4. Kapitel: Gebäude wie bitte? Wie Staatsverbrechen gegen die Demokratie vor aller Augen versteckt werden können

Der 11. September – 10 Jahre danach: Wenn Staatsverbrechen gegen die Demokratie gelingen

4. Kapitel: Gebäude wie bitte? Wie Staatsverbrechen gegen die Demokratie vor aller Augen versteckt werden können

Am 11. September stürzte um 17.21 Uhr Gebäude 7 des World Trade Center zusammen, obwohl es nicht von einem Flugzeug getroffen worden war. Diese Tatsache ist, wie wir im 2. Kapitel gesehen haben, deshalb von Bedeutung, weil bis heute - trotz der wissenschaftlichen Absurdität - die Vorstellung vorherrscht, die Zwillingstürme seien aufgrund der kombinierten Wirkung der Flugzeugeinschläge und der daraus resultierenden Treibstoffbrände eingestürzt. Selbst wenn die Regierungsdarstellung der Zwillingstürme (trotz der wissenschaftlichen Absurdität) akzeptiert wird, untergräbt der Zusammenbruch von World Trade Center 7 (WTC 7) die offizielle Darstellung der Zerstörung des World Trade Center, laut der dies von al-Qaida-Flugzeugentführern bewerkstelligt wurde. Diese Herausforderung bleibt auch dann bestehen, wenn man trotz ihrer Selbstwidersprüche die offizielle Darstellung akzeptiert. Diese Tatsache - dass die offizielle Erklärung des World Trade Center, die auf den Zwillingstürmen basiert, sich radikal ändert, wenn WTC 7 berücksichtigt wird – wurde im Titel einer Rezension meines Buch von 2009 Der mysteriöse Zusammenbruch von World Trade Center 7 von der Gewinnerin des Nationalen Wissenschaftspreises Lynn Margulis hervorgehoben: "Two Hit, Three Down - The Biggest Lie (zwei getroffen, drei zusammengebrochen - die größte Lüge)".2

I. Warum der Einsturz von WTC 7 ein außergewöhnliches Problem darstellt

Der Einsturz von WTC 7 stellt aus mehreren Gründen ein außergewöhnliches Problem für die offizielle Darstellung des 11. September dar.

1. Ein nie dagewesenes Vorkommnis

Ein Grund besteht darin, dass aufgrund des Einsturzes von WTC 7 die offizielle Version des 11. September, wie im 2. Kapitel betont wurde, eine sehr zweifelhafte Behauptung einschließt, nämlich dass zum ersten Mal ein Stahlskelett-Hochhaus durch Feuer zu Fall gebracht worden war. Nun wird allerdings in der Wissenschaft, wenn es um physikalische Phänomene geht, die Berufung auf beispiellose Ereignisse generell mit Misstrauen betrachtet. Nachdem New York Times-Autor James Glanz, der selbst einen Doktortitel in Physik hat, die zuvor zitierte Aussage gemacht hatte - "dass Experten sagten, kein Gebäude wie dieses, nämlich ein modernes, stahlverstärktes Hochhaus, ist jemals aufgrund eines unkontrollierten Feuers eingestürzt" - zitierte er einen Bauingenieur mit den Worten: "Innerhalb der Bauingenieur-Gemeinde wird es als viel wichtiger angesehen, WTC 7 zu verstehen [als die Zwillingstürme]", weil Ingenieure keine Antwort auf die Frage haben, "warum Nr. 7 zusammengebrochen ist?"3

2. Sichtbare Beweise einer Implosion

Ebenso bemerkenswert war neben der Tatsache, dass dieses Gebäude überhaupt eingestürzt ist, die Art und Weise, wie es zusammengebrochen ist: nämlich senkrecht nach unten, fast in freier Fallgeschwindigkeit, was wiederum die Zerstörung dieses Gebäudes wie ein typisches Beispiel für jene Form der kontrollierten Sprengung aussehen lässt, die auch als "Implosion" bekannt ist und bei der Sprengstoff und/oder Brandmittel benutzt werden, um die tragenden Stahlsäulen des Gebäudes so zu durchschneiden, dass das Gebäude dann innerhalb seines eigenen Grundrisses einstürzt. CBS-Sprecher Dan Rather, der dafür bekannt ist, bemerkenswerte Tatsachen nicht unausgesprochen zu lassen, sagte:

Es erinnert an jene Bilder, die wir alle gesehen haben ... im Fernsehen ... , wo ein Gebäude mit Absicht durch gut platzierten Sprengstoff zerstört wurde, um es zu Fall zu bringen.4

Dan Rather war aber nicht der einzige Reporter, der eine solche Bemerkung machte. Al Jones, ein Reporter für WINS NYC News Radio, sagte: "Ich drehte mich rechtzeitig um, um zu sehen, was aussah wie die Implosion eines Wolkenkratzers - aussah, wie wenn es von einer Abriss-Mannschaft getan worden wäre."5

Doch während Jones und Rather Laien sind und lediglich sagten, der Zusammenbruch von Gebäude 7 sähe aus wie eine kontrollierte Sprengung, konnte Experten beim Ansehen des Videos sofort feststellen, dass es sich tatsächlich um eine kontrollierte Sprengung handelte.

So bat beispielsweise ein niederländischer Filmemacher im Jahre 2006 den Besitzer eines Unternehmens für kontrollierte Sprengung in den Niederlanden, Danny Jowenko, darum, ein Video vom Einsturz von WTC 7 zu kommentieren, ohne ihm jedoch zuvor mitzuteilen, um was für ein Gebäude es sich dabei handelte. (Jowenko war bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass überhaupt ein drittes Gebäude am 11. September eingestürzt war.) Nachdem er das Video angesehen hatte, sagte Jowenko: "Sie haben einfach die Säulen in die Luft gesprengt und der Rest ist danach eingestürzt. ... Das ist kontrollierte Sprengung. "Auf die Frage, ob er sicher sei, antwortete er: "Absolut, es wurde implodiert. Dies war eine Auftragsarbeit. Ein Team von Experten hat das getan."6

3. Zeugenaussagen zu Explosionen

Neben der Offensichtlichkeit aus dem bloßen Erscheinungsbild des Einsturzes von Gebäude 7, dass es sich durch Sprengstoffe zu Fall gebracht wurde, gab es zusätzlich noch Zeugenaussagen zu Explosionen in dem Gebäude.

Eine von ihnen stammt von Michael Hess, dem 'Corporation Counsel' der Stadt New York und engem Freund von Bürgermeister Rudy Giuliani. Als er am Morgen auf dem Weg zurück zum Rathaus war, wurde Hess um 11.57 Uhr für ein kurzes Interview angehalten, in dem er sagte:

Ich war oben im Notfall-Kommandozentrum im 23. Stock [von WTC 7], und als der ganze Strom in dem Gebäude ausfiel, gingen ich und ein anderer Herr in den achten Stock [sic] hinunter, wo es zu einer Explosion kam, wodurch wir im achten Stock eingeschlossen wurden, mit Rauch, dickem Rauch um uns herum, für ungefähr anderthalb Stunden. Doch die New Yorker Feuerwehr ... kam gerade noch rechtzeitig und holte uns heraus.7

Hess berichtete damit von einer Explosion, die sich mitten am Morgen in WTC 7 ereignete.

