die alternative Darstellungen recherchiert haben, als bekannte Diskreditierungsstrategie voraussetzt. Auf welche Techniken haben sich die US-amerikanischen Mainstream-Medien noch gestützt, um die Wahrheit über WTC 7 vor der Mehrheit des amerikanischen Volkes zu verbergen? Es lassen sich verschiedene Maßnahmen identifizieren, darunter folgende:

Erstens: Indem die Medien nie wieder die Aussagen von Dan Rather und anderer Journalisten gesendet haben, die während des Einsturz von WTC 7 kommentiert hatten, dass dieser wie eine kontrollierte Sprengung aussieht.

Zweitens: Indem sie selten, wenn überhaupt, das Video dieses Gebäudezusammenbruchs ausgestrahlt haben.

Drittens: Indem die Medien niemals glaubwürdige Kritiken an der offiziellen Darstellung erwähnten. Zum Beispiel ist Der mysteriöse Einsturz des World Trade Center 7: warum der offizielle Bericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist, obwohl es von renommierten Wissenschaftlern und Ingenieuren unterstützt wurde, nie in den Mainstream-Medien besprochen worden. Und dies im Anbetracht der Tatsache, dass Publishers Weekly mein vorheriges Buch zum 11. September „Das neue Pearl Harbor - neu betrachtet“ im Jahr 2008 sogar als „Empfehlung der Woche“ eingestuft hat.90

Viertens: Indem die Medien nie – mit Ausnahme eines Berichts, der offenbar durchgerutscht ist (91) – die Existenz einer Organisation namens 'Architekten und Ingenieure für die Wahrheit des 11. September' erwähnt haben. Eine Organisation, der gegenwärtig 1.200 professionelle Architekten und Ingenieure angehören und die eine neue Untersuchung der Zusammenbrüche sowohl des WTC 7 als auch der Zwillingstürme fordert.92

Fünftens: Indem die Medien niemals über wissenschaftliche Erkenntnisse berichtet haben, die im Widerspruch zur offiziellen Darstellung der Zerstörung der Gebäude stehen, wie z.B. die Entdeckung von Nanothermit im Staub des zerstörten WTC.

Sechstens: Durch das Übersehen der Tatsache, dass die NIST-Studie über WTC 7 eine enorme Menge an Beweisen unterschlagen hat, denen zufolge Sprengstoff und/oder Brandmittel eingesetzt worden sein müssen. Um dies an einem Beispiel zu illustrieren: obwohl die New York Times im Jahr 2002 das in den Trümmern des WTC 7 entdeckte Stück Schweizer-Käse-Stahl, als "das vielleicht größte Mysterium“ bezeichnete, „das die Untersuchungen zutage gefördert hatten", gab die selbe Zeitung keinen Laut von sich, als NIST in seiner 2008 publizierten Studie dieses Stück Stahl überhaupt nicht erwähnte. Darüber hinaus behauptete NIST sogar, dass sich der Stahl dieses Gebäudes gar nicht identifizieren ließe: Die Times wusste es eindeutig besser, doch sie hatte sich dazu entschlossen zu schweigen.

Siebtens: Indem die Medien die Tatsache unerwähnt ließen, dass NIST verschiedene Arten von gefälschte Beweise benutzt hatte, um seine Theorie von einem Feuer-induzierten Zusammenbruch glaubwürdig erscheinen zu lassen. Diese Tatsache wurde selbst dann noch verschwiegen, als ich 2009 in meinem Buch Der mysteriöse Einsturz des World Trade Center 7 detailliert darüber berichtete.

Achtens: Durch die Tatsache, dass die Medien zwar über NISTs Pressekonferenz im August 2008 ausführlich berichtet hatten. Eine Pressekonferenz auf der Shyam Sunder triumphierend verkündet hatte, dass "der Grund für den Zusammenbruch von World Trade Center 7 nicht länger ein Geheimnis ist" und „Wissenschaft wirklich hinter dem steht, was wir sagen." Dann aber davon absahen, über die Veröffentlichung von NISTs-Abschlussbericht im November desselben Jahres zu berichten, in dem NIST beinahe explizit zugegeben hat, dass die Wissenschaft nicht hinter seiner Theorie des Gebäudezusammenbruchs steht, sondern ihr stattdessen sogar widerspricht.

