Anmerkungen und Quellenangaben: 10. Kapitel

Das neue Pearl Harbor - Band 1
Beunruhigende Fragen zur Bush-Regierung und zum 11. September

Anmerkungen und Quellenangaben

10. Kapitel: Die Notwendigkeit einer neuen Untersuchung

1 Washington Post, 2. August 2002, zitiert in Thompson, »Timeline«, 2. August 2002.

2 Washington Post, 3. und 24. August und Associated Press, 29. August 2002, zitiert in »Timeline«, 2. August 2002.

3 »Bush asks Daschle to Limit September 11 Probes«, CNN, 29. Januar 2002, zitiert in Ahmed, Seite 133.

4 Newsweek, 22. September 2002

5 Associated Press, 27. Januar 2003, zitiert in »Timeline«, 27. Januar 2003.

6 Time, 26. März 2003, zitiert in »Timeline«, 26. März 2003.

7 Seattle Times, 12. März 2003, zitiert in »Timeline«, 12. März 2003.

8 Philip Shenon, »9/11 Commission Could Subpoena Oval Office Files«, New York Times, 26. Oktober 2003

9 UPI, 6. Februar 2003

10 David Corn, »Probing 9/11«, Nation, 277/1 July 7: 2003): Seite 14-18, auf Seite 15

11 CNN, 30. November, Pittsburgh Post-Gazette, 3. Dezember, Washington Post, 1. Dezember und Chicago Sun-Times, 13. Dezember 2002, zitiert in »Timeline«, 27. November 2002.

12 New York Times, 29. November 2002, zitiert in »Timeline«, 27. November 2002.

13 Newsweek, 15. Dezember 2002, zitiert in »Timeline«, 13. Dezember 2002.

14 Washington Post, 5. Oktober 1998 und Salon.com, 3. Dezember 2002, zitiert in »Timeline«, 13. Dezember 2002.

15 New York Times, 12. Dezember, MSNBC, 13. Dezember und Seattle Times, 14. Dezember 2002, zitiert in »Timeline«, 13. Dezember 2002.

16 Multinational Monitor, November 1997 und Associated Press, 20. Januar 2003. Zu Hess-Delta, siehe Boston Herold, 11. Dezember 2001, zitiert in »Timeline«, 16. Dezember 2002.

17 CBS, 5. März 2003 und Associated Press, 12. Dezember 2002, 1. Januar 2003, 14. Februar 2003 und 27. März 2003, zitiert in »Timeline«, 13. Dezember 2002.

18 Associated Press, 27. Dezember 2003; The 9/11 Independent Commission (www.9-11commission.gov), März 2003; Corn, »Probing 9/11«, Seite 16.

19 Corn, »Probing 9/11«, Seite 16

20 Dieser zuvor getätigte Anruf wurde implizit in der Pressemitteilung des Family Steering Committees vom 1. Dezember 2003 wiederholt und beinhaltete Interessenkonflikte (siehe die Internetseite www.911independentcommission.org). Die Besorgnis des Ausschusses bezüglich Zelikows wird erörtert in Philip Shenon, »Terrorism Panel Issues Subpeona to City for Tapes«, New York Times, 21. November 2003.

21 Timothy J. Roemer, ehemaliger Kongreßabgeordneter aus Indiana, zitiert in Shenon, »9/11 Commission Could Subpoena Oval Office Files«.

22 »White House Accused of Stalling 9-11 Panel«, Associated Press, 26. Oktober 2003

23 Shenon, »9/11 Commission Could Subpoena Oval Office Files«

24 ebda.

25 Philip Shenon, »Deal on 9/11 Briefings Lets White House Edit Papers«, New York Times, 14. November 2003; Tim Harper, »Did Bush Know Before 9/11? Briefing Notes May Hold Key to Crucial Question«, Toronto Star, 14. November 2003. Laut späteren Berichten (Philip Shenon, »Terrorism Panel Issues Subpeona to City for Tapes«; Eric Lichtblau und James Risen, »Two on 9/11 Panel are Questioned on Earlier Security roles«, New York Times, 15. Januar 2004) waren die einzigen Kommissionsmitglieder, die Zugang zu den streng geheimen Dokumenten des Weißen Hauses hatten, Zelikow und Jamie Gorelick, beide Spitzenbeamte des Justizministeriums während der Clinton-Regierung.