Der andere Herr, Barry Jennings von der New Yorker Housing Authority, berichtete das Gleiche bei einem weiteren Interview auf der Straße. Dort sagte er aus, er und "Mr. Hess" seien gerade die Treppen hinabgestiegen, als sie plötzlich von einer "großen Explosion“ eingeschlossen wurden.8 Jennings sagte sogar, dass während der Zeit, in der sie auf Rettung warteten, sich die Explosionen kontinuierlich fortsetzten.9

Es gab auch Berichte über Explosionen am späten Nachmittag, just zu der Zeit, da WTC 7 einzustürzen begann. Der Reporter Peter Demarco von New York Daily News äußerte hierzu:

Es gab ein Grollen. Die oberste Fensterreihe des Gebäudes flog heraus. Dann flogen alle Fenster aus dem neununddreißigsten Stock heraus. Dann der achtunddreißigsten Stock. Pop! Pop! Pop! war alles was man hörte, bis das Gebäude in einer aufsteigenden Wolke von Grau versank.10

Der New Yorker Polizeibeamte Craig Bartmer gab den folgenden Bericht:

Ich war ganz in der Nähe von Gebäude 7, als es einstürzte. ... Das klang für mich nicht wie ein Gebäude, das lediglich zusammenbricht. ... Es gibt eine Menge von Aussagen von Augenzeugen, die dort waren und Explosionen hörten. ... Plötzlich ... ich blickte nach oben, und ... das Ding begann lautstark in sich zusammen zu fallen. ... Ich begann zu rennen ... und die ganze Zeit hört man "Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm."11

Ein Medizinstudent der New York University, der an diesem Tag als medizinischer Nothelfer seinen Dienst tat, gab diesen Bericht:

Wir hörten dieses Geräusch, das wie ein Donnerschlag klang. ... Wir drehten uns um - [und] waren schockiert. ... Es sah aus, als ob es eine Schockwelle gab, die durch das Gebäude riss - und die Fenster platzten alle heraus. ... Etwa eine Sekunde später sank das untere Stockwerk ein und das Gebäude folgte nach.12

4. Physikalische Beweise

Zusätzlich zu den sichtbaren Beweisen und den Zeugenaussagen gab es außerdem noch eindeutige physikalische Beweise dafür, dass WTC 7 mit Hilfe von Sprengstoffen zum Einsturz gebracht worden war. Wie im 2. Kapitel betont, berichteten Professoren vom Worcester Polytechnic Institute von der Entdeckung eines Stück Stahls von Gebäude 7 mit Löchern darin, wodurch es wie ein Stück Schweizer Käse aussah. Der Stahl war geschmolzen, so sagten sie, und offenbar sogar teilweise verdampft.13 Ebenfalls erklärte Professor Abolhassan Astaneh-Asl von der University of California in Berkeley (Kalifornien) laut New York Times-Reporter Kenneth, dass Teile einer Stahlschiene aus diesem Gebäude verdampft worden waren.14

Diese Berichte zeigten deutlich, dass etwas anderes als Feuer diese Effekte in den Gebäuden verursacht haben muss, weil die Brände kaum heißer als 1000 Grad Celsius gewesen konnten, während der Siedepunkt von Stahl in etwa dessen von Eisen entspricht, der bei 2861° C liegt.15 Aber selbst wenn der Stahl nicht verdampft, sondern einfach nur geschmolzen wäre, wäre dies dennoch beweiskräftig gewesen, weil der Schmelzpunkt von Stahl ist nur knapp unterhalb dem von Eisen liegt, welcher eine Temperatur von 1538° C besitzt.16

5. Beweise vor aller Augen

Es existierten somit vor aller Augen eindeutige Beweise gegen die offizielle Darstellung des Einsturzes von Gebäude 7, laut der dieses durch Brände zum Einsturz gebracht worden sein soll, in Form von Videos von dessen Zusammenbruch, veröffentlichten Zeugenaussagen über Explosionen im Inneren des Gebäudes und Berichten über physikalische Beweise, über die von der New York Times berichtet wurde. Die einzige vernünftige Schlussfolgerung, die aus diesen Beweisen zu ziehen ist - nämlich, dass die offizielle Darstellung falsch ist, weil Sprengstoffe verwendet wurden - wurde auch vom ersten offiziellen Bericht, der 2002 von FEMA - der Katastrophenschutzbehörde der USA - veröffentlicht wurde, bestätigt. Dieser Bericht enthält als Anhang die Studie der drei WPI-Professoren mit ihrer Untersuchung des "Schweizer-Käse-Stahls", aber auch die Wissenschaftler, die den FEMA-Bericht verfasst hatten, mussten eingestehen, dass ihre "beste Hypothese" zur Erklärung des Einsturzes von WTC 7 "nur eine geringe Wahrscheinlichkeit"17 besitzt - was Wissenschaftssprache für "es würde nicht in einer Million Jahren geschehen" ist.

6. Das Versäumnis, bekannt geworden zu sein

Neben all diesen Fakten muss noch bedacht werden, dass das WTC 7 ein sehr großes Gebäude mit insgesamt 47 Stockwerken und einem Grundriss von der Größe eines American-Football-Spielfeldes war. Obwohl die 110 Stockwerke der Zwillingstürme es letztlich klein aussehen ließen, wäre es in der Hälfte der Bundesstaaten der Nation das höchste Gebäude gewesen. Aus all diesen Gründen hätte der Zusammenbruch dieses Gebäudes eigentlich einer der bestbekanntesten Fakten über den 11. September werden müssen. Aber er wurde es nicht.

II. Die weit verbreitete Unkenntnis von WTC 7

Eine Zogby-Umfrage stellte im Mai 2006 fest, dass 43 Prozent der amerikanischen Bevölkerung nicht bewusst war, dass WTC 7 eingestürzt ist.21 Und wie wir bereits gesehen haben, wusste auch Danny Jowenko aus den Niederlanden im selben Jahr ebenfalls noch nichts vom Einsturz des Gebäudes, obwohl die Durchführung kontrollierter Sprengungen sein Fachgebiet war.

1. Gebäude, wie bitte?

Ein sehr eindrückliches Beispiel für die Tatsache, dass die Öffentlichkeit bis heute kein Bewusstsein vom Zusammenbruch dieses Gebäudes besitzt, ereignete sich September 2009 in einem New Yorker Gerichtssaal. Der Richter Edward Lehner hörte sich Argumente zur Unterstützung der Petition an, die die Bürgerinitiative NYC CAN (NYC Coalition for Accountability) eingereicht hatte und deren Ziel es war, New Yorker Bürgern zu erlauben, darüber abzustimmen, ob die Stadt New York eine eigene Untersuchung der Anschläge auf das World Trade Center durchführen sollte. Nachdem Richter Lehner angemerkt hatte, dass bereits die 9/11-Kommission eine Untersuchung durchgeführt und einen Bericht vorgelegt hatte, sagte ein Anwalt von NYC CAN, Dennis McMahon, dass dieser Bericht allerdings viele Fragen unbeantwortet ließ. "Eine der größten Fragen", fügte er hinzu, "ist, warum Gebäude 7 zusammenbrach." An diesem Punkt hackte Richter Lehner ein und fragte: "Gebäude, wie bitte?" McMahon antwortete: "World Trade Center Sieben. Es gab drei Gebäude, die zusammenbrachen." Nachdem der Richter weiterhin seine Unwissenheit über dieses Gebäude illustrierte hatte, fragte er, ob es im Besitz der Hafenbehörde gewesen sei, woraufhin McMahon ihm erklärte, dass es Larry Silverstein gehört hatte.19

Es sollte betont werden, dass Richter Lehner nicht einfach ein gewöhnlicher amerikanischer Staatsbürger war. Abgesehen davon, dass er das Amt eines vorsitzenden Richters der Stadt New York innehatte, wurde ihm darüber hinaus noch ein Fall im Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September anvertraut. Aufgrund dessen war seine Unwissenheit über dieses Gebäude erstaunlich. Und doch ist sie zugleich typisch. Mit seiner "Gebäude, wie bitte?"-Rückfrage brachte er sich lediglich die gleiche Unwissenheit zum Ausdruck, die sich im Jahre 2006 bei dem Experten für kontrollierte Sprengung, Danny Jowenko, und der Hälfte der amerikanischen Bevölkerung gezeigt hatte. Wie können wir diese Unkenntnis erklären?

2. Unnormale Umstände

Im November 2001 schrieb James Glanz in einem Bericht der New York Times, dass der Zusammenbruch von WTC 7 "ein Mysterium darstellt, das unter normalen Umständen wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der gesamten Welt auf sich gezogen hätte."20 Ganz offensichtlich waren dies keine normalen Umstände.

