Prof. Dr. David Ray Griffin: Ist Osama bin Laden verantwortlich für Anschläge des 11. September? Wo sind die Beweise?

Freitag, 30 Oktober, 2009

Die Vorstellung, dass Osama bin Laden für die Anschläge des 11. September 2001 verantwortlich ist, stellt für US-Bedienstete und Angehörige der Massenmedien ein Glaubensbekenntnis dar. Es ein „Glaubensbekenntnis“ zu nennen, weist auf zwei Eigenschaften dieser Vorstellung hin. Auf der einen Seite fordert niemand in diesen Kreisen diese Vorstellung öffentlich heraus.

Auf der anderen Seite wurden niemals, wie ich ausführlich in zwei meiner Bücher Widersprüche des 11. September (9/11 Contradictions) (1) und Das Neue Pearl Harbor (The New Pearl Harbor Revisited) (2) beschrieben habe, öffentlich handfeste Beweise präsentiert, die diese Vorstellung unterstützen würde.

Collin Powells zurückgezogenes Versprechen

Zwei Wochen nach dem 11. September sprach US-Außenminister Collin Powell in der Sendung 'Meet the Press' mit Tim Russert und sagte, er erwartet „in der näheren Zukunft ... ein Dokument herausgeben zu können, dass ganz klar die Beweise der Verbindungen [von bin Laden] mit den Anschlägen darlegt.“ (3)

Dennoch machte Powell seine Aussage am nächsten Morgen auf einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses rückgängig und sagte, obwohl die Regierung Informationen habe, die keine Fragen zur Verantwortung bin Ladens offen ließen, seien die meisten als geheim eingestuft. (4) Laut Seymour Hersh, der sowohl die CIA, als auch das Justizministerium zitiert, war der wirkliche Grund für den Rückzug „das Fehlen handfester Beweise“. (5)

Das war die Woche, in der Bush sich weigerte, nachdem er die Taliban aufgefordert hatte, bin Laden auszuliefern, ihrem Gesuch nach Beweisen nachzukommen, dass bin Laden hinter den Anschlägen stecke. (6) Ein führendes Mitglied der Taliban-Regierung sagte nach den US-Angriffen auf Afghanistan: „Wir haben nach Beweisen für Osamas Beteiligung gefragt, aber sie haben sie verweigert. Warum?“ (7) Hershs Antwort war, dass sie keine Beweise hatten.

Tony Blairs schwaches Dokument

Die Aufgabe, derartige Beweise zu liefern, griff Premierminister Tony Blair, Bushs Hauptverbündeter im „Krieg gegen den Terror“ auf: Am 4. Oktober 2001 stellte Blair öffentlich ein Dokument mit dem Titel vor: „Verantwortung für die Gräueltaten in den Vereinigten Staaten“ Darin behauptet er, indem er „eindeutige Schlussfolgerungen durch die Regierung“ auflistet: „Osama bin Laden und al-Qaida, das Terrornetzwerk, das er leitet, hat die Anschläge vom 11. September 2001 geplant und ausgeführt.“ Dennoch begann Blairs Bericht mit den Worten: „Dieses Dokument behauptet nicht, gerichtsverwertbare Beweise in einem Verfahren gegen Osama bin Laden zu liefern.“ (8) Blair schien damit zu sagen, dass die Beweise zwar nicht für ein Verfahren ausreichen, aber gut genug sind, um in den Krieg zu ziehen.

Über die Schwäche in Blairs Dokument wurde auf jeden Fall durch die BBC berichtet: „Es gibt keine, jedermann zugänglichen, direkten Beweise einer Verbindung von Osama bin Laden zu den Anschlägen des 11. September. Im besten Fall sind die Beweise von untergeordneter Bedeutung.“ (9)

Die überraschende Erklärung des FBI

Was sagt unser eigenes FBI? Hier gibt es eine überraschende Tatsache, die aber wenig bekannt ist, weil über sie kaum in den Massenmedien berichtet wurde: Auf der FBI-Internetseite der „meistgesuchten Terroristen“ werden auf der "Osama bin Laden"-Seite die Angriffe vom 11. September nicht als ein Verbrechen aufgeführt, weswegen er gesucht wird. Sie führt aber die Bombenanschläge von Dar es Salaam in Tansania und Nairobi in Kenia als Terroranschläge auf, aufgrund denen er gesucht wird. Der 11. September aber wird nicht erwähnt. (10) Im Jahr 2006 wird Rex Tomb, der damalige Chief of Investigative Publicity gefragt, warum er denn nicht wegen des 11. September gesucht wird. Er antwortete: „Der Grund, warum der 11. September nicht auf "Osama bin Ladens" „meistgesuchten-Seite“ aufgeführt wird, ist, weil das FBI keine sicheren Beweise hat, um bin Laden mit dem 11. September in Verbindung zu bringen.(11)