26 Eric Boehlert, »The President Ought to be Ashamed: Interview mit Max Cleland«, Salon.com, 13. November 2003

27 In demselben Interview fügte Cleland, nachdem er gesagt hatte, daß »die Warren-Kommission es vermasselt hat«, außerdem hinzu: »Ich werde kein Teil davon sein. Ich werde nicht Teil des nur teilweisen Betrachtens von Informationen sein. Ich werde nicht Teil von schnellen Schlußfolgerungen sein. Ich werde nicht Teil des politischen Drucks sein, dies zu tun oder jenes nicht zu tun. Ich werde nicht Teil davon sein.« Weniger als einen Monat später wurde bekanntgegeben, daß Cleland von der Kommission zurücktreten werde, um eine Position im Vorstand der Export-Import Bank anzunehmen. Philip Shenon von der New York Times schrieb dazu:

Mr. Clelands Absicht, von der 10-köpfigen Kommission zurücktreten, war seit letztem Sommer bekannt, als Demokraten im Senat bekanntgaben, daß sie ihn für einen demokratischen Platz im Vorsitz der Export-Import-Bank empfohlen hatten. Aber der passende Zeitpunkt seines Ausscheidens wurde erst letzte Woche klar, als das Weiße Haus die Nominierung formal an den Senat sandte.

Sein unmittelbar bevorstehendes Ausscheiden aus dem Gremium hat bei den Familiengruppen der Opfer Besorgnis hervorgerufen, weil Mr. Cleland einer der frei heraussprechendsten Mitglieder der Kommission war und mit den Vertretern der Familien die Kritik an der Bush-Regierung teilte. (Philip Shenon, »Ex-Senator Will Soon Leave 9/11 Panel«, New York Times, 5. Dezember 2003)

Mißtrauische Gemüter könnten selbstverständlich spekulieren, daß das Weiße Haus den Nominierungsprozeß beschleunigte, weil es den frei heraussprechenden Cleland lieber im Vorstand der Export-Import-Bank sah, als in der Kommission, die den 11. September untersuchte. Jedenfalls wurde einige Tage später bekanntgegeben, daß Tom Daschle, der Chef der Demokraten im Senat, Bob Kerrey, den früheren demokratischen Senator aus Nebraska (der zuvor Co-Vorsitzender des Senate Intelligence Committee gewesen war) ausgewählt hatte, um Cleland zu ersetzen. (Philip Shenon, »Ex-Senator Kerrey Is Named to Federal 9/11 Commission«, New York Times, 9. Dezember 2003)

28 Shenon, »Deal on 9/11 Briefings Lets White House Edit Papers«

29 Indem ich sage, daß »jeder« dies bevorzugen sollte, meine ich selbstverständlich, jeder der nicht an den Anschlägen des 11. September beteiligt ist.

30 Die skeptische Haltung gegenüber der Unabhängigen 9/11-Kommission von vielen, die die Beweise für offizielle Tatbeteiligung studiert haben, wird durch einen Artikel illustriert, der sich auf sie als die »9/11-Vertuschungskommission« bezieht. Im Hinblick auf Kean selbst sagte dieser Artikel folgendes voraus: »Um sicherzustellen, daß die 9/11-Vertuschungskommission zumindest nach außen ein Bild ›des Versuchens‹ vermittelt, erklärte der Vorsitzende der Kommission Thomas H. Kean ... öffentlich, daß die Anwesenheit von sogenannten behördlichen ›Aufpassern‹ (oder Trainern) das gleiche war, wie die ›Einschüchterung‹ von Zeugen, die vor die Kommission zitiert wurden. ... Seien Sie jedoch versichert, daß Thomas Kean dem Geheiß der Bush-Kabale nachkommen und weiterhin alles vertuschen wird.« (Conspiracy Planet, »9-11 Commission Covers Up Bush Family Ties«, www.conspiracyplanet.com/channel.cfm?ChannelID=75). Keans Vereinbarung – nach der Drohung, das Weiße Haus unter Strafandrohung vorladen zu lassen – zuzulassen, daß es die Präsidenten-Memoranden bearbeiten darf, kann als Erfüllung dieser Prognose gesehen werden, so daß diese Vereinbarung wahrscheinlich diesen Verdacht erhärtet.