Ein Teil der ungewöhnlichen Umstände war der Tatsache geschuldet, dass Gebäude 7, obwohl es riesig war, letztlich von den Zwillingstürmen, die mehr als doppelt so hoch waren, in den Schatten gestellt wurde. Diese Tatsache allein kann allerdings nicht die weit verbreitete Unkenntnis über den Zusammenbruch dieses dritten Gebäudes erklären. Schließlich hatten kenntnisreiche Leute von Anfang an deutlich gemacht, worauf auch Glanz hingewiesen hatte, nämlich, dass man sich der Einschätzung schwerlich entziehen könne, dass der Zusammenbruch des Gebäudes 7 eigentlich die bedeutendere Nachricht hätte sein müssen. Warum war sie es nicht?

3. Absichtliche Unterdrückung

Die Antwort scheint zu sein, dass es sich um eine Nachricht handelte, die bewusst unterdrückt worden war. Diese Schlussfolgerung wird durch folgende Fakten gestützt:

- Erstens: Nach dem 11. September spielten unsere Fernsehsender die Aufnahmen von den Zwillingstürmen, als sie von den Flugzeugen getroffen wurden und danach zusammenbrachen in stetiger Wiederholung. Doch der Zusammenbruch von WTC 7 wurde selten, wenn überhaupt gezeigt.

- Zweitens: Als der 9/11-Kommissionsbericht im Jahre 2004 veröffentlicht wurde, erwähnte er nicht einmal, dass Gebäude 7 eingestürzt war.

- Drittens: Nachdem NIST - das Nationale Institut für Standards und Technologie - von FEMA - der Katastrophenschutzbehörde der USA - die Aufgabe übernommen hatte, die Gründe für die Zerstörung des World Trade Center zu ermitteln, verschob die Behörde ihren Bericht zu WTC 7 immer wieder. Im Jahre 2003 erklärte NIST, dass es diesen Bericht zusammen mit der Untersuchung der Zwillingstürme veröffentlichen würde, dessen Entwurf im September 2004 publiziert werden sollte.21 Doch, obwohl der NIST-Bericht zu den Zwillingstürmen erst 2005 erschien, war der versprochene Bericht zu WTC 7 nicht enthalten: NIST äußerte darauf hin, es würde ihn im Jahre 2006 publizieren. Im August 2006 erklärte NIST: "Es wird erwartet, dass der Entwurf eines Berichts [zu WTC 7] Anfang 2007 veröffentlicht werden wird."22 Er wurde aber nicht im Jahre 2007 veröffentlicht, weder am Anfang noch am Ende des Jahres. Stattdessen "prognostizierte" NIST im Dezember 2007, dass es am 8. Juli 2008 Berichtsentwürfe herausgegeben werde, gefolgt von Abschlussberichten am 8. August 2008.23 Allerdings erschien der Berichtsentwurf nicht vor August, und der abschließende Bericht erschien sogar erst im November des Jahres 2008 - just zu dem Zeitpunkt, als die Bush-Cheney-Regierung dabei war, ihre Ämter niederzulegen.

Um diesen dritten Punkt weiter auszuführen: Als NIST im Jahre 2008 beschuldigt wurde, seinen Bericht zu WTC 7 (das die 9/11-Wahrheitsbewegung schon seit langem für die "Achillesferse" oder den "Rauchenden Colt" der offizielle Darstellung des 11. September gehalten hatte [24]), absichtlich verzögert zu haben, log die Behörde. NIST erklärte, es habe an dem Bericht zu WTC 7 erst seit 2005 und somit insgesamt erst seit drei Jahre gearbeitet, was ungefähr die gleiche Zeitspanne gewesen wäre, die die Behörde auch für die Untersuchung des Einsturzes der Zwillingstürme benötigt hatte. Tatsächlich aber hatte NIST bereits im Dezember 2002 und Mai 2003 Zwischenberichte zu WTC 7 dokumentiert (25) und im Juni 2004 veröffentlichte es einen Zwischenbericht zu WTC 7 (26), dem dann im April 2005 sogar die Veröffentlichung eines vorläufigen Berichts zu WTC 7 folgte.27 Dann, nachdem die Behörde die Arbeit an dem Gebäudes 7 hatte ruhen lassen bis ihr Berichts zu den Zwillingstürmen im Oktober 2005 veröffentlicht worden war, gab NIST bekannt, dass "die Untersuchung des Zusammenbruchs von WTC 7 wieder aufgenommen wurde."28 In Wahrheit hatte NIST somit fast sechs Jahre, statt nur drei Jahre an seinem Bericht zu WTC 7 gearbeitet. Es gibt somit gute Gründe für die Vermutung, dass der Bericht absichtlich so lange wie möglich verzögert wurde.

III. Der NIST-Entwurf zur öffentlichen Kommentierung: Mysterium gelöst?

Als im August 2008 der Entwurf zur öffentlichen Kommentierung erschien, wurde diese Publikation auf einer Pressekonferenz mit vielen Vorschusslorbeeren angekündigt. Shyam Sunder, NISTs leitender Ermittler für die Untersuchung des World Trade Center, erklärte:

Unsere Nachricht, die Sie heute mit nach Hause nehmen sollen, ist die, dass der Grund für den Zusammenbruch von World Trade Center 7 nicht länger ein Mysterium darstellt. WTC 7 stürzte aufgrund der Brände ein, die durch die Büroeinrichtung gespeist wurden. Es brach nicht aufgrund von Sprengstoffen zusammen.29

Die Mainstream-Medien wiederholten zum größten Teil Sunders Behauptungen einfach. Als Beispiel sei ein Artikel der Associated Press genannt. Dieser trug den Titel: "Feuer und nicht Bomben, machten das Gebäude WTC 7 dem Erdboden gleich" und begann mit den Worten: "Bundesermittler sagten, dass sie am Donnerstag ein Mysterium der Anschläge des 11. September 2001 gelöst haben: den Einsturz des Gebäudes World Trade Center 7, eine Quelle fortdauernder Verschwörungstheorien." Dann, nachdem der Artikel diese Aussage mit dem Zitat Sunders untermauert hatte - dem zufolge "der Grund für den Zusammenbruch von World Trade Center 7 nicht länger ein Mysterium darstellt" - schließt der Artikel mit einem weiteren Zitat Sunders. Nämlich, dass die Wissenschaft hinter NISTs Erkenntnissen "unglaublich schlüssig" ist, sodass "die Öffentlichkeit wirklich anerkennen sollte, dass Wissenschaft wirklich hinter dem steckt, was wir gesagt haben."30

Reporter hätten jedoch leicht herausfinden können, dass dem nicht so ist. Sie hätten sogar erkennen können, dass NIST mit dem WTC 7-Bericht von wissenschaftlichen Betrug im technischen Sinne, wie er von der Nationalen Wissenschaftsstiftung definiert wurde, begangen hatte.

IV. NISTs Fälschen von Beweisen

Eine Art von Betrug ist Fälschung, welche das "Weglassen von Daten" einschließt.31 Mit der Behauptung, dass es "keine Beweise für ein ... Ereignis einer kontrollierten Sprengung gefunden hat",32 unterschlug NIST einfach eine enorme Anzahl an Beweisen dafür, dass Sprengstoffe WTC 7 zum Einsturz gebracht hatten.

1. Das Unterschlagen von Zeugenaussagen

Zum einen versäumte NIST auch nur eine jener Zeugenaussagen zu erwähnen, die von Explosionen berichtetet hatten. Neben der Behauptung, dass das von Michael Hess und Barry Jennings als Explosion am Vormittag beschriebene Ereignis, einfach nur der Einschlag von Trümmern des Zusammenbruchs des Nordturms gewesen war - welcher sich um 10.28 Uhr ereignete und damit etwa eine Stunde später passierte, als die von ihnen beschrieben Explosion - versäumte es NIST ebenfalls, all jene Berichte zu erwähnen, die von Explosionen am Beginn des Zusammenbruchs des Gebäudes sprachen.