Nachdem diese Nachricht im Internet die Runde gemacht hatte und sie gerade einmal nur bei einem Fernsehsender in Louisiana ausgestrahlt wurde (12), versuchte Dan Eggen ihre Bedeutung im August 2006 in der Washingten Post herunterzuspielen. Der Titel lautete: „Bin Laden, Most Wanted For Embassy Bombings? (Bin Laden - meistgesucht für die Bombenanschläge auf die Botschaften?) (13). Eggen beschwerte sich darüber, dass die „Verschwörungstheoretiker“ behaupteten, dass das Fehlen eines Hinweises zum 11. September [auf der Osama bin Laden-FBI-Internetseite der meistgesuchten Verbrecher] darauf hinweist, dass die Verbindung zu al-Qaida unsicher sei und zitierte die Erklärung eines US-Staatsanwaltes, der sagte, dass das FBI entsprechend „kein Gesucht-Bild aufhängen kann, wenn nicht formal Anzeige erstattet wurde.“

Aber diese Erklärung, während sie wahr ist, wirft die Sache einfach nur einen Schritt zurück auf die Frage: Warum wurde eine solche Anzeige nicht erstattet? Rex Tombs ausführlicher Erklärung, die Eggen versäumt hat zu erwähnen, hatte diese Frage im vorigen Juni bereits beantwortet:

Das FBI sammelt Beweise. Dann, wenn die Beweise gesammelt sind, werden diese an das Justiz-Ministerium weitergeleitet. Das Justiz-Ministerium entscheidet dann, ob genug Beweise vorliegen, um den Fall der Federal Grand Jury vorzulegen. Im Fall der Terroranschläge auf die US-Botschaften im Jahr 1998 wurde Osama bin Laden formal angeklagt und von der Grand Jury geladen. Er wurde nicht im Zusammenhang mit dem 11. September formal angeklagt und geladen, weil das FBI keine handfesten Beweise besitzt. (14)

Die 9/11-Kommission

Was ist mit der 9/11-Kommission? Ihr Bericht vermittelte den Eindruck, dass sie im Besitz handfester Beweise für die Schuld bin Ladens sei. Aber die Vize-Vorsitzenden Thomas Kean und Lee Hamilton unterminierten diesen Eindruck in dem Buch, das sie später herausgeben, dem sie folgenden Untertitel gaben: “The Inside Story of the 9/11 Commission.” (15) (Ich habe dieses Buch ausführlich im zweiten Kapitel meines 2007 erschienenen Buches Debunking 9/11 Debunking behandelt.)

Wie die Anmerkungen am Ende des 9/11-Kommissionsbericht offenlegen, berief sich die Kommission, wenn immer sie auf die Beweise für bin Ladens Verantwortlichkeit für die Angriffe des 11. September verwies, auf CIA-Informationen, die (mutmaßlich) während Verhören von al-Qaida-Angehörigen herausgeholt wurden. Der bei weitem wichtigste Angehörige war Khalid Sheikh Mohammed, generell einfach „KSM“ genannt, der als Mastermind der Anschläge des 11. Septembers galt. Die Kommission schrieb beispielsweise:

Bin Laden ... entschied sich schließlich irgendwann Ende 1998 oder Anfang 1999 grünes Licht für die Operation am 11. September zu geben ... Bin Laden hat dann bald darauf vier Personen für die Selbstmordaktion ausgesucht ... Atta – den bin Laden als Gruppenführer ausgewählt hat – hat sich mit bin Laden mehrmals getroffen, um zusätzliche Instruktionen zu erhalten, einschließlich einer vorläufigen Liste der genehmigten Ziele: das World Trade Center, das Pentagon und das Kapitol. (17)

Die Fußnote für jede dieser Erklärungen lautet: „Verhör von KSM“ (18).

Dennoch berichteten Kean und Hamilton, dass sie keinen Erfolg hatten, „Zugang zu Hauptzeugen in Haft, besonders zu Khalid Sheikh Mohammed zu erhalten“. (19) Während es ihnen nicht erlaubt war, die Zeugen zu befragen, war es den 9/11-Kommissionsmitgliedern nicht einmal gestattet, die Verhöre durch Spezial-Glas mit Sicht in nur einer Richtung zu beobachten oder mit den Fragestellern zu sprechen. (20) Entsprechend beschwerten sich Kean und Hamilton: "Daher hatten wir keine Möglichkeit, die Glaubwürdigkeit der Informationen der Gefangenen zu überprüfen. Wie können wir berichten, ob jemand wie Khalid Sheikh Mohammed . . . uns die Wahrheit erzählte?“ (21)

Ein “deep background”-Bericht des Fernsehsenders NBC wies auf ein weiteres Problem hin: KSM und die anderen al-Qaida-Mitglieder wurden „erweiterten Befragungstechniken“ unterworfen“, wie z.B. Folter und es wird nun weitestgehend zugegeben, dass diese unter Folter gewonnenen Aussagen in ihrer Glaubwürdigkeit fraglich sind. Wie NBC betonte „haben mindestens vier der Aktivisten, deren Verhöre im 9/11-Kommissionsbericht dargestellt wurden, behauptet, kritische Informationen nur deshalb gegeben haben, um die 'Folter' zu beenden.“ NBC zitierte danach Michael Ratner, den Präsidenten des Zentrums für Verfassungsrechte (Center for Constitutional Rights): „Die meisten Menschen sehen den 9/11-Kommissionsbericht als glaubwürdiges, historisches Dokument an. Wenn aber ihre Schlussfolgerungen auf Informationen beruhen, die aufgrund von Folter gewonnen wurden, ... sind ihre Schlussfolgerungen unseriös.“ (22)