Neuntens: Indem die Medien systematisch die Tatsache ignorierten, dass die offizielle Darstellung des Zusammenbruch von WTC 7 weitreichende Auswirkungen auf viele Bereiche der Wissenschaft und des praktischen Lebens hat. Würde die offizielle Erklärung für den Einsturz von WTC 7 von führenden Fachleuten ernst genommen werden, so hätte dies revolutionäre Veränderungen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis zur Folge.93

Fazit und Vorschlag

Durch diese und ähnliche Maßnahmen wurde die Wahrheit über den Einsturz von WTC 7 vor der Öffentlichkeit wirksam versteckt. Und dies, obwohl diese Wahrheit all die Jahre vor aller Augen existierte. Selbst die bloße Tatsache des Zusammenbruchs wurde so wirkungsvoll verschleiert, dass im Jahr 2006 über 40 Prozent der amerikanischen Öffentlichkeit überhaupt nichts von dieser Tatsache wussten und im Jahr 2009 ein Richter in New York, der mit einem Verweis auf Gebäude 7 konfrontiert wurde, irritiert fragen konnte: „Gebäude, wie bitte?“

Ich biete diesen Aufsatz als eine Fallstudie über die Macht und die Kräfte an, die hinter den SCADs [State Crimes Against Democracy] bzw. Tiefenereignissen unserer jüngeren Geschichte stehen und die befähigt sind, Dinge, die vor aller Augen geschehen, dauerhaft zu verschleiern. Denn wenn man den in freier Fallgeschwindigkeit sich vollziehenden symmetrischen Zusammenbruch eines 47 Stockwerke hohen Wolkenkratzer verstecken kann, der zudem noch am helllichten Tag auf Video aufgenommen wurde, kann man fast alles verstecken.

Ich sage dies jedoch nicht, um Verzweiflung zu schüren, sondern lediglich, um auf die Schwere des Problems hinzuweisen. Außerdem möchte ich den Weg für einen Vorschlag ebnen. Im Wissen um die hohe Übereinstimmung, die im Allgemeinen zwischen denjenigen besteht, die vom Einsturz des WTC 7 wissen und denjenigen, die zumindest glauben, dass eine neue – oder vielmehr echte – Untersuchung des 11. September erforderlich ist, schlage ich vor, dass die internationale 9/11-Wahrheitsbewegung im September dieses Jahres eine weltweite, ein-Jahr-lange andauernde "Gebäude wie bitte?" – Kampagne startet.

Durch diese Kampagne möchten wir die Tatsache des Zusammenbruchs von Gebäude 7 so allgemein bekannt zu machen, dass die Erwähnung von Gebäude 7 nie wieder die Frage hervorruft: "Gebäude wie bitte?"94

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David Ray Griffin ist Autor von 36 Büchern zu verschiedenen Themen, darunter Philosophie, Theologie, Wissenschaftsphilosophie und dem 11. September. Sein Buch aus dem Jahr 2008 Das neue Pearl Harbor - Neubetrachtung: der 11. September - Vertuschung und Aufdeckung“ wurde von Publishers Weekly als „Auswahl der Woche“ bezeichnet. Im September 2009 listete The New Statesman David Ray Griffin unter den „50 Personen, die heute zählen“ als Nr. 41 auf. Sein jüngstes Buch trägt den Titel Der mysteriöse Einsturz des World Trade Center 7: warum der offizielle Bericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist (2009). Sein nächstes Buch wird den Titel Cognitive Infiltration tragen: Es behandelt den Plan eines Obama-Beauftragten, der die Diskreditierung von Verschwörungstheorien zum Inhalt hat (September 2010). Prof. Griffin möchte Tod Fletcher, Jim Hoffman und Elizabeth Woodworth für die Hilfe bei diesem Aufsatz danken.

© Peace Press, 2010 (deutsche Übersetzung)
Übersetzung: Oliver Bommer, Peace Press

© 911truth.org, 24. Mai 2010 (englischsprachige Originalfassung)

Anmerkungen

1 David Ray Griffin, The Mysterious Collapse of World Trade Center 7: Why the Final Official Report about 9/11 Is Unscientific and False (Northampton: Olive Branch [Interlink Books], 2009), deutsch: Der mysteriöse Einsturz des World Trade Center 7: Warum der offizielle Bericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist (Berlin: Peace Press, 2013)

2 Lynn Margulis, “Two Hit, Three Down – The Biggest Lie,” Rock Creek Free Press, 24. Januar 2010 (http://rockcreekfreepress.tumblr.com/post/353434420/two-hit-three-down-t...)