2. Das Unterschlagen von physikalischen Beweisen

Der NIST-Bericht zu diesem Gebäude unterschlug auch verschiedene Arten von physikalischen Beweisen, wie zum Beispiel das Stück Schweizer-Käse-Stahl, von dem die drei Professoren im Anhang zum FEMA-Bericht von 2002 berichtet hatten.

Der Schweizer-Käse-Stahl: Nach der Beschreibung dieses Stück Stahls erklärten die Professoren, dass "eine detaillierte Studie über die Mechanismen dieses Phänomens notwendig ist."33 Als NIST von FEMA die Zuständigkeit für die Erstellung der amtlichen Berichte zum World Trade Center übernahm, gab der Direktor von NIST sein Versprechen, dass seine Berichte "alle wichtigen, im [FEMA-] Bericht enthaltenen Empfehlungen" berücksichtigen würden.34 Als aber der NIST-Bericht zu Gebäude 7 im Jahre 2008 erschien, erwähnte er dieses mysteriöse Stück Stahl mit keinem Wort, geschweige denn, dass er versucht hätte zu erklären, wie es entstanden sein könnte. NIST behauptete sogar, dass kein geborgener Stahl dieses Gebäudes identifiziert worden war.35

Geschmolzenes Eisen und Molybdän: Wie wir im 2. Kapitel gesehen haben, berichtete die RJ Lee-Forschungsorganisation, dass Stahl während "des WTC-Ereignisses" verflüssigt wurde. Dieser Bericht der RJ Lee Group wurde von einem vom Physiker Steven Jones geleiteten Wissenschaftlerteam im Januar 2008 in einem Artikel bekannt gemacht.36 Von NIST wurden diese Berichte jedoch einfach ignoriert.

Neben dem Auffinden von Beweisen, dass Stahl geschmolzen worden war, fanden Wissenschaftler der Geologischen Untersuchungsbehörde der Vereinigten Staaten (USGS) zusätzlich heraus, dass Molybdän,37 welches einen extrem hohen Schmelzpunkt von 2623° C besitzt,38 geschmolzen worden war. NIST versäumte es, diese Entdeckung durch eine andere Bundesbehörde zu erwähnen, obwohl die Steven Jones-Gruppe zehn Monate vor der Veröffentlichung des abschließenden NIST-Berichts zu WTC 7 darüber berichtet hatte.

Nanothermit: Ein Bericht von Steven Jones und einigen weiteren Wissenschaftlern - einschließlich des Chemikers Niels Harrit von der Universität Kopenhagen - zeigte, dass der WTC-Staub nicht-reagiertes Nanothermit enthielt. Nanothermit, sagte Harrit, kann so maßgeschneidert werden, dass es sich wie ein Brandmittel (wie gewöhnliches Thermit) und wie ein Sprengstoff verhält.39 Dieser Bericht, der in einem von Fachkollegen begutachteten wissenschaftlichen Fachjournal herausgegeben wurde,40 wurde erst veröffentlicht, nachdem der abschließende Bericht zu WTC 7 von NIST erschienen war. Doch NIST hätte den WTC-Staub auf Anzeichen von Brandmitteln, wie gewöhnliches Thermit, und Sprengstoffen, wie Nanothermit untersuchen müssen. Aber trotz der Richtlinien, die Untersuchungen vorschreiben, um herauszufinden, ob solche Substanzen verwendet wurden,41 hatte NIST diese offensichtlich nicht durchgeführt: Als NIST gefragt wurde, ob es solche Tests durchgeführt hätte, verneint dies die Behörde.42 Als ein Reporter den Sprecher von NIST, Michael Newman, gezielt fragte, warum dies nicht geschehen sei, antwortete dieser: "Weil es keine Beweise dafür gab." Als der Reporter fragte, "Aber wie können Sie wissen, dass es keine Beweise dafür gibt, wenn Sie nicht zuerst danach gesucht haben?" erwiderte Newman: "Wenn man etwas sucht, was nicht da ist, verschwendet man nur seine Zeit ... und das Geld der Steuerzahler."43

V. NISTs Erfinden von Beweisen

Neben dem Unterschlagen und anderweitigen Verfälschungen von Beweisen, hat sich NIST der Art des wissenschaftlichen Betrugs schuldig gemacht, die Erfindung genannt wird, was letztlich das "Ausdenken von Ergebnissen" bedeutet.

1. Keine Bolzen an den Stahlträgern

So behauptet NIST beispielsweise im Zuge seiner Erklärung, wie Feuer den Einsturz von Gebäude 7 verursacht haben soll, dass die Ursache thermale Expansion gewesen sei, was bedeutet, dass das Feuer den Stahl erhitzte, wodurch dieser sich ausdehnte.

Die Ausdehnung der Stahlschienen im 13. Stockwerk, so behauptet NIST, führte dazu, dass ein Stahlträger, der die Säulen 44 und 79 verbunden hatte, sich löste. Nach dem Verlust seiner Unterstützung, versagte die Stahlsäule 79 und startete eine Kettenreaktion, bei der schließlich alle weiteren Stahlsäulen versagten.45

Lassen wir die Frage, ob dies auch nur im Entferntesten möglich ist, zunächst außen vor und fragen uns einfach: Warum versagte dieser Träger? NISTs Antwort darauf lautete, dass der Träger nicht durch Bolzen mit der Bodenplatte verbunden gewesen sei. NIST schrieb hierzu: "In WTC 7 waren keine Bolzen an den Trägern angebracht worden."46 An anderer Stelle notiert die Behörde: "Die Stahlschienen […] hatten Kopfbolzen, aber die Träger, die die Stahlschienen getragen hatten, hatten keine Bolzen."47 Allerdings besagte der NISTs Zwischenbericht zu WTC 7, der im Jahre 2004 veröffentlicht wurde und somit zu einem Zeitpunkt, als die Behörde ihre Theorie vom Versagen der Stahlträger noch nicht entwickelt hatte, dass im WTC 7 durchaus Bolzen verwendet worden waren, um "die meisten der Stahlschienen und Träger" zu verankern, einschließlich des fraglichen Trägers.48

2. Ein wütendes Feuer im 12. Stock um 17.00 Uhr

Obwohl NIST in seinem 2004-Zwischenbericht zu WTC 7 sagte, dass um 16.45 Uhr "das Feuer im 12. Stock bereits ausgebrannt war",49 behauptete die Behörde in seinem Bericht aus dem Jahre 2008, dass um 17.00 Uhr - also nur 21 Minuten bevor das Gebäude einstürzte - das Feuer auf diesem Stockwerk immer noch äußerst intensiv brannte.50

VI. NISTs Abschlussbericht: Bestätigung eines Wunders

Wie wir im 2. Kapitel gesehen haben, bestritt NIST in seinem Bericht - dem Entwurf zur öffentlichen Kommentierung - der vor dem Abschlussbericht zu WTC 7 herauskam, dass dieses Gebäude im oder auch nur nahe dem freien Fall eingestürzt war. Shyam Sunder, der die NIST-Berichte zum World Trade Center geleitet hatte, legte sogar dar, dass freier Fall unmöglich gewesen wäre. Im August 2008 erklärte er:

Die Dauer des Frei-Falls wäre [die Fallzeit eines] Objekts, das keinerlei strukturelle Komponenten unter sich hat. Es gab eine Abfolge von strukturellen Versagen, die stattfinden mussten. Es passierte nicht alles gleichzeitig.51

Doch gab NIST in seinem Abschlussbericht, der im November 2008 veröffentlicht wurde, den freien Fall zu und berichtete von "einem Absinken im freien Fall über etwa acht Stockwerke mit Erdbeschleunigung für ca. 2,25 s [ekunden]."52

Obwohl NIST dieses Eingeständnis machte, überarbeitete es seine Erklärung, warum das Gebäude zusammengebrochen worden war, nicht: Es behauptete immer noch, dass WTC 7 durch Feuer zum Einsturz gebracht wurde. Und dabei hatte Sunder nur drei Monate zuvor (in der zuvor zitierten Aussage) erklärt, dass ein Feuer-induzierter Zusammenbruch (den er verteidigte) unmöglich im freien Fall eingestürzt sein konnte.