Die „bin Laden Geständnis-Videos“

Wie wir gesehen haben, haben weder das Weiße Haus unter Bush/Cheney, das FBI, die britische Regierung, noch die 9/11-Kommission handfeste Beweise geliefert, dass Osama bin Laden verantwortlich für die Anschläge vom 11. September ist. Dennoch nehmen viele Menschen an, dass die Frage seiner Verantwortung auf der Existenz von Video- und Audiobändern beruht, in denen er sich selbst für die Angriffe bekannte. Es gibt aber gute Gründe zu glauben, dass diese sogenannten Geständnis-Videos Fälschungen sind. Ich werde diesen Punkt anhand der beiden bekanntesten Videobänder dieser Art darstellen.

Das am 13. Dezember 2001 veröffentlichte „Jalalabad-Video“: Das erste und berühmteste der „Osama bin Laden Geständnis-Videos“ wurde am 13. Dezember 2001 vom Pentagon veröffentlicht. Es wurde, wie man behauptet, am 9. November 2001 aufgenommen und später angeblich von US-Streitkräften in einem privaten Haus in Jalalabad in Afghanistan gefunden worden. In diesem Video kann man eine Osama bin Laden-ähnliche Person sehen, wie sie mit einem Scheich, der zu Besuch ist, über die Angriffe des 11. Septembers spricht. Im Laufe der Unterredung rühmte sich die bin Laden-Figur des Erfolges der Angriffe und behauptete, dass er sie geplant hätte. (23) Amerikanische und britische Beamte behaupteten, dass diese Bänder keinen Zweifel an bin Ladens Schuld lassen würden. (24)

Berichte in kanadischen und britischen Medien riefen dennoch Fragen über die Authentizität der Bänder hervor. Neben dem Hinweis auf die Existenz der technischen Möglichkeit, Videobänder zu fälschen, erwähnten diese Berichte die Zweifel von einigen Menschen, dass die bin Laden-Figur nicht Osama bin Laden selbst sei.

Ein BBC-News-Bericht erklärte: „Washington nennt es den 'rauchenden Colt', der jegliche Zweifel an bin Ladens Schuld ausräumt, aber viele in der arabischen Welt glauben, dass dieses selbstgemachte Video des al-Qaida-Chefs eine Fälschung ist.“ (25) Dieser Bericht hatte in der Tat den Titel: „Könnte das bin Laden-Video eine Fälschung sein?“

Diese Frage wurde auch in Kanada von CBC News gestellt. Der Sender wies darauf hin, dass einige Leute „andeuteten, dass die Amerikaner jemanden beauftragt hätten, vorzugeben, der verbannte Saudi zu sein.“ (26)

Diese Frage wurde in einem Bericht in der Zeitung Guardian mit folgendem Titel noch deutlicher gestellt: „Die USA werden gedrängt, die Details des Ursprungs des Video darzulegen.“ Der Autor Steven Morris berichtete über „den wachsenden Zweifel in der muslimischen Welt an der Authentizität des Filmes“:

„Das Weiße Haus kam gestern unter Druck, mehr Details des Video herauszugeben, das angeblich Osama bin Laden zeigt, wie er seinen Anteil an den Anschlägen des 11. Septembers zugibt.“ (27)

Morris, der herausstellte, dass das Weiße Haus keine Details bekannt gegeben hatte, wie es in den Besitz des Videos gekommen ist, fügte hinzu:

Gemäß US-Beamten wurde das Video in einem Haus in Jalalabad in Ost-Afghanistan gefunden und dort dem Pentagon von einer unbekannte Person oder Gruppe übergeben. ... Aber für viele ist diese Erklärung zu passend. Einige Gegner des Krieges stellten die Theorie auf, dass der bin Laden in dem Video ein Doppelgänger sei.

Morris zitierte solch einen Gegner aus Pakistan: „Das Video ist nicht authentisch. Die Amerikaner habe es selbst hergestellt, nachdem sie es nicht geschafft haben, irgendwelche Beweise gegen Osama zu erlangen.“

Morris zitierte auch Bob Crabtree, den Herausgeber der Zeitschrift 'Computer Video', der erklärte, dass es unmöglich festzustellen sei, ob das Video authentisch sei, ohne mehr detaillierte Informationen über die Quelle zu erhalten: „Die USA scheinen einfach die Welt darum gebeten zu haben, Ihnen zu glauben, dass es authentisch ist.“ (28)