3 James Glanz, “Engineers Have a Culprit in the Strange Collapse of 7 World Trade Center: Diesel Fuel,” New York Times, 29. November 2001 (http://www.nytimes.com/2001/11/29/nyregion/nation-challenged-site-engine...)

4 Rathers Aussage ist auf YouTube verfügbar (http://www.youtube.com/watch?v=Nvx904dAw0o).

5 Siehe das Video 911 Eyewitness (http://video.google.com/videoplay?docid=65460757734339444) bei min. 29:05.

6 Siehe “Danny Jowenko on WTC 7 Controlled Demolition”, YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=877gr6xtQIc), oder für mehr dieses Videos, “Jowenko WTC 7 Demolition Interviews” in drei Teilen (http://www.youtube.com/watch?v=k3DRhwRN06I&feature=related).

7 „Michael Hess, WTC7 Explosion Witness“, YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=BUfiLbXMa64). Hess hätte sagen müssen “down to the sixth floor.” Wie Barry Jennings später spezifiziert, ereigneten sich die Explosion, die ihren Abstieg blockierte, als sie den sechsten Stock erreichten, worauf sie wieder in den achten Stock gingen, wo sie warteten, um gerettet zu werden. Siehe: „Barry Jennings – 9/11 WTC7 Full Uncut Interview“, Teil 2 (http://www.youtube.com/watch?v=kxUj6UgPODo), bei min. 5:08-5:33.

8 Siehe „Barry Jennings – 9/11 Early Afternoon ABC 7 Interview“ (http://www.youtube.com/watch?v=5LO5V2CJpzI).

9 Diese Aussage konnte bisher gesehen werden in: „Barry Jennings-–9/11 WTC7 Full Uncut Interview“ Teil 1, bei min. 3:57-4:05. Aber zu der Zeit, als dieser Aufsatz veröffentlicht wurde, war dieser Teil des Interviews im Internet blockiert worden, weil es ist jetzt in dem Film Loose Change 9/11: An American Coup zu sehen ist.

10 Zitiert in Chris Bull und Sam Erman, Hrsg, At Ground Zero: Young Reporters Who Were There Tell Their Stories (New York: Thunder’s Mouth Press, 2002), Seite 97.

11 Bartmers Aussage wird zitiert in Paul Joseph Watson „NYPD Officer Heard Building 7 Bombs“, Prison Planet, 10. Februar 2007 (http://www.prisonplanet.com/articles/february2007/100207heardbombs.htm).

12 Dieser ungenannte Medizinstudent kann mit dieser Aussage in 911 Eyewitness (bei min. 31:30) gesehen werden.

13 James Glanz und Eric Lipton, „A Search for Clues in Towers’ Collapse“, New York Times, 2. Februar 2002 (http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9C04E0DE153DF931A35751C0A...)

14 ebda.

15 Joan Killough-Miller, “The ‘Deep Mystery’ of Melted Steel”, WPI Transformations, Frühjahr 2002 (http://www.wpi.edu/News/Transformations/2002Spring/steel.html)

16 James Glanz, “Engineers Suspect Diesel Fuel in Collapse of 7 World Trade Center”, New York Times, 29. November 2001 (http://www.nytimes.com/2001/11/29/nyregion/29TOWE.html). Ich habe hier Glanz’ Paraphrasierung von Barnetts Aussage zitiert.

17 Siehe Kenneth Change „Scarred Steel Holds Clues, And Remedies“, New York Times, 2. Oktober 2001 (www.nytimes.com/2001/10/02/science/scarred-steel-holds-clues-and-remedie...).

18 Für den Schmelzpunkt von Eisen, siehe “Iron”, WebElements: The Periodic Table on the Web (http://www.webelements.com/iron/physics.html). Die Beschreibung von Thermat stammt von: Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Thermite), Stand vom 25. Mai 2010.

19 Jonathan Barnett, Ronald R. Biederman und R. D. Sisson, Jr., “Limited Metallurgical Examination,” Appendix C von World Trade Center Building Performance Study, FEMA, 2002 (www.fema.gov/pdf/library/fema403_apc.pdf); ebenso verfügbar auch auf Jim Hoffmans Internetseite (http://911research.wtc7.net/wtc/evidence/metallurgy/WTC_apndxC.htm); siehe “C.2: Sample 1 (from WTC 7),” Seiten 1-5.

20 Siehe FEMA, World Trade Center Building Performance Study (http://www.fema.gov/pdf/library/fema403_ch5.pdf), Kapitel 5, Sektion 6.2, „Probable Collapse Sequence“ auf Seite 31.