Der Physiker David Chandler, der NIST dazu provoziert hatte, den freien Fall zuzugeben, hatte erklärt, warum ein Feuer-induzierter Zusammenbruch unmöglich im freien Fall stattfinden kann: "Freier Fall kann nur erreicht werden, wenn es null Widerstand gegen die Bewegung gibt."53 Mit anderen Worten kann ein Feuer-induzierter Zusammenbruch eines Stahlskelett-Gebäudes - wenn wir des Argumentes wegen annehmen, dass dies möglich wäre - nicht den freien Fall erreichen, weil selbst wenn das oberste Stockwerk im freien Fall nach unten gestürzt wäre, wäre seinem Abstinken Widerstand entgegengebracht worden. Das oberste Stockwerk von Gebäude 7 hätte nur dann in freier Fallgeschwindigkeit stürzen können, wenn irgendetwas plötzlich den gesamten Stahl und Beton im unteren Teil des Gebäudes aus dem Weg geräumt hätte, sodass es null Widerstand gegeben hätte.

Diese Beseitigung hätte - unter der Annahme, dass es keinen göttlichen Eingriff gab - nur mit Hilfe von Sprengstoffen hervorgerufen werden können. Und doch implizierte NIST - während es weiterhin darauf bestand, dass keine Sprengstoffe verwendet wurden - dass es eine Verletzung der Gesetze der Physik gab. Wohl wissend, dass NIST gegen Gesetze der Physik verstoßen hatte, entfernte es - wie wir in Kapitel 2 gesehen haben - jeden einzelnen Satz, der in dem vorläufigen Bericht noch erklärt hatte, dass sein Bericht zu WTC 7 "im Einklang mit physikalischen Prinzipien" steht.54

VII. Eine Erklärung der weit verbreiteten Unkenntnis über WTC 7

Aus den genannten Gründen hätte NISTs Eingeständnis, dass Gebäude 7 für mehr als zwei Sekunden in freier Fallgeschwindigkeit eingestürzt ist - ein Eingeständnis, das entweder die Verwendung von Sprengstoffen oder ein Wunder impliziert - von den Medien eigentlich als eine Titelgeschichte behandelt worden sein müssen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Zusammenbruch von WTC 7 von Anfang an zu einem Mysterium erklärt worden ist, würde man eigentlich erwarten, dass die Welt mit angehaltenem Atem jeden weiteren Hinweis aufnehmen sollte, der erklären könnte, warum dieses 47-stöckiges Gebäude eingestürzt ist. Bei der bloßen Erwähnung von Gebäude 7 sollte im Grunde genommen kein Mensch auf der Welt, der den Sender CNN empfangen kann, "Gebäude wie bitte?" geantwortet haben dürfen. Wie können wir die Tatsache erklären, dass fünf oder sogar zehn Jahre nach dem mysteriösen Zusammenbruch dieses Gebäudes, die Unwissenheit darüber immer noch so weit verbreitet ist?

Um der Beantwortung dieser Frage näher zu kommen, sollten wir zu der bereits erwähnten Aussage von James Glanz zurückkehren, der den Einsturz von WTC 7 mit den Worten kommentiert hatte, dass dieser "ein Mysterium [darstellt], das unter normalen Umständen wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der gesamten Welt auf sich gezogen hätte."55 Wie ich schon bemerkt habe, existierten stattdessen unnormalen Umstände, die es ermöglichten, dass die Tatsache des Einsturzes und insbesondere Videos des Einsturzes gezielt unterdrückt wurden. Was waren diese unnormalen Umstände?

1. Staatsverbrechen gegen die Demokratie

Wie in Kapitel 2 erwähnt, enthielt eine Ausgabe des American Behavioral Scientist, eine der führenden sozialwissenschaftlichen Zeitschriften, ein Symposium über Staatsverbrechen gegen die Demokratie, welche auf Englisch SCADs (State Crimes against Democracy) abgekürzt werden.56 Die Autoren dieses Symposiums argumentieren, dass dies einen zunehmend wichtigeren Typus von Kriminalität darstellt, sodass Sozialwissenschaftler einen wissenschaftlichen Ansatz entwickeln müssen, sie zu erforschen. SCADs werden als "konzertierte Aktionen ... von Regierungsinsidern [verstanden], die zum Ziel haben, die demokratischen Prozesse zu manipulieren und die Volkssouveränität zu untergraben." Weil SCADs das "Potenzial [haben], politische Institutionen und gesamte Regierungen zu unterlaufen, sind SCADs "Schwerstverbrechen, die sich gegen die Demokratie selbst richten."57

Es gibt zwei Typen von SCADs. Auf der einen Seite SCADs die als offiziell bewiesen gelten, wie "die Watergate-Einbrüche und ihre Vertuschung …, die geheimen Kriege in Laos und Kambodscha …, der illegale Waffenhandel und die verdeckten Operationen in Zusammenhang mit der Iran-Contra-Affäre … und das Bemühen, Joseph Wilson - durch die Enthüllung des Status seiner Frau als Geheimagentin - zu diskreditieren."

Auf der anderen Seite gibt es vermutete SCADs, deren Interpretation als Staatsverbrechen durch weitreichende Beweise gedeckt ist. Die Autoren des Symposiums zählen zu der letztgenannten Kategorie

die fingierten Angriffe auf US-Schiffe im Golf von Tonkin im Jahre 1964 ..., die "Oktober-Überraschungen" bei den Präsidentschaftswahlen von 1968 ... und 1980 ..., die "Ermordung von John F. Kennedy und Robert Kennedy …, die Wahlpannen in den Jahren 2000 und 2004 …, die zahlreichen Ausfälle der US-Verteidigung am 11. September 2001 ... und die Fälschung von Geheimdienstinformationen, um die Invasion und die Besetzung des Iraks zu rechtfertigen.58

Wie diese Liste der Illustrationen zeigt, erörtern die Autoren des Symposiums einige Ereignisse als lediglich vermutete SCADs, die weithin als beweisen angesehen werden, wie den Golf von Tonkin-Schwindel und die falsche Behauptung, dass der Irak unter Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besaß.

Zwar hat das Symposium den 11. September als eines der vermuteten Staatsverbrechen gegen die Demokratie betrachtet, für das es weitreichende Beweise gibt, tatsächlich behandelt das Symposium jedoch den 11. September als sein primäres Beispiel. So beginnt die Zusammenfassung für den einleitenden Artikel folgendermaßen: "Das fundamentale Versäumnis einer dem Gegenstand angemessen Verantwortung, die die offizielle Untersuchung der Ereignisse des 11. Septembers von Beginn an bestimmt hat, wird weiterhin von Politikwissenschaftlern und der öffentlichen Verwaltung ignoriert."59

Der Endartikel des Symposiums kritisierte die Mehrheit der akademischen Welt für ihr "unbekümmertes Abtun von mehr als nur einem Hauptsatz der Thermodynamik", der durch die offiziellen Theorie des Zusammenbruchs des World Trade Center verletzt wird.60 Darüber hinaus warf dieser Beitrag der akademischen Welt vor, versagt zu haben, als sie davon absah zu protestieren, als "Professor Steven Jones sich damit konfrontiert sah, trotz einer Festanstellung gefeuert zu werden, weil er die Welt lediglich an physikalische Gesetze erinnerte, über die keinerlei wie auch immer gearteter Dissens existiert, die aber im Widerspruch zu der offiziellen Theorie des Zusammenbruchs der World Trade Center-Türme stehen."61

2. Verstecken der augenfälligsten Beweise dafür, dass der 11. September ein Verbrechen gegen die Demokratie darstellt

Wenn der 11. September ein Staatsverbrechen gegen die Demokratie war, würden wir das volle Ausmaß verstehen, in dem die Zerstörung des World Trade Center unter "unnormalen" Umständen stattfand, und wir wären dadurch in der Lage zu verstehen, warum der Einsturz von WTC 7, der "unter normalen Umständen wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Stadt und der Welt auf sich gezogen hätte", dies in diesem Fall nicht tat.