Diese Skepsis bezüglich der Authentizität dieses „Jalalabad-Videos“ stützt sich auf stichhaltige Gründe. Erstens erscheint die bin Laden-Figur in diesem Video zu schwer und zu gesund, verglichen mit demjenigen bin Laden, der das letzte unzweifelhaft authentische bin Laden-Video gemacht hat, welches irgendwann im Jahr 2001 zwischen dem 16. November (an diesem Tag fand ein Ereignis statt, das auf dem Video angesprochen wird) und dem 27. Dezember (dem Datum, an dem das Band veröffentlicht wurde) aufgenommen worden ist. In diesem "Video nach dem 16-November" war der Bart von bin Laden weiß, er hatte eine „eingefallene, gebrechliche Erscheinung“ und sein „linker Arm hing schlaff an seiner Seite, während er mit seinem rechten Arm gestikulierte.“ (29) Sein unbeweglicher linker Arm, beobachtete Dr. Sanjay Gupta auf CNN, deutete darauf hin, dass bin Laden einen Schlaganfall hatte und fügte hinzu, dass das plus einem „Glänzen der Haut“ daraufhin deutete, dass bin Laden sich in den letzten Stufen eines Nierenversagens befand. (30)

Aber in dem „Jalalabad-Video“, das den Berichten zufolge zu der selben Zeit (datiert auf den 9. November und veröffentlicht am 13. Dezember) aufgenommen wurde, war die bin Laden-Figur kräftiger und dunkler, sowohl in der Hautfarbe, als auch in der Farbe des Bartes; seine Nase hatte eine andere Form; (31) und seine Hände waren kürzer und kräftiger, als diejenigen, die man in den unzweifelhaft authentischen Videos sehen kann. (32)

Noch ein anderes Problem ist, dass bin Laden Linkshänder war, der Mann in dem „Jalalabad-Video“ aber mit der rechten Hand schreibt. Obwohl man denken könnte, dies läge daran, dass sein linker Arm unbeweglich war, konnte die bin Laden-Figur in diesem Video den linken Arm ohne Probleme über den Kopf heben. (33)

Wenn dieses Video, wie behauptet, am 9. November aufgenommen wurde, dann könnte es höchstens nur ein paar Wochen vor dem „Video nach dem 16. November“ aufgenommen worden sein. Es ist nur sehr schwer zu glauben, dass der kräftige, dunkelhäutige, gesund-aussehende Mann mit seinem dunklen Bart sich innerhalb von zwei oder drei Wochen in einen blassen, eingefallenen, weiß-bärtigen Mann verwandeln konnte, den man in dem „Video nach dem 16. November“ sehen konnte.

Wenn jemand das „Jalalabad-Video“ als authentisch akzeptiert, dann muss derjenige nicht nur die radikalen Veränderungen in bin Ladens physischem Erscheinungsbild akzeptieren; er muss auch die vollständige Änderung in den Aussagen zum 11. September akzeptieren. In den vorhergehenden Wochen hat er wiederholt - am 12., 16., 17. und 28. September - ausgesagt, dass er nichts mit den Anschlägen zu tun hat. (34) In der Ansprache vom 28. September hat er sogar verkündet:

„Ich habe bereits gesagt, dass ich nicht an den Anschlägen des 11. September in den Vereinigten Staaten beteiligt war. Als Muslim tue ich mein Bestes, um keine Lüge über meine Lippen kommen zu lassen. Weder hatte ich Kenntnis von diesen Angriffen noch halte ich das Töten von unschuldigen Frauen, Kindern und anderen Menschen für akzeptabel. Der Islam verbietet strengstens, unschuldigen Frauen, Kindern und anderen Menschen Schaden zuzufügen. Diese Praxis wäre selbst während einer Schlacht verboten … wir sind gegen das amerikanische System, nicht aber gegen das amerikanische Volk, hingegen wurden bei diesen Angriffen einfache amerikanische Bürger getötet.“ (35)

Ist es wahrscheinlich, dass er eine solche Aussage gemacht hätte, wenn er selbst die Anschläge und somit das Töten von Unschuldigen in Auftrag gegeben hätte?

Was auch immer die Meinung dazu sein mag, so macht die bin Laden-Figur in dem „Jalalabad-Video“ andere Aussagen, die der echte bin Laden so nicht geäußert hätte. Zum Beispiel sagte er:

Wir berechneten im Voraus die Zahl der Opfer des Feindes, die aufgrund der Position der Türme getötet werden würde. ... Dank meiner Erfahrung auf diesem Gebiet nahm ich an, dass das brennende Flugzeug die Eisenstruktur des Gebäudes schmelzen würde, so dass der Bereich der Einschlagstelle zusammenbrechen würde und anschließend sämtliche Etagen darüber. Das ist alles, was wir uns erhofft hatten. (36)

Aber angesichts der „Erfahrung in diesem Bereich“ des echten bin Ladens als einem Bauunternehmer, hätte er wissen müssen, das Wolkenkratzer mit Stahl verstärkt sind und nicht mit Eisen. Aber sogar noch wichtiger ist, dass er gewusst hätte, dass die Stützstruktur des Gebäudes – unabhängig davon, ob sie aus Stahl oder Eisen ist - nicht aufgrund des „durch den Flugzeugtreibstoff verursachten Feuers“ geschmolzen wären. Warum? Weil er auf der einen Seite gewusst hätte, dass ein Gebäudebrand, sogar wenn er durch Flugzeugtreibstoff (was im Wesentlichen Kerosin ist) gespeist worden wäre, niemals über 1000 Grad Celsius hätte steigen können, auch nicht unter den idealsten Bedingungen. Und er hätte auf der anderen Seite gewusst, dass Eisen und Stahl nicht anfangen zu schmelzen, bevor diese bis zu einer viel höheren Temperatur erhitzt worden wären: nämlich auf fast 1540 Grad Celsius. Der echte bin Laden hätte somit nicht erwartet, dass auch nur irgendein Teil des Eisens oder Stahls schmelzen würde.