31 Michael Meacher, »This War on Terrorism is Bogus«, Guardian, 5. September 2003

32 Als Reaktion schrieb Jon Ungoed-Thomas, der versucht, Kritiker der offiziellen Version zu widerlegen: »Allerdings haben erstellte Datensätze des North American Aerospace Defense Command aufgezeichnet, daß es um 8.40 Uhr von einer möglichen Entführung erfahren hatte. F-15 Kampfflugzeuge wurden unmittelbar alarmiert, um 8.46 Uhr gestartet und waren um 8.52 Uhr in der Luft« (Conspiracy Theories about 9/11 are Growing and Getting More Bizarre«, Sunday Times, 14. September 2003). Dieser Meinungskonflikt spiegelt die Tatsache, dessen sich die meisten Menschen scheinbar unbewußt sind, wider, daß es diesbezüglich zwei offizielle Versionen gibt. Meacher zitiert die erste Version (entweder weil es diejenige Version war, die er akzeptiert hat oder weil es die einzige war, die er kannte), Ungoed-Thomas »widerlegte« ihn daraufhin, indem er die zweite Version zitierte (möglicherweise, weil es die einzige war, die er kannte). Abgesehen von dieser Frage gibt es zahlreiche weitere Probleme bei Ungoed-Thomas' Versuch, die offizielle Darstellung zu verteidigen. Erstens, indem er die NORAD-Datensätze zitiert, stützt er sich auf die Darstellung einer der Behörden, die laut der meisten Verschwörungstheorien, Teil der Verschwörung wäre. Zweitens wiederholt er NORADs Behauptung, daß es nicht vor 8.40 Uhr benachrichtigt wurde, ohne die Tatsache zu erwähnen, daß dies bedeuten würde, daß die FAA die Vorschriften eklatant verletzt hätte, indem sie NORAD erst 26 Minuten später informiert hätte, nachdem die Funkverbindung und das Transpondersignal von Flug 11 abgebrochen waren. Drittens sieht er offensichtlich keinen Widerspruch zwischen der Behauptung, daß NORAD »unmittelbar« reagierte und dem Hinweis darauf, daß es 12 Minuten dauerte, bis die Flugzeuge in der Luft waren. Viertens erwähnt er nicht einmal die Tatsache, daß NORAD, gemäß dieser zweiten Version der offiziellen Darstellung, den Befehl zum Aufsteigen an Otis statt an die viel näher gelegene McGuire-Luftwaffenbasis gab. Fünftens scheint er nicht zu bemerken, daß selbst Flugzeuge, die etwa 270 km (170 Meilen) von Otis zurücklegen, reichlich Zeit gehabt hätten, um New York City zu erreichen – er wiederholt einfach die Standard-Argumentation, daß es »schon zu spät war, um die Entführer davon abzuhalten, in das World Trade Center zu fliegen.« Dieser Artikel beschreibt eine weit verbreitete Tendenz der »Widerleger«, den 9/11-»Verschwörungstheoretikern« mit einer solchen Verachtung zu begegnen (Ungoed-Thomas spricht von ihren »bizarren« Theorien und »grotesken Verfälschungen«), so daß diese leicht widerlegt werden können, selbst von jemandem, dem die Fakten weitgehend unbekannt sind. Ungoed-Thomas bietet diese Widerlegung – zumindest zu seiner eigenen Genugtuung – und fragt: »Warum halten so viele Menschen an diesen Theorien fest, wenn es solche Diskrepanzen und durchaus vernünftige Erklärungen gibt?« Er beantwortet diese Frage, indem er einen Psychologen zitiert, der erklärt, daß Anhänger von Verschwörungstheorien »getrieben werden von einem Durst nach Gewißheit in einer ungewissen Welt«. Wir können, mit anderen Worten, Verschwörungstheorien zum 11. September ignorieren, weil sie einfach Produkte pathetischer Gemüter sind – nicht Produkte von intelligenten Köpfen, denen Konflikte zwischen der offiziellen Darstellung und den Fakten aufgefallen sind.

33 Michael Meacher, »This War on Terrorism is Bogus«, Guardian, 5. September 2003

34 Ewen MacAskill, »Fury Over Meacher Claims«, Guardian, 6. September 2003

35 Diese Aussage wird in dem Artikel von Jon Ungoed-Thomas in Anmerkung 32 zitiert.

36 Die Leserbriefe erschienen alle im Guardian am 8. September 2003; sie wurden jedoch ebenfalls von zahlreichen Briefen begleitet, die Meacher anprangerten.

37 Michael Meacher, »Cock-Up Not Conspiracy«, Guardian, 13. September 2003.

38 Daß dies eine natürliche Interpretation seines Artikels war, wird durch die Tatsache nahegelegt, daß Ian Johnson, dessen Wall Street Journal-Artikel als nächstes erörtert wird, sagte, daß Meacher »einen glühenden Angriff« geschrieben hatte, »der impliziert, daß Washington in die Anschläge verwickelt war, um eine interventionistischere Außenpolitik zu rechtfertigen.«

39 Ian Johnson, »Conspiracy Theories About September 11 Get Hearing in Germany«, Wall Street Journal, 29. September 2003

40 Andreas von Bülow: Die CIA und der 11. September: Internationaler Terror und die Rolle der Geheimdienste, (München: Piper, 2003). Im 1. Kapitel zitierte ich eine Aussage von Bülow aus dem Jahre 2002.