Die Tatsache ist, dass diesem Gebäude aus zuvor genannten Gründen nicht gestattet wurde, allgemein bekannt zu werden: Im Gegensatz zu den Zwillingstürmen wurde WTC 7 nicht von einem Flugzeug getroffen. Es gab somit auch keinen Flugzeugtreibstoff, der große Brände auf mehreren Stockwerken hätte hervorrufen können. Der Einsturz von WTC 7 sah - im Gegensatz zu dem der Zwillingstürme - genau so aus, wie man es von einer klassischen Implosion her kennt, bei der der Zusammenbruch im unteren Gebäudesegment beginnt und sich in einer Art vollzieht, als ob sich das Gebäude praktisch selbstständig zusammenfalten würde. Dabei landen die Überreste des Gebäudes fast ausschließlich im eigenen Grundriss. Dass Gebäude 7 mit Hilfe von Sprengstoffen zu Fall gebracht wurde, ist offensichtlicher als die Tatsache, dass die Zwillingstürme kontrolliert gesprengt wurden.

Diese größere Offensichtlichkeit wird nicht nur durch Danny Jowenkos Antwort illustriert, sondern auch durch die vielen Ingenieure und Wissenschaftler, die der 9/11-Wahrheitsbewegung beigetreten sind, nachdem sie nur ein Video des Gebäudezusammenbruchs gesehen haben. So schrieb beispielsweise Daniel Hofnung, ein Ingenieur aus Paris:

In den Jahren nach den Ereignissen des 11. September nahm ich an, dass alles, was ich in Fachzeitschriften und in französischen Zeitungen zu dem Thema gelesen hatte, auch wahr wäre. Das erste Mal, dass ich verstand, dass dies unmöglich war, war, als ich einen Film über den Einsturz von WTC 7 sah.62

Ähnlich äußerte sich der Bauingenieur Chester Gearhart:

Ich habe den Bau vieler großer Gebäude beobachtet und ich habe auch persönlich fünf kontrollierte Sprengungen in Kansas City miterlebt. Als ich die Türme am 11. September zusammenbrechen sah, wusste ich, dass hier etwas nicht stimmte und mein erster Instinkt sagte mir, dass dies unmöglich war. Als ich schließlich Gebäude 7 einstürzen sah, wusste ich, dass es eine kontrollierte Sprengung war.63

Dieses Video war auch ausschlaggebend für Niels Harrit, einen Chemiker der Universität Kopenhagen, der später der Hauptautor der Nanothermit-Studie wurde. Als er gefragt wurde, wie er mit diesem Thema in Berührung gekommen ist, antwortete er:

Es begann alles, als ich den Zusammenbruch von Gebäude 7, dem dritten Wolkenkratzer, sah. Er stürzte sieben Stunden nach den Zwillingstürmen ein. Und es gab nur zwei Flugzeuge. Wenn Sie ein 47-stöckiges Gebäude, 186 Meter hoch, in 6,5 Sekunden zusammenbrechen sehen und Sie Wissenschaftler sind, denken Sie: "Wie bitte?" Ich musste es wieder ... und immer wieder ansehen. Ich drückte den Knopf zehnmal und meine Kinnlade sank tiefer und tiefer. Erstens hatte ich nie zuvor von diesem Gebäude gehört. Und außerdem es gab keinen ersichtlichen Grund, warum es in dieser Weise zusammenbrechen sollte, gerade nach unten, in 6,5 Sekunden. Ich hatte keine Ruhe mehr seit diesem Tag.64

Angesichts dieser Reaktionen ist es, wenn der 11. September ein Staatsverbrechen gegen die Demokratie war, offensichtlich, dass man die Tatsache, dass Gebäude 7 zusammengebrochen ist, und insbesondere die Filmaufnahmen dieses Einsturzes so weit wie möglich zu unterdrücken musste. Um das Bewusstsein, dass dieses Gebäude in fast im freien Fall einstürzte, zu verhindern, verhinderten die Vertuschungskünstler Videos vom WTC 7-"Zusammenbruch" im Fernsehen. Und um ein weit verbreitetes Bewusstsein, dass diese dritte Gebäude überhaupt eingestürzt ist, so lange wie möglich zu verhindern, hinderten diese Vertuschungskünstler, dass diese Tatsache im 9/11-Kommissionsbericht erwähnt wurde.

3. WTC 7 als ein Blindgänger?

Nach der Nennung dieses Arguments scheint es mir geboten, einem naheliegenden Einwand vorzugreifen: Wenn diejenigen, die für den Zusammenbruch von Gebäude 7 verantwortlich sind, die Aufnahmen von seinem Einsturz unterdrücken müssen, warum haben sie das Gebäude dann erst spät am Nachmittag zu Fall gebracht, als die Luft wieder verhältnismäßig klar war und Kameras auf das Gebäude gerichtet waren - mit der Folge, dass wir heute sehr deutliche Filmaufnahmen des Einsturzes von WTC 7 besitzen, die sogar aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden, von denen jede den symmetrischen Zusammenbruch im freien Fall dokumentiert? Warum haben sie es nicht am Morgen einstürzen lassen, kurz nachdem einer der Zwillingstürme zusammengebrochen war und als die daraus resultierende Staubwolke alle Aufnahmen unmöglich gemacht hätte? So hat NIST beispielsweise berichtet, dass nach dem Zusammenbruch des Nordturms um 10.28 Uhr die Sicht für die Filmteams viel zu schlecht war, um den Ort des Geschehens wieder aufzusuchen. NIST zufolge blieb dies bis mindestens 11.00 Uhr so.65 Wäre Gebäude 7 um, sagen wir, 10.45 Uhr gesprengt worden, besäßen wir nicht die eindeutigen Filmaufnahmen, die zeigen, dass das Gebäude fast im freien Fall senkrecht nach unten stürzte.

Wie ich im Anhang zu meinem Buch Der mysteriöse Einsturz von World Trade Center 7 aufgezeigt habe, gibt es gute Gründe für die Vermutung, dass dies tatsächlich der Plan - das heißt, es etwa um 10.45 Uhr einstürzen zu lassen - war, aber dieses Gebäude, wie ein Forscher es ausdrückte, "ein Blindgänger"(66) war - was bedeutet, dass "das Sprengsystem in WTC 7 einfach nicht wie vorgesehen arbeitete und das Gebäude frecherweise intakt blieb."67 Wenn es das war, was passierte, würde es durchaus Sinn ergeben, dass Agenten in das Gebäude geschickt worden wären, um Feuer zu legen, sodass die Vertuschungsgeschichte lauten könnte, dass Feuer das Gebäude zum Einsturz gebracht hat. Diese Hypothese würde erklären, warum - obwohl die Brände in Gebäude 7 angeblich durch flammende Trümmer vom Zusammenbruch des Nordturms um 10.28 Uhr entzündet worden waren, keine Flammen im Gebäude sichtbar gewesen sind - NIST eingestand, dass bis zum Nachmittag auf einigen Stockwerken bis 15.40 Uhr, 16.00 Uhr und 17.00 Uhr keine Bildbeweise für Feuer vorhanden sind.68

Wenn das Sprengssystem wie vorgesehen funktioniert hätte, wäre der Zusammenbruch dieses Gebäudes immer noch ein großes Mysterium gewesen, aber es hätte keine Videos gegeben, die zeigen, dass es senkrecht nach unten gekommen ist und dies für mehr als zwei Sekunden im absoluten freien Fall.