Ein letzter Grund, das „Jalalabad-Video“ als eine Fälschung zu betrachten, ist, dass bin Laden-Experten es zu einer Fälschung erklärt haben. Als Dr. Bruce Lawrence, ein Professor für Geschichte, der weitestgehend als der führende bin Laden-Experte des Landes angesehen wird (37), gefragt wurde, was er über das Video denkt, sagte er ganz offen: „Es ist ein Schwindel.“ Einige Freunde von ihm im US-Heimatschutzministerium, die beauftragt sind „bin Laden 24 Stunden und 7 Tage die Woche zu überwachen“, so sagte er, „wissen ebenfalls, dass es ein Schwindel ist“. (38)

General Hamid Gul, der frühere Leiter des pakistanischen ISI (Geheimdienst) legte nahe, dass der Mann in dem Video ein „Osama bin Laden-Doppelgänger“ ist. (39)

Der frühere Beamte im Auswärtigen Dienst Angelo Codevilla fügte hinzu, nachdem er gesagt hatte, „der Typ sieht einfach nicht aus wie bin Laden,“, dass, „die Tatsache, dass das Video nicht für augenscheinliche Zwecke gemacht wurde, außer dafür, von den Amerikanern gefunden zu werden, sollte alleine schon Verdacht erregen.“ (40)

Eine vierte Expertenmeinung wurde, wie es scheint, implizit vom Justizministerium und dem FBI ausgegeben. Wenn sie das Geständnis-Video für authentisch hielten, würden sie es nicht für einen „stichhaltigen Beweis“ für bin Ladens Verantwortung für den 11. September halten? Dennoch sagen sie, sie hätten keinerlei solcher Beweise und somit können sie dieses Video auch nicht für authentisch halten.

Das „Oktober-Überraschungsvideo von 2004“: Das andere berühmteste der „bin Laden-Geständnis-Videos“ ist das Video, das am 29. Oktober 2004 veröffentlicht wurde, kurz vor der Präsidentschaftswahl zwischen George W. Bush und John Kerry, was dazu führte, es das „Oktober-Überraschungsvideo“ zu nennen. In diesem wandte sich eine bin Laden-Figur das erste Mal direkt an das amerikanische Volk. Associated Press gab ihrer Meldung folgenden Titel, indem sie den Fokus auf die wichtigsten Aspekte der Mitteilungen des Sprechers richtete: „Bin Laden sagt in seiner Ansprache an das amerikanische Volk, er befahl die Anschläge vom 11. September.“ (41) Obwohl die AP das Video für authentisch hielt, gibt es dennoch ernste Gründe, dies zu bezweifeln.

Ein Grund, zumindest misstrauisch zu sein, ist genau die Tatsache, dass es gerade vier Tage vor der Präsidentschaftswahl erschienen war und dazu gemacht schien, Bush zur Wiederwahl zu verhelfen – eine Einschätzung, die sogar auch von CIA-Analysten gemacht wurde. (42) Das Video half ihm offensichtlich tatsächlich: Bushs Führung vor Kerry in den nationalen Umfragen stiegt kurz nachdem es erschienen war (43) und beide, sowohl Bush, als auch Kerry sagten, dass dieses Video entscheidende Verantwortung für Bushs Sieg trug. (44) Angenommen der Tatsache, dass dieses Video voraussichtlich Bush zur Wiederwahl verhelfen würde, könnte man annehmen, es wurde von seinen Freunden herausgeben - und nicht von seinen Feinden.

Es gibt substantielle Gründe, die Authentizität des bin Laden-Videos zu bezweifeln. Einer davon ist die Sprache des Sprechers. Die eindeutigen bin Laden-Mitteilungen waren erfüllt von religiöser Sprache. Ein am 7. Oktober 2001 veröffentlichtes bin Laden-Video begann folgendermaßen:

Dank sei Gott und wir flehen ihn an um seine Hilfe und Vergebung. Wir suchen Zuflucht beim Herrn vor unserem Schlechten und unseren Übeltaten. Der, den Gott leitet, ist wahrlich rechtgeleitet. ... Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Gott und Mohammed sein Diener und Gesandter ist. (45)

Auch wenn diese Rede im Ganzen nur 725 Worte hatte, bezog sich bin Laden auf Gott (Allah) 20-mal und auf den Propheten Mohammed 3 mal. Ähnlich bezog sich seine Mitteilung vom 3. November 2009, die 2333 Worte enthielt, auf Gott 35-mal und auf den Propheten Mohammed 8 mal. (46) Im Gegensatz dazu bezog sich das „Oktober-Überraschungsvideo von 2004“, das fast die gleiche Anzahl an Worten hatte, wie das Video vom 3. November, auf Gott nur 12-mal. Der einzige Mohammed der überdies genannte wurde, war Mohammed Atta.