41 Paul Donovan, »Why Isn't the Truth Out There?«, Observer, 5. Oktober 2003 (http://observer.guardian.co.uk/comment/story/0,6903,1054495,00.html).

42 Michael Moore, Dude, Where's My Country? (New York: Warner Books, 2003), Seite 15

43 William Bunch, »Why Don't We Have Answers to These 9/11 Questions?«, Philadelphia Daily News online posting, 11. September 2003

44 »Diane Rehm Show«, National Public Radio, 1. Dezember 2003, zitiert in Charles Krauthammer, »The Delusional Dean«, Washington Post, 5. Dezember 2003.

45 Krauthammer, »The Delusional Dean«

46 Diese Geschichte von Kathleen Parker erschien im Orlando Sentinel am 17. April 2002; sie ist verfügbar unter www.osamaskidneys.com/mckinney.html.

47 Dieser Bericht von Lynette Clemetson erschien am 21. August 2002 in der New York Times. Für Greg Palasts Kritik siehe »The Screwing of Cynthia McKinney«, AlterNet, 13. Juni 2003 (www.alternet.org/story/16172/). Palast zitiert Clemetson mit den Worten, die er als Antwort auf seine Frage erhielt. Er hatte ihn ursprünglich gefragt, an welcher Stelle McKinney dies gesagt hatte, worauf er antwortete: »Ich habe diese Aussage gehört – sie war überall [zu hören].«

48 Am 25. März 2002 las McKinney auf Pacifica Radio eine vorbereitete Erklärung vor und wurde danach interviewt (die Mitschrift ist verfügbar unter www.freerepublic.com/focus/news/665750/posts). In ihrer vorbereiteten Erklärung sagte sie, daß die US-Regierung vor dem 11. September zahlreiche Warnungen erhalten hatte und fragte danach: »Was hat diese Regierung über die Ereignisse des 11. September gewußt und wann wußte sie es. Wer wußte außerdem [davon] und warum haben sie die unschuldigen Menschen in New York, die sinnlos ermordet wurden, nicht gewarnt?« Sie sagte in einem anderen Absatz auch, daß »Personen, die der Regierung nahestehen, im Begriff sind, durch Amerikas neue Kriege riesige Gewinne zu erzielen.« Diese Aussagen enthalten drei eindeutige Elemente: (1) Die Frage, was die Bush-Regierung wußte – welche sich auf ihre Aussage bezog, daß »wir wissen, daß es zahlreiche Warnungen gab, daß die Ereignisse am 11. September stattfinden würden. Wladimir Putin, der Präsident von Rußland, gab eine solche Warnung heraus.« (2) Der Hinweis, daß einige Personen Vorwissen der Anschläge des 11. September besaßen und es versäumten, eine Warnung herauszugeben – was sich auf ihre frühere Aussage bezieht, daß »diejenigen, die unmittelbar vor dem 11. September ungewöhnliche Aktiengeschäfte tätigten, ausreichend Wissen besaßen, um mit Aktien von United und American Airlines, bestimmten Versicherungs- und Brokerfirmen Millionen Dollar zu verdienen.« und (3) ihre Behauptung, daß einige Personen im Umfeld der Bush-Regierung finanziell vom US-Krieg gegen den Terrorismus profitieren würden. Dennoch wurden, als ihre Aussagen in den Massenmedien (nachdem sie in einem Bericht vom 12. April in der Washington Post unter der Schlagzeile »Demokratin impliziert eine 11. September-Verschwörung der Regierung« publiziert wurde) wiederholt wurden, diese drei Elemente verschmolzen. Die von Kathleen Parker vom Orlando Sentinal am 17. April vorgenommene Verschmelzung wurde im Text zitiert. Am 16. Juni behauptete eine Sendung im NPR (National Public Radio), daß McKinney, »behauptete, daß die Bush-Regierung im voraus von den Anschlägen des 11. September gewußt haben könnte und diese zuließ, damit Personen im Umfeld des Präsidenten Profit daraus schlagen.« Um diese Behauptung zu untermauern, spielte NPR folgende Worte aus dem Pacifica-Sendung vor: »Was hat diese Regierung über die Ereignisse des 11. September gewußt und wann wußte sie es. Wer wußte außerdem [davon] und warum haben sie die unschuldigen Menschen in New York, die sinnlos ermordet wurden, nicht gewarnt? ... Was haben sie zu verbergen?« Das Problem hierbei ist, daß die letzte Frage »Was haben sie zu verbergen?« erst später in der Sendung während des Interviews kam, als McKinney die Aufforderung sowohl des Präsidenten als auch des Vizepräsidenten an Tom Daschle erörterte, daß er keine Untersuchung durch den Senat durchführen lassen soll. Durch dieses aus dem Zusammenhang gerissene Zitat erweckte NPR den Anschein, daß sich das Wort »sie« im vorherigen Satz – »sie«, die im Vorfeld spezifisches Wissen über die Ereignisse hatten – auf die Angehörigen der Bush-Regierung bezieht. NPR spielte dann eine weitere, während des Interviews gemachte Aussage vor: »Und so fordert diese Präsidentschaft ... einen nahezu beispiellosen Geldbetrag für Verteidigungsausgaben, der seinen Vater direkt begünstigen wird.« Durch die Verschmelzung dieser Aussage mit der früheren lies es NPR so klingen, als ob McKinneys Vorwurf darin bestände, daß dies das Motiv des Präsidenten dafür war zuzulassen, daß die Anschläge stattfanden. Für Palasts Analyse dieser Verschmelzung, siehe den Artikel »Re-Lynching Cynthia McKinney«, 21. Juli 2003 (www.informationclearinghouse.info/article4198.htm). Palasts Analyse wird durch John Sugg gestützt. Sugg sagte, daß der niederträchtigste Angriff gegen McKinney »die Behauptung war, daß sie hinterfragte, ob Dubya [pejorativ für Georg W. Bush] Kenntnisse über den 11. September hatte, bevor er stattfand, und daß er nicht handelte, weil sein Vater und seine Kumpanen mit der Kriegsmaschine einen Haufen Geld machen würden.« Er fügte hinzu: »Die Wahrheit war, daß McKinney ziemlich genau vorhersagte – Monate, bevor es in der Presse erschien – daß Bush umfangreiche Geheimdienstinformationen zu wahrscheinlichen Terroranschlägen besaß, und es versäumte zu handeln. McKinney hatte ebenso recht, als sie sagte, daß Bush-Insider einen Geldregen aus dem Schlachten ernten würden. Doch McKinney hat an keiner Stelle die beiden Aussagen in Verbindung gebracht.« (John Sugg, »Truth in Exile: US Reporter Breaks Bush Blockbusters – on English TV«, Creating Loafing, 9. April 2003 [ www.clatl.com/atlanta/truth-in-exile/Content?oid=1241085 ]).