Ich habe die Möglichkeit - dass die Zerstörung von WTC 7 eine missglückte Operation gewesen sein könnte - auch deshalb hervorgehoben, weil im Falle einer Bestätigung dieser Vermutung WTC 7 in der Tat das eindrücklichste Beispiel für die Kernthese dieses Kapitels, nämlich dass Staatsverbrechen gegen die Demokratie mitten vor aller Augen versteckt werden können, ist. Es gibt buchstäblich dutzende von Widersprüchen in der offiziellen Darstellung des 11. September, die aufzeigen, dass es sich um Operation von innen handelt. Aber der deutlichste Beweis dafür wird durch das Video dieses gewaltigen Gebäudes erbracht, das senkrecht im freien Fall - den gesamten Zeitraum von etwa sieben Sekunden fast im freien Fall und für 2,25 Sekunden im absoluten freien Fall - zusammenbricht. Und doch, obwohl dieser Beweis all diese Jahren vor aller Augen lag, blieb die Tatsache, dass der 11. September ein "Inside Job" war, und damit ein Staatsverbrechen gegen die Demokratie darstellt, eine verborgene Tatsache, zumindest in dem Sinne, dass sie nicht Teil der öffentlichen Debatte wurde. Wenn die Zerstörung von WTC 7 eine missglückte Operation war, dann ist das Verschleierung der Tatsache, dass der 11. September ein Staatsverbrechen gegen die Demokratie darstellt, sogar noch beeindruckender. Wie wurde diese Verschleierung erreicht?

4. Das Verstecken von SCADs: Die Rolle der Massenmedien

Peter Dale Scott, der sich in jüngster Zeit immer wieder mit der Erosion der US-Verfassung beschäftigt hat, stellte die These auf, dass "diese Erosion teilweise durch eine Reihe von bedeutenden Tiefenereignisse in der jüngeren amerikanischen Geschichte [nach den 2. Weltkrieg] ermöglicht worden ist. Ereignisse, dessen Tragweite und Komplexität […] in den Mainstream-Medien ignoriert oder unterdrückt werden."69 Scott fügt hinzu:

Die amerikanischen Mainstream-Medien … haben sich in der Vergangenheit derart in die bisherigen verlogenen Schutzbehauptungen verwickelt, dass sie wie, auch die Regierung, ein echtes Interesse daran haben, zu verhindern, dass die Wahrheit über jedes dieser Ereignisse je an Licht kommt. Das aber bedeutet, dass sich die aktuelle Bedrohung der verfassungsmäßigen Rechte nicht alleine vom Tiefenstaat ausgeht. … Das Problem, das sich hier manifestiert, besteht letztlich in einer Denkweise von globaler Dominanz, die nicht nur in der Umgebung Washingtons vorherrscht, sondern auch in den Mainstream-Medien …, eine, die Übergriffe auf verfassungsmäßige Freiheiten akzeptiert, und die diejenigen stigmatisiert oder zumindest auf ihre Kritik mit Schweigen antwortet, die davon alarmiert sind. Diese Denkweise zu akzeptieren, sie für anständig und normal zu halten, ist zunehmend zu einer Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen massentauglichen Leben geworden.70

Scott bezieht sich hierbei auf Ereignisse wie die Ermordung von John F. Kennedy, den angeblichen Vorfall im Golf von Tonkin und den 11. September. All diese Vorkommnisse werden von ihm als "Tiefenereignisse" bezeichnet. Dabei hat Scott jedoch die gleiche Art von Geschehnissen im Auge, die die Autoren des erwähnten Symposiums als SCADs bezeichnete. Tatsächlich zitiert einer der Autoren des Symposions explizit Scotts Schriften und führt seine "Tiefenereignisse" als Beispiele für SCADs an. Außerdem zitiert er Scotts Aussage über die Mitschuld der Mainstream-Medien bei der Vertuschung der Wahrheit über diese Ereignisse.71

Diese Autoren gelangen somit zu der gleichen Schlussfolgerung wie Scott. Wie er, bemerken auch sie, dass "die Darstellung der amerikanischen Regierung zum 11. September von den Mainstream-Medien wie Papageien nachgeplappert wurden",72 und kommentieren "diese fundamentale Verleugnung" mit den Worten, "dass die Vielzahl an noch brennenden und geschmolzenen Fragen, die aus den Trümmern von Ground Zero aufsteigen, sich förmlich als Bettler an die US-amerikanischen Medien wenden müssen."73

Doch wenn man von dem bloßen Nachplappern der Regierungsdarstellung des 11. September durch die Medien und von der Stigmatisierung jener, die alternative Darstellungen vorgebracht haben, mit der diskreditierenden Bezeichnung des Verschwörungstheoretikers absieht, wie haben es die US-amerikanischen Mainstream-Medien geschafft, die Wahrheit über WTC 7 vor der Mehrheit des amerikanischen Volkes zu verbergen? Es lassen sich verschiedene Maßnahmen identifizieren:

- Erstens: Indem die Medien nie wieder die Aussagen von Dan Rather und anderen Journalisten gesendet haben, dass der Einsturz von WTC 7 genau wie eine kontrollierte Sprengung aussah.

- Zweitens: Indem sie selten - wenn überhaupt - das Video dieses Gebäudezusammenbruchs ausgestrahlt haben.

- Drittens: Indem die Medien niemals glaubwürdige Kritiken an der offiziellen Darstellung erwähnten. Zum Beispiel ist mein Buch von 2009 Der mysteriöse Einsturz von World Trade Center 7: warum der offizielle Abschlussbericht zum 11. September unwissenschaftlich und falsch ist, obwohl es von renommierten Wissenschaftlern und Ingenieuren gestützt wurde, nie in den Mainstream-Medien besprochen worden. Und dies im Anbetracht der Tatsache, dass Publishers Weekly mein vorheriges Buch zum 11. September Das neue Pearl Harbor - Neubetrachung im Jahre 2008 sogar zur "Auswahl der Woche" auserkoren hatte.74

- Viertens: Indem die Medien nie - mit Ausnahme eines Berichts, der offenbar durchgerutscht ist (75) - die Existenz einer Organisation namens 'Architekten und Ingenieure für die Wahrheit des 11. September' erwähnt haben. Eine Organisation, der gegenwärtig 1500 professionelle Architekten und Ingenieure angehören und die eine neue Untersuchung der Zusammenbrüche sowohl von WTC 7 als auch der Zwillingstürme fordert.76

- Fünftens: Indem die Medien niemals über wissenschaftliche Beweise berichtet haben, die im Widerspruch zur offiziellen Darstellung der Zerstörung der Gebäude stehen, wie z.B. die Entdeckung von Nanothermit im WTC-Staub.

- Sechstens: Durch das Übersehen der Tatsache, dass der NIST-Bericht zu WTC 7 eine enorme Menge an Beweisen unterschlagen hat, denen zufolge Sprengstoffe eingesetzt worden sein müssen. Um dies an einem Beispiel zu illustrieren: obwohl die New York Times im Jahre 2002 das in den Trümmern von WTC 7 entdeckte Schweizer-Käse-Stahlteil als "das vielleicht größte Mysterium, das die Untersuchung zutage gefördert hatte" bezeichnet hatte, gab die selbe Zeitung keinen Laut von sich, als NIST in seinem 2008 publizierten Bericht zu diesem Gebäude dieses Stück Stahl nicht erwähnte und sogar behauptete, dass kein Stahl dieses Gebäudes identifiziert worden war: Die Times wusste es eindeutig besser, doch sie hatte sich dazu entschlossen zu schweigen.

- Siebtens: Durch die Tatsache, dass die Medien zwar über NISTs Pressekonferenz im August 2008, die den Entwurf zur öffentlichen Kommentierung angekündigt hatte, ausführlich berichtete. Eine Pressekonferenz auf der Shyam Sunder triumphierend verkündet hatte, dass "der Grund für den Zusammenbruch von World Trade Center 7 kein Mysterium mehr ist" und "Wissenschaft wirklich hinter dem steht, was wir gesagt haben." Dann aber davon absahen, über die Veröffentlichung des NIST-Abschlussberichts im November desselben Jahres zu berichten, in dem NIST beinahe explizit zugegeben hat, dass die Wissenschaft nicht hinter seiner Theorie des Gebäudezusammenbruchs steht, sondern ihr (durch das Eingeständnis, dass es mehr als zwei Sekunden im absoluten freien Fall einstürzte, obwohl Sunder betont hatte, dass der freie Fall - in einem Feuer-induzierten Zusammenbruch - unmöglich gewesen wäre) sogar widerspricht.