Ein anderer substanzieller Unterschied beinhaltete die Art der angebotenen Kausalanalyse: Die eindeutig authentischen Mitteilungen von bin Laden hatten historische Ereignisse als von Gott hervorgerufen oder mindestens von ihm erlaubt dargestellt. In seiner Nachricht 7. Oktober 2001 sagte er z.B.: „Gott, der allmächtige schlug die Vereinigten Staaten .... Er zerstörte ihre größten Gebäude.“ Sicherlich waren menschliche Handelnde beteiligt, aber sie waren nur deshalb erfolgreich, weil „der allmächtige Gott ... ihnen erlaubte, die Vereinigten Staaten zu zerstören.“ (47) Ähnlich sagte bin Laden in seiner Mitteilung vom 3. November, dass, wenn Menschen gerettet wurden oder ihnen Leid zugefügt wurde, dies immer nur geschieht, weil Gott es bereits für sie vorherbestimmt hat.“ (48)

Die Nachricht auf dem Geständnis-Video von 2004 hingegen reflektiert eine Weltsicht, in der Ereignisse als eine Kausalanalyse, die auf weltlichem Rationalismus beruht, verstanden werden. Der Vortragende behauptete: „Eines der wichtigste Dinge, die rationale Menschen tun, wenn Katastrophen passieren, ist, nach den Ursachen zu suchen, um diese in Zukunft zu vermeiden.“ Er selbst liefert, indem er „den [Irak-] Krieg, seine Ursachen und Konsequenzen“ analysiert, eine Kausalanalyse, die alleine nur menschliche Akteure beinhaltete: Bush, al-Qaida und das amerikanische Volk. Ohne die geringste Andeutung, dass schließlich alles in den Händen Gottes liegen könnte, richtet er sich an das amerikanische Volk: „Eure Sicherheit liegt in Euren Händen“ - eine Aussage, die ein wahabitischer Muslim, wie Osama bin Laden sicherlich für blasphemisch gehalten hätte.

Noch ein anderer Grund, die Authentizität dieses Video von 2004 anzuzweifeln, ist, dass obwohl sich der Sprecher an das amerikanische Volk wandte, er arabisch statt englisch gesprochen hat. Das ist seltsam, weil Osama bin Laden Berichten zufolge fließend englisch sprach, welches er bereits mit 11 Jahren zu lernen begonnen hatte. (49) Ein britischer Journalist berichtete, als er sich im Jahr 1998 mit bin Laden getroffen hatte, dass sie sich 45 Minuten auf Englisch unterhalten hatte.“ (50) General Hamid Gul erklärte 2001 gegenüber der United Press International: „Ich kenne bin Laden und seine Gefährten. Sie sind Absolventen der besten Universitäten und ... sprechen ein tadelloses Englisch.“ (51) Wenn bin Laden ein tadelloses Englisch sprach, hätte er es nicht benutzt, wenn er sich direkt an das amerikanische Volk wendet? (52)

Folglich liefert auch dieses Video, ebenso wenig wie das „Jalalabad-Video“ keine Beweise, dass Osama bin Laden sich selbst sich zu der Planung der Anschläge von 11. September bekannt hat.

Schlussfolgerung

Ich habe in einem früheren Aufsatz gezeigt, dass laut den besten, zurzeit verfügbaren Beweisen, Osama bin Laden seit vielen Jahren tot ist. (53) In der vorliegenden Darstellung habe ich gezeigt, dass es nicht einmal stichhaltige Beweise dafür gibt, dass bin Laden für die Anschläge vom 11. September verantwortlich ist. Entsprechend scheint die Rechtfertigung, die als Rechtfertigung für die Fortsetzung des AfPak-Krieges, die wiederum voraussetzt, dass bin Laden sowohl vor, als auch nach den Anschlägen vom 11. September sind in der Region aufhält, als doppelt gegenstandslos zu gelten.

David Ray Griffin ist Autor vom 36 Büchern, neun davon über die Anschläge vom 11. September. Sein aktuellstes Buch ist „The Mysterious Collapse of World Trade Center 7: Why the Final Official Report about 9/11 Is Unscientific and False (Olive Branch, 2009)“ (deutsche Ausgabe: Der mysteriöse Zusammenbruch des World Trade Centers Nr. 7: Warum der offizielle Abschlussbericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist). Im Jahr 2008 hat er zwei Bücher veröffentlicht: The New Pearl Harbor: 9/11, the Cover-Up, and the Exposé (deutsche Ausgabe: Das Neue Pearl Harbor: der 11. September, Vertuschung und Aufdeckung) (welches von Publishers Weekly zum “Pick of the Week” ernannt wurde) und Osama bin Laden: Dead Or Alive? (deutsche Ausgabe: Osama bin Laden: Tot oder lebendig?).

© Peace Press, 2011 (deutsche Übersetzung)

Übersetzung: Oliver Bommer, Peace Press

© infowars, 2. November 2009 (englischsprachige Originalfassung)

Anmerkungen

1. 9/11 Contradictions: An Open Letter to Congress and the Press (Northampton: Olive Branch, 2008), Chap. 18, "Does the Government Have Hard Evidence of Bin Laden’s Responsibility?"; Widersprüche des 11. September: Ein offener Brief an den Kongress und die Presse (Berlin, Peace Press), Kapitel 18, "Gibt es stichhaltige Beweise für bin Ladens Verantwortung?"