21 “A Word about Our Poll of American Thinking Toward the 9/11 Terrorist Attacks”, Zogby International, 24. Mai 2006 (http://web.archive.org/web/20110224212949/http://www.zogby.com/features/...).

22 In dem anschließenden Austausch zeigte Richter Lehner, dass er nicht völlig in Unkenntnis der Zerstörung dieses Gebäudes war, als er fragte, ob es "dasjenige war, das wieder aufgebaut worden ist." Dennoch verwechselte der Richter kurz darauf, dieses Gebäude mit den Zwillingstürmen. Siehe Seite 16-19 der “Proceedings, Christopher Burke et al, Petitioners. vs. Michael McSweeney as City Clerk of New York and Clerk of the City Council of New York and the Board of Elections in the City of New York, before Honorable Edward H. Lehner, J. S. C., Supreme Court of the State of New York, 29. September 2009“

23 Glanz, “Engineers Have a Culprit in the Strange Collapse of 7 World Trade Center”

24 “National Construction Safety Team Advisory Committee 2003 Report to Congress” (http://wtc.nist.gov/media/NCSTAC2003ReporttoCongressFinal.pdf), Seite 4

25 NIST, “Answers to Frequently Asked Questions,” 30. August 2006 (http://911research.wtc7.net/reviews/nist/WTC_FAQ_reply.html), Frage 14. Dies ist die ursprüngliche Version des Dokuments, das enthielt, was im Text angegeben ist. Aber NIST, das nie ein Verfechter für die Beibehaltung vergangener Aussagen war, die sich später als peinlich herausstellten, "aktualisierte" dieses Dokument mehr als zwei Jahre später, am 28. Januar 2008 (http://web.archive.org/web/20060924030732/http://wtc.nist.gov/pubs/facts...). Diese "aktualisierte" Version des 2006er Dokuments gibt dem Leser den Eindruck, dass NIST im Jahr 2006 - anstatt gesagt zu haben: „Es wird erwartet, dass der Entwurf eines Berichts Anfang 2007 erscheinen wird“ - tatsächlich sagte: "Es wird erwartet, dass ein Berichtsentwurf zur öffentlichen Kommentierung im Juli 2008 veröffentlicht wird und dass der Schlussbericht kurz danach veröffentlicht wird.“ Das ursprüngliche Dokument, stand vom 30. August 2006, ist bei Jim Hoffman erhalten geblieben, „NIST's World Trade Center FAQ“ (http://911research.wtc7.net/reviews/nist/WTC_FAQ_reply.html).

26 NIST, “WTC Investigation Overview”, 18. Dezember 2007 (http://web.archive.org/web/20080308112555/http://wtc.nist.gov/media/NCST...). Wie das NIST-Dokument von 2006, das in der vorigen Anmerkung besprochen wurde, ist auch dieses überarbeitet worden, so dass es jetzt nur Juli und August 2008 sagt, jeweils ohne Angabe des genauen Datums.

27 Siehe “WTC 7: The Smoking Gun of 9/11” (http://www.youtube.com/watch?v=MwSc7NPn8Ok) und Paul Joseph Watson, “BBC’s 9/11 Yellow Journalism Backfires: Building 7 Becomes the Achilles Heel of the Official Conspiracy Theory”, Prison Planet, 5. März 2007 (http://infowars.wordpress.com/2007/03/05/bbcs-911-yellow-journalism-back...).

28 “Progress Report on the NIST Building and Fire Investigation into the World Trade Center Disaster”, National Institute of Standards and Technology (fortan NIST), 9. Dezember 2002 (http://www.fire.nist.gov/bfrlpubs/build03/PDF/b03040.pdf); “Progress Report on the Federal Building and Fire Safety Investigation of the World Trade Center Disaster”, NIST, Mai 2003 (http://web.archive.org/web/20030914083257/http://wtc.nist.gov/pubs/Media...)

29 Interim Report on WTC 7, NIST, Juni 2004 (http://web.archive.org/web/20041016105411/http://wtc.nist.gov/progress_r...)

30 “WTC 7 Collapse”, NIST, 5. April 2005 (http://web.archive.org/web/20110721061225/http://wtc.nist.gov/pubs/WTC%2...)

31 “Answers to Frequently Asked Questions”, NIST, 30. August 2006 ((http://911research.wtc7.net/reviews/nist/WTC_FAQ_reply.html), Frage 14 (siehe Anmerkung 25, oben)

32 Shyam Sunder, “Opening Statement”, NIST Press Briefing, 21. August 2008 (http://web.archive.org/web/20110408144456/http://wtc.nist.gov/media/open...)