Schlussfolgerung

Durch diese und ähnliche Maßnahmen wurde die Wahrheit über den Einsturz von Gebäude 7 wirksam versteckt, obwohl diese Wahrheit all die Jahre vor aller Augen existierte. Selbst die bloße Tatsache des Zusammenbruchs wurde so wirkungsvoll verschleiert, dass im Jahre 2006 über 40 Prozent der amerikanischen Öffentlichkeit überhaupt nicht wusste, dass WTC 7 eingestürzt war und im Jahre 2009 ein Richter in New York, der mit einem Verweis auf Gebäude 7 konfrontiert wurde, irritiert fragen konnte: "Gebäude, wie bitte?"

Ich biete dieses Kapitel als eine Fallstudie über die Macht der Kräfte an, die hinter den Staatsverbrechen gegen die Demokratie stehen und die befähigt sind, Dinge, die vor aller Augen geschehen, zu verstecken. Denn wenn diese den sich in freier Fallgeschwindigkeit vollziehenden symmetrischen Zusammenbruch eines 47 Stockwerke hohen Wolkenkratzers verstecken kann, der am helllichten Tag auf Video aufgenommen wurde, können sie fast alles verstecken.

Nachbemerkung

Als ich die Vorlesung, auf der dieses Kapitel basiert, im Jahre 2010 gehalten hatte, sagte ich, dass ich den Abschlusspunkt - dass "sie fast alles verstecken können" - nicht machte, um Verzweiflung zu schüren, sondern lediglich, um auf die Schwere des Problems hinzuweisen. Außerdem wollte ich den Weg für einen Vorschlag ebnen: Im Wissen um die hohe Übereinstimmung, die zwischen denjenigen besteht, die vom Einsturz des WTC 7 wissen und denjenigen, die zumindest glauben, dass eine neue - oder vielmehr echte - Untersuchung des 11. September erforderlich ist, schlug ich vor, dass die internationale 9/11-Wahrheitsbewegung im September 2010 eine ein-Jahr-lange "Gebäude, wie bitte?"-Kampagne starten sollte. Dies sollte die Ausweitung der "Gebäude, wie bitte?"-Kampagne einschließen, die bereits in New York von der NYC Coalition for Accountability (NYC CAN) ins Leben gerufen worden war. Diese Kampagne sollte versuchen, zum zehnten Jahrestag des 11. September die Stufe des Bewusstseins dessen deutlich zu erhöhen, was mit World Trade Center 7 passiert ist.

Die Kampagne wurde recht erfolgreich. Im August 2010 wurde ein 30-sekündiger "Building What?"-Videospot von einem erstklassigen Filmmacher produziert.77 Mit kleinen Spenden wurden 100.000 US$ erreicht, um im Gebiet von New York City Werbezeit im Kabelfernsehen zu kaufen.

Am 13. November arrangierte Geraldo Rivera von Fox News, der den Videospot gesehen hatte, mit dem Ingenieur Tony Szamboti, einem Mitglied der Architects and Engineers for 9/11 Truth, und Bob McIlvaine, der seinen Sohn bei den Anschlägen des 11. September verloren hatte, einen Beitrag über Gebäude 7. "Was meine Aufmerksamkeit erregte", sagte Rivera, war die Tatsache, dass mehr als 1300 Architekten und Ingenieure NISTs Schlussfolgerung zu WTC 7 widersprochen haben. Am Ende dieses Beitrags sagte Rivera, der sich ursprünglich über die "Truther" lustig gemacht hatte (und ihnen sagte, sie sollen "erwachsen werden"): "Ich bin sicherlich viel offener dafür, als ich bisher war - aufgrund der Beteiligung der 9/11-Familien und all dieser Ingenieuren und Architekten - sie wissen eindeutig mehr als ich."78

Am 19. November 2010 wurde Rivera von Richter Andrew Napolitano, dem Rechtsexperten von Fox, in seiner Fox-Business-Sendung Freedom Watch interviewt. Angesichts von Riveras Anerkenntnis, dass mehr als 1300 Architekten und Ingenieure NISTs Schlussfolgerung widersprechen, fragte Napolitano seinen Gast Rivera, ob er an der offiziellen Schlussfolgerung Zweifel hegt. Rivera sagte:

Ich denke, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass die Regierung etwas derart ruchloses im Umfang dieser epischen Natur tun würde. Allerdings scheint das Gebäude in einer Art und Weise einzustürzen, die an eine kontrollierte Sprengung erinnert.

Rivera sagte sogar, dass, wenn das Gebäude tatsächlich mit Hilfe von Sprengstoffen zum Einsturz gebracht wurde, "die meisten missliebigen Demonstranten in den letzten Jahren Recht gehabt hätten."79

In der Woche darauf sagte Richter Napolitano: "Es ist für mich schwer zu glauben, dass es von alleine einstürzte. ... Es konnte unmöglich so gewesen sein, wie die Regierung uns erzählt hat."80

Im März 2011 erstellte die Kampagne, nachdem sie sich in "Remember Building 7" umbenannt hatte, einen Videospot mit diesem Namen als Titel. Mit Hinweis darauf, dass die Regierung behauptete, dass - in Sunders Worten - das Gebäude "in erster Linie aufgrund von Feuer" zusammengebrochen ist, erklärte ein Ingenieur: "Ich, zusammen mit 1400 weiteren Architekten und Ingenieuren haben herausgefunden, dass die Schlussfolgerung der Regierung physikalisch unmöglich ist."81 Weitere 100.000 US$ waren aufgebracht worden, um noch mehr Menschen zu informieren.

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung dieses neuen Spots im Juni veröffentlichte die 'Remember Building 7'-Kampagne die Ergebnisse einer neuen Umfrage. Unter anderem ergab diese Umfrage, dass, obwohl die Menschen in der Stadt New York viel eher wussten, dass ein drittes Gebäude zusammengebrochen war, als Menschen im Rest des Landes, war 33 Prozent der New Yorker dies noch nicht bewusst. Und gerade einmal 14 Prozent kannten den Namen dieses Gebäudes. Wenn es das Ziel war, die Menschen in Unwissenheit über WTC 7 zu halten, hätten die Tätern Anlass zur Freude.

Aber noch wichtiger ist, angesichts der Bemühungen von 'Remember Building 7', diese Unwissenheit zu überwinden, folgende Information: Von denen, die wussten, dass Gebäude 7 eingestürzt ist, glaubten 24 Prozent, dass es sich um eine kontrollierte Sprengung handelte (während 49 Prozent glaubten, dies wurde durch Feuer verursacht). Wenn die Menschen darüber informiert würden, dass 1500 Architekten und Ingenieure die Erklärung des WTC 7-Zusammenbruchs der Regierung anfechten, würde sich der Prozentsatz, der glaubt, dass es sich um eine kontrollierte Sprengung handelt, von 24 auf 36 Prozent steigen. Unter der Annahme, dass die Regierung die Presse "ermutigte", nicht von der Existenz von 9/11-Experten-Organisationen, wie Architects and Engineers for 9/11 Truth, zu berichten, würde dieses Umfrageergebnis die weise Herangehensweise der Regierung bestätigen, zu versuchen, die Öffentlichkeit in Unwissenheit zu belassen.

Ebenso zeigen die gleichen Umfrageergebnisse die Weisheit des zweiseitigen Ansatzes von 'Remember Building 7': Das Informieren von Menschen, dass nicht nur die Zwillingstürme, sondern auch Gebäude 7 eingestürzt ist, und auch, dass eine wachsende Anzahl von Architekten und Ingenieuren sagt, dass die Erklärung der Regierung physikalisch unmöglich ist.