2. The New Pearl Harbor Revisited: 9/11, the Cover-Up, and the Exposé (Northampton: Olive Branch, 2008). Das Neue Pearl Harbor - Band 2 - Neubetrachtung: Der 11. September - Vertuschung und Aufdeckung (Berlin, Peace Press). Diese Buch wurde am 24. November 2008 zu Publishers Weekly’s “Pick of the Week” (Auswahl der Woche) ernannt (www.publishersweekly.com/article/CA6617001.html?industryid=47159).

3. "Meet the Press", NBC, 23. September 2001 (www.washingtonpost.com/wp-srv/nation/specials/attacked/transcripts/nbcte...)

4. “Remarks by the President, Secretary of the Treasury O’Neill and Secretary of State Powell on Executive Order”, Weißes Haus, 24. September 2001 (http://georgewbush-whitehouse.archives.gov/news/releases/2001/09/2001092...).

5. Seymour M. Hersh, "What Went Wrong: The C.I.A. and the Failure of American Intelligence", New Yorker, 1. Oktober 2001 (http://web.archive.org/web/20020123014929/http://cicentre.com/Documents/...)

6. "White House Warns Taliban: 'We Will Defeat You'", CNN, 21. September 2001 (http://archives.cnn.com/2001/WORLD/asiapcf/central/09/21/ret.afghan.taliban)

7. Kathy Gannon, "Taliban Willing to Talk, But Wants U.S. Respect", Associated Press, 1. November 2001 (www.nucnews.net/nucnews/2001nn/0111nn/011101nn.htm#300)

8. Büro des Primierministers, "Responsibility for the Terrorist Atrocities in the United States", BBC News, 4. Oktober 2001 (http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/1579043.stm)

9. "The Investigation and the Evidence", BBC News, 5. Oktober 2001 (http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/1581063.stm)

10. FBI, "Most Wanted Terrorists: Usama bin Laden" (www.fbi.gov/wanted/terrorists/terbinladen.htm)

11. Ed Haas, "FBI says, 'No Hard Evidence Connecting Bin Laden to 9/11'", Muckraker Report, 6. Juni 2006 (http://web.archive.org/web/20060610053720/www.teamliberty.net/id267.html)

12. "Bin Laden's FBI Poster Omits Any 9/11 Connection", KSLA 12 in Shreveport, Louisiana
(www.youtube.com/watch?v=V1PEs0btWWc)

13. "Bin Laden, Most Wanted For Embassy Bombings?" Washington Post, 28. August 2006 (www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/08/27/AR2006082700687...)

14. Haas, "FBI says, 'No Hard Evidence Connecting Bin Laden to 9/11'"

15. Thomas H. Kean und Lee H. Hamilton, zusammen mit Benjamin Rhodes, Without Precedent: The Inside Story of the 9/11 Commission (New York: Alfred A. Knopf, 2006)

16. David Ray Griffin, Debunking 9/11 Debunking: An Answer to Popular Mechanics and Other Defenders of the Official Conspiracy Theory, überarbeitete und aktualisierte Auflage (Northampton: Olive Branch, 2007). Dieses Buch gewann 2008 eine Bronze-Medaille beim Independent Publisher Book Awards.

17. The 9/11 Commission Report: Final Report of the National Commission on Terrorist Attacks upon the United States, authorized edition (New York: W. W. Norton, 2004), Seite 149, 155 und 166; fortan 9/11CR.

18. Siehe 9/11CR, Kapitel 5, Anmerkungen 16, 41 und 92.

19. Kean und Hamilton, Without Precedent, Seite 118

20. ebda., Seite 122-124

21. ebda., Seite 119. Ich habe diese Frage ausführlicher im 8. Kapitel "9/11 Commission Falsehoods about Bin Laden, al-Qaeda, Pakistanis, and Saudis" von The New Pearl Harbor Revisited erörtert.

22. Robert Windrem und Victor Limjoco, "The 9/11 Commission Controversy", Deep Background: NBC News Investigations, 30. Januar 2008 (www.911research.wtc7.net/cache/post911/commission/msnbc_commission_tortu...)

23. "U.S. Releases Videotape of Osama bin Laden", US-Verteidigungsministerium, 13. Dezember 2001 (www.defenselink.mil/releases/release.aspx?releaseid=3184); "Pentagon Releases Bin Laden Videotape: U.S. Officials Say Tape Links Him to Sept. 11 Attacks", National Public Radio, 13. Dezember 2001 http://www.npr.org/news/specials/response/investigation/011213.binladen....). Das ganze Video kann auf der NPR-Internetseite angesehen werden.

24. Siehe mein Buch Osama bin Laden: Dead or Alive? (Northampton: Olive Branch [Interlink Books], 2009), Seite 23-26.

25. "Could the Bin Laden Video Be a Fake?" BBC News, 14. Dezember 2001 (http://news.bbc.co.uk/2/hi/1711288.stm)

26. "'Feeble' to Claim Bin Laden Tape Fake: Bush", CBC, 14. Dezember 2001 (www.cbc.ca/world/story/2001/12/14/bush_osama011214.html)

27. Steven Morris, "US Urged to Detail Origin of Tape", Guardian, 15. Dezember 2001 (www.guardian.co.uk/world/2001/dec/15/september11.afghanistan)

28. ebda.