33 Associated Press, “Report: Fire, Not Bombs, Leveled WTC 7 Building”, USA Today, 21. August 2008 (http://www.usatoday.com/news/nation/2008-08-21-wtc-nist_N.htm)

34 National Science Foundation, Office of Inspector General, “What is Research Misconduct?” in New Research Misconduct Policies, (http://www.nsf.gov/oig/session.pdf). Dieses Dokument ist nicht datiert, aber interne Hinweise deuten daraufhin, dass es im Jahr 2001 veröffentlicht wurde.

35 NIST NCSTAR 1-9, Structural Fire Response and Probable Collapse Sequence of World Trade Center Building 7, November 2008, Band 1 (http://web.archive.org/web/20110610034923/http://wtc.nist.gov/NCSTAR1/PD...): Seite 324

36 Jonathan Barnett, Ronald R. Biederman und Richard D. Sisson, Jr., “Limited Metallurgical Examination,” FEMA, World Trade Center Building Performance Study, Mai 2002, Appendix C (www.fema.gov/pdf/library/fema403_apc.pdf): Seite 13

37 Dr. Arden L. Bement, Jr., Zeugenaussage vor dem House Science Committee Hearing zu “The Investigation of the World Trade Center Collapse”, 1. Mai 2002 (http://911research.wtc7.net/cache/wtc/official/nist/bement.htm). In der zitierten Aussage, ersetzt “FEMA” “BPAT,” welches die Abkürzung für “Building Performance Assessment Team” ist, der Name der ASCE-Mannschaft, die diesen Bericht für FEMA vorbereitet hat.

38 “Questions and Answers about the NIST WTC 7 Investigation”, 21. August 2008 (http://911research.wtc7.net/mirrors/nist/wtc_qa_082108.html). Auf die Frage, "Warum haben sich die Ermittler nicht die tatsächlichen Stahlproben vom WTC 7 angesehen?" antwortete NIST: "Stahlproben wurden von der Stelle entfernt, bevor NIST mit der Untersuchung begann. In der unmittelbaren Folge des 11. September wurden die Trümmer rasch vom Grundstück entfernt, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen und die Bemühungen der Ersthelfer rund um die Arbeit vor Ort zu erleichtern. Sobald sie aus der Szene entfernt wurde, konnte der Stahl von WTC 7 nicht eindeutig identifiziert werden. Anders als die Stahlteile von WTC 1 und WTC 2, die rot angestrichen waren und unterscheidende Kennzeichnungen besaßen, enthielt der WTC 7-Stahl keine solche identifizierende Merkmale." Dieses Dokument wurde 2010 aktualisiert (www.nist.gov/public_affairs/factsheet/wtc_qa_082108.cfm), aber in der zitierten Passage gab es keine Änderungen." Dieses Dokument befand sich ursprünglich auf NIST-Internetseite (http://www.nist.gov/public_affairs/factsheet/wtc_qa_082108.html), aber es wurde, wie einige andere Dokumente auch, entfernt. Es wurde aber auf Jim Hoffmans Internetseite (http://911research.wtc7.net/mirrors/nist/wtc_qa_082108.html) gespeichert. Diese Aussage wurde in einer Version dieses Dokuments wiederholt, das am 21. April 2009 aktualisiert wurde und ebenfalls auf Hoffmanns Internetseite gespeichert (http://911research.wtc7.net/mirrors/nist/wtc_qa_042109.html) wurde.

39 In NIST NCSTAR 1-3C, Damage and Failure Modes of Structural Steel Components, September 2005 (http://wtc.nist.gov/NCSTAR1/PDF/NCSTAR%201-3C%20Damage%20and%20Failure%2...), beziehen sich die Autoren Stephen W. Banovic und Timothy Foecke, auf “the analysis of the steel from WTC 7 (Sample #1 from Appendix C, BPAT/FEMA study) where corrosion phases and morphologies were able to determine a possible temperature region” (233). Die BBC-Sendung war "The Conspiracy Files: 9/11 – The Third Tower", July 6, 2008 (verfügbar unter: http://video.google.com/videoplay?docid=9072062020229593250# und http://www.911blogger.com/node/16541); die Aussage von Barnett ist bei min. 48:00 zu finden. Ich bin Chris Sarns für diese beiden Entdeckungen zu Dank verpflichtet.