29. Toby Harnden, "US Casts Doubt on Bin Laden’s Latest Message", Telegraph, 27. Dezember 2001

30. "Dr. Sanjay Gupta: Bin Laden Would Need Help if on Dialysis", CNN, 21. Januar 2002
(www.cnn.com/2002/HEALTH/01/21/gupta.otsc/index.html). Für den Auschnitt, siehe "Osama Bin Laden Tape Dezember [sic] 2001" (www.myvideo.de/watch/3760193/Osama_Bin_Laden_Tape_Dezember_2001).

31. Für einen Vergleich der Nase, siehe “Osama bin Laden Gets a Nose Job” (http://web.archive.org/web/20121113202941/http://www.awitness.org/news/d...),
oder "Bruce Lawrence", Radio Du Jour (www.radiodujour.com/people/lawrence_bruce).

32. Vergleiche seine Hände mit bin Ladens Hand, wie sie in dem Video nach dem 16. November (http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/1729882.stm).

33. Dies kann in enem Ausschnitt des Jalalabad-Videos gesehen werden, das auf YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=x0FVeqCX6z8) angesehen werden kann.

34. Für eine Dokumentation und Erörterung, siehe Osama bin Laden: Dead or Alive?, Seite 27-29.

35. "Interview with Usama bin Laden", Ummat (Karachi), 28. September 2001
(http://web.archive.org/web/20050525081235/http://www.robert-fisk.com/usa...). Bin Ladens Aussage über Unschuldige wiederholte, was er bereits in einem Interview mit John Miller von ABC News im Jahre 1998 gesagt hatte: "Unsere Religion verbietet uns das Töten von unschuldigen Menschen, wie Frauen und Kindern."

36. "Transcript of Usama bin Laden Video Tape", US-Verteidigungsministerium, 13. Dezember 2001 (www.defenselink.mil/news/Dec2001/d20011213ubl.pdf)

37. Bruce Lawrence ist der Herausgeber von Messages to the World: The Statements of Osama Bin Laden (London and New York: Verso, 2005).

38. Lawrence machte diese Aussagen am 16. Februar 2007 während eines Radio-Interviews, das Kevin Barrett von der University of Wisconsin in Madison führte. Es kann gehört werden unter Radio Du Jour (www.radiodujour.com/people/lawrence_bruce).

39. BBC News, "Tape 'Proves Bin Laden’s Guilt'", 14. Dezember 2001 (http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/1708091.stm)

40. Angelo M. Codevilla, "Osama bin Elvis", American Spectator, März 2009 (http://spectator.org/archives/2009/03/13/osama-bin-elvis/print)

41. Maggie Michael, "Bin Laden, in Statement to U.S. People, Says He Ordered Sept. 11 Attacks", Associated Press, 29. Oktober 2004 (www.signonsandiego.com/news/nation/terror/20041029-1423-binladentape.html).

42. Ron Suskind, The One Percent Doctrine: Deep Inside America’s Pursuit of Its Enemies Since 9/11 (New York: Simon & Schuster, 2006), Seite 336

43. Philip Sherwell, "Bush Takes a Six-Point Lead After New Bin Laden Tape", Telegraph, 1. November 2004 (www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/1475515/Bush-takes-a...)

44. "Kerry Blames Defeat on Bin Laden", BBC News, 31. Januar 2005 (http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/4222647.stm); "Bush Says Bin Laden Tape Aided Re-Election: Report", Reuters, 28. Februar 2006 (www.redorbit.com/news/politics/408991/bush_says_bin_laden_tape_aided_ree...)

45. "Bin Laden’s Warning: Full Text", BBC News, 7. Oktober 2001 (http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/1585636.stm)

46. "BBC Transcript Of Osama Bin Laden Statement", 7. November 2001 (www.scoop.co.nz/stories/WO0111/S00049.htm)

47. "Bin Laden’s Warning: Full Text"

48. "BBC Transcript Of Osama Bin Laden Statement"

49. Siehe "In the Footsteps of Bin Laden", CNN, 23. August 2006 (http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/0608/23/cp.01.html) und Steve Coll, "Young Osama", New Yorker, 12. Dezember 2005 (www.newyorker.com/archive/2005/12/12/051212fa_fact).

50. "In the Footsteps of Bin Laden"

51. "Arnaud de Borchgrave Interviews Hameed Gul, Former Chief of Pakistan’s Inter Services Intelligence", UPI, 26. September 2001 (www.strategypage.com/militaryforums/594-499.aspx)

52. Ich habe eine gründliche Analyse der Probleme in diesen beiden "Geständnisvideos" in meinem Buch Osama bin Laden: Dead or Alive? (Northampton: Olive Branch [Interlink Books, 2009) vorgelegt.

53. "Osama Bin Laden: Dead or Alive?" Veterans Today, 22. Oktober 2009 (www.veteranstoday.com/modules.php?name=News&file=article&sid=9079)