40 RJ Lee Group, “WTC Dust Signature”, Expert Report, Mai 2004 (http://web.archive.org/web/20061210083539/http://www.nyenvirolaw.org/WTC...), Seite11; “WTC Dust Signature Study: Composition and Morphology”, Dezember 2003 (http://www.nyenvirolaw.org/WTC/130%20Liberty%20Street/Mike%20Davis%20LMD...), Seite 17. Für die Diskussion der Unterschiede zwischen diesen beiden Versionen des RJ Lee-Berichts, siehe Griffin, The Mysterious Collapse, Seite 40-42.

41 Steven E. Jones et al., "Extremely High Temperatures during the World Trade Center Destruction", Journal of 9/11 Studies, Januar 2008 (http://journalof911studies.com/articles/WTCHighTemp2.pdf), Seite 8

42 ebda., Seite 4-5

43 “Molybdenum”, WebElements: The Periodic Table on the Web (www.webelements.com/molybdenum/physics.html)

44 Für den veröffentlichten USGS-Bericht, siehe Heather A. Lowers und Gregory P. Meeker, U.S. Geological Survey, U.S. Department of the Interior, “Particle Atlas of World Trade Center Dust”, 2005 (http://pubs.usgs.gov/of/2005/1165/508OF05-1165.html). Die Beweise der USGS für die Molybdän-haltigen Kügelchen werden berichtet in: Steven Jones et al., “Extremely High Temperatures”, Seite 4.

45 Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones et al., “Active Thermitic Material Observed in Dust from the 9/11 World Trade Center Catastrophe”, The Open Chemical Physics Journal 2 (2009), Seite 7-31 (http://www.bentham.org/open/tocpj/openaccess2.htm)

46 Gemäß dem Leitfaden für Brand- und Explosionsuntersuchungen, der von der National Fire Protection Association herausgegeben wurde, sollten Ermittler bei der Suche nach der Ursache eines Brandes, nach Anzeichen von Brandbeschleunigern suchen, die alle Substanzen sein können, die verwendet werden, um Feuer zu entzünden oder die Ausbreitung beschleunigen (National Fire Protection Association’s 921 Guide for Fire and Explosion Investigations, 1998 Edition, Section 12-2.4 (http://www.interfire.org/res_file/92112m.asp) und Thermit-Mischungen sind explizit als Beschleuniger klassifiziert (Section 19.2.4, “Exotic Accelerants” and “Thermite Mixtures”).

47 “Answers to Frequently Asked Questions”, NIST, 30. August 2006 (http://wtc.nist.gov/pubs/factsheets/faqs_8_2006.htm), Frage 12 (NIST’s answer to this question has not been “updated” [siehe Anmerkung 25, oben]).

48 Jennifer Abel, “Theories of 9/11”, Hartford Advocate, 29. Januar 2008 (www.ae911truth.org/press/23)

49 National Science Foundation, “What is Research Misconduct?”

50 Siehe Griffin, The Mysterious Collapse, Seite 150-155

51 NIST NCSTAR 1-9, Vol. 1, Seite 346

52 NIST NCSTAR 1-9, Vol. 2 (http://web.archive.org/web/20101108200516/http://wtc.nist.gov/media/NIST...), Seite 462

53 Siehe NIST, Interim Report on WTC 7 (http://web.archive.org/web/20041016105411/http://wtc.nist.gov/progress_r...): L-6-7, und Griffin, The Mysterious Collapse, Seite 212-215

54 Interim Report on WTC 7: L-26. Auf diesen Widerspruch wird hingewiesen in dem Video “NIST Report on WTC7 Debunked and Exposed!” YouTube, 28. Dezember 2008 (http://www.youtube.com/watch?v=qFpbZ-aLDLY), bei min. 0:45 bis 1:57.

55 NIST NCSTAR 1-9, Vol. 2, Seite 384, Abbildung 9-11

56 Diese Karikatur kann im Internet angesehen werden (www.sciencecartoonsplus.com/pages/gallery.php).

57 NIST NCSTAR 1-9, Draft for Public Comment, Vol. 2 (http://web.archive.org/web/20101108200516/http://wtc.nist.gov/media/NIST...), 595-96. In “Questions and Answers about the NIST WTC 7 Investigation,” welches am 21. August 2008 herausgegeben wurde (gleichzeitig mit NIST’s Draft for Public Comment), wiederholte NIST dieses Dementi, indem es sagte: “WTC 7 did not enter free fall.” Wie in Anmerkung 38, oben, hingewiesen, hat NIST dieses Dokument von seiner Internet-Seite entfernt, aber es wurde von Jim Hoffman gespeichert (http://911research.wtc7.net/mirrors/nist/wtc_qa_082108.html).

58 “WTC 7 Technical Briefing”, NIST, 26. August 2008. NIST hat dieses Video und die begefügte Mitschrift aus dem Internet entfernt. Aber Nate Flach hat das Video auf Vimeo (www.vimeo.com/11941571) verfügbar gemacht und die Mitschrift mit dem Titel “NIST Technical Briefing on Its Final Draft Report on WTC 7 for Public Comment”, ist auf David Chandlers Internet-Seite verfügbar (http://911speakout.org/NIST_Tech_Briefing_Transcript.pdf).

59 ebda.

60 David Chandler, “WTC7 in Freefall - No Longer Controversial”, 4. September 2008 (http://www.youtube.com/watch?v=rVCDpL4Ax7I), bei min. 2:45

61 NIST NCSTAR 1-9, Vol. 2: Seite 607. Derselbe Punkt ist in der Kurzversion NIST NCSTAR 1A aufgeführt, welcher besagt: “In Phase 2 fiel die Nordwand mit Erdbeschleunigung, als die verbogenen Säulen dem oberen Teil der Nordwand nur noch vernachlässigbaren Widerstand leistete. Dieser freie Fall setzte sich für etwa 8 Stockwerke fort.” (Seite 45)

62 Chandler, “WTC7 in Freefall – No Longer Controversial”, bei min. 3:27

63 “Questions and Answers about the NIST WTC 7 Investigation”, NIST, aktualisiert am 21. April 2009 (http://911research.wtc7.net/mirrors/nist/wtc_qa_042109.html). (Diese Version wurde vom Original “aktualisiert”, welches am 21. August 2008 veröffentlicht wurde: siehe Anmerkung 38 und 57, oben.) Dieses aktualisierte Dokument, das ursprünglich auf der Internet-Seite von NIST verfügbar war (www.nist.gov/public_affairs/factsheet/wtc_qa_082108.html), wurde wieder entfernt. Es ist aber gesichert auf Jim Hoffmans Internet-Seite (http://911research.wtc7.net/mirrors/nist/wtc_qa_042109.html).

64 NIST NCSTAR 1-9, Draft for Public Comment, Vol. 2, Seite 595-596, 596 und 610

65 Siehe meine Besprechung in Griffin, The New Pearl Harbor Revisited: 9/11, the Cover-Up, and the Exposé (Northampton: Olive Branch, 2008), Seite 30-31.

66 “The Myth of Implosion” (www.implosionworld.com/dyk2.html)

67 Bezüglich, wie inländische Terroristen Zugang bekommen haben könnten, wird eine Antwort möglich, wenn wir wissen, dass Larry Silverstein, dem das Gebäude 7 gehörte und kurz zuvor den Rest des World Trade Center gepachtet hatte, mehrere Milliarden Dollar verdienen sollte, falls es bei einem Terroranschlag zerstört würde, und dass ein Bruder und ein Cousin von George W. Bush Chefs eines Unternehmens waren, das für die Sicherheit des World Trade Center zuständig war (Griffin, Debunking 9/11 Debunking: An Answer to Popular Mechanics and Other Defenders of the Official Conspiracy Theory [Northampton: Olive Branch, 2007], Seite 111).

68 Glanz, “Engineers Have a Culprit in the Strange Collapse of 7 World Trade Center”

69 Symposium on State Crimes Against Democracy, American Behavioral Scientist 53 (Februar 2010): Seite 783-939 (http://abs.sagepub.com/content/vol53/issue6). Die Online-Ausgabe ist teuer, aber die gesamte Ausgabe kann für US$ 24 erworfen werden. (journals@sagepub.com)

70 Lance deHaven-Smith, “Beyond Conspiracy Theory: Patterns of High Crime in American Government”, American Behavioral Scientist 53 (Februar 2010), Seite 795-825 (http://abs.sagepub.com/content/vol53/issue6), auf Seite 796

71 ebda., Seite 797

72 ebda., Seite 783

73 Matthew T. Witt, “Pretending Not to See or Hear, Refusing to Signify: The Farce and Tragedy of Geocentric Public Affairs Scholarship”, American Behavioral Scientist 53 (Februar 2010): Seite 921-939 (http://abs.sagepub.com/content/vol53/issue6), auf Seite 934.

74 ebda., Seite 932 (Hervorhebung im Original)

75 ebda., Seite 932

76 ebda.

77 “Statement of September 11th Advocates Regarding the Release of the NIST Final Draft of Collapse of WTC7” (signed by Patty Casazza, Monica Gabrielle, Mindy Kleinberg, and Lorie Van Auken), Seite 26. September 2008 (http://www.911truth.org/article.php?story=20080927030009489)

78 Daniel Hofnung, Patriots Question 9/11 (http://patriotsquestion911.com/engineers.html#Dhofnung)

79 Chester W. Gearhart, Patriots Question 9/11 (http://patriotsquestion911.com/engineers.html#Gearhart)

80 “Danish Scientist Niels Harrit, on Nanothermite in the WTC Dust (English subtitles)”, YouTube, 6. April 2009 (www.youtube.com/watch?v=8_tf25lx_3o)

81 NIST NCSTAR 1A, Final Report on the Collapse of World Trade Center Building 7 (Kurzbericht), November 2008 (http://wtc.nist.gov/NCSTAR1/PDF/NCSTAR%201A.pdf): 51; NIST NCSTAR 1-9: Seite 119

82 Jeremy Baker, “Was WTC 7 a Dud?” Serendipity, 2005 (www.serendipity.li/wot/wtc7_dud.htm)

83 Jeremy Baker, “Last Building Standing”, Serendipity, 2007 (www.serendipity.li/wot/last_building_standing.pdf). Dies ist eine überarbeitete und aktualisierte Version von Baker, “Was WTC 7 a Dud?”

84 NIST NCSTAR 1: 1-9, Seite 194, 243, 244 und 247

85 Peter Dale Scott, “9/11, Deep State Violence, and the Hope of Internet Politics”, Global Research, 11. Juni 2008 (http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=9289)

86 ebda. In jüngerer Zeit hat Scott aufgehört über einen "Tiefenstaat", weil es eine organisierte Einheit an einem Standort nahelegt und spricht stattdessen nur von "Tiefenereignissen", die durch "Tiefenkräfte" hervorgerufen werden. Diese überarbeitete Sprache wird in seinem demnächst erscheinenden Buch reflektiert American War Machine: Deep Politics, the CIA Global Drug Connection, and the Road to Afghanistan (Lanham, MD: Rowman & Littlefield, 2010), in dem er auf "Tiefenereignisse" als "Ereignisse verweist, die systematisch in (auch internen) Regierungs-, Militär- und Geheimdienst-Dokumenten sowie in den Mainstream-Medien und dem öffentlichem Bewusstsein ignoriert, unterdrückt oder verfälscht werden." Außerdem sagt er, dass verbunden mit diesen Ereignissen "häufig die Beteiligung der Tiefenkräfte mit dem Drogenhandel oder den Überwachungsbehörden (oder beides zusammen) ist." Er fügt dann hinzu: "Eine klar definiertes Tiefenereignis wird sowohl interne Merkmale kombinieren - Beweise, wie eine erkennbare Vertuschung, dass Einzelheiten unterdrückt werden - und die äußeren Merkmale - eine kontinuierliche und vielleicht nicht lösbare Kontroverse darüber, was sich zugetragen hat."

87 Laurie A. Manwell, “In Denial of Democracy: Social Psychological Implications for Public Discourse on State Crimes Against Democracy Post-9/11”, American Behavioral Scientist 53 (Februar 2010), Seite 848-84 (http://abs.sagepub.com/content/vol53/issue6), auf Seite 867-870

88 ebda., Seite 863

89 Matthew T. Witt und Alexander Kouzmin, “Sense Making Under ‘Holographic’ Conditions: Framing SCAD Research”, American Behavioral Scientist 53 (Februar 2010), Seite 783-94 (http://abs.sagepub.com/content/vol53/issue6), auf Seite 789

90 Publishers Weekly, 24. November 2008 (http://www.publishersweekly.com/pw/by-topic/1-legacy/15-web-exclusive-bo...)

91 Jennifer Harper, "Explosive News", Washington Times, 22. Februar 2010 (http://www.washingtontimes.com/news/2010/feb/22/inside-the-beltway-70128...)

92 Architects and Engineers for 9/11 Truth (www.ae911truth.org)

93 Darüber, dass die Jersey Girls es nicht geschafft haben, durch die Presseveröffentlichung über WTC 7, irgendwelche Medienaufmerksamkeit zu erlangen, siehe die E-Mail von Lorie Van Auken vom 23. Mai 2010.