49 Palast, »Re-Lynching Cynthia McKinney«. Palast stimmt übrigens zu, daß McKinneys Aussage hinreichend mehrdeutig genug ist, um sie in mehr als einer Weise zu verstehen, er argumentiert jedoch, daß diese Tatsache keine Entschuldigung für die Art und Weise ist, wie sie verwendet wurde: »Können Sie eine böse Anklage in McKinney Aussage lesen – Bush plante die Anschläge des 11. September, um seinen Vater zu bereichern? Oh, ja, wenn es das ist, was Sie lesen wollen! Aber Reporter sollen nicht ›Gotcha!‹ mit solch ernsthaften Angelegenheiten spielen. Wenn eine Aussage auf zwei Arten gelesen werden kann – eine davon in verheerender Weise – dann haben Journalisten eine Pflicht, zu fragen und nachzuhaken, aber sicherlich nicht eine ›Interpretation‹ als ein Zitat zu verbreiten.«

50 Cynthia McKinney bei Project Censored! 4. Oktober 2003, verfügbar unter www.oilempire.us/cynthiamckinney.html.

51 John Sugg, »Truth in Exile«. Sugg, dessen Zeitung ›Creative Loafing‹ eine der fünf größten Wochenzeitungen des Landes ist, fügte in einer persönlichen Korrespondenz hinzu: »Ohne ein großes Rennen der Republikaner [dieses Jahr], würde ich vermuten, kommt die Zahl der Wechselwähler McKinneys Schätzung ziemlich nahe.« (E-Mail vom 22. Dezember 2003)

52 »Poll Shocker: Nearly Half Support McKinney's 9/11 Conspiracy Theory«, Newsmax, Mittwoch, 17. April 2002 (http://archive.newsmax.com/scripts/showinside.pl?a=2002/4/17/144136)

53 Ein großer Unterschied ist die Tatsache, daß Marianis Klage bei der Erörterung des Motivs von politischen (als auch finanziellen) Gründen spricht.

54 Bergs Pressemitteilung wurde bei Scoop Media veröffentlicht (www.scoop.co.nz/stories/WO0311/S00261.htm). Ich habe aus Quellen in Philadelphia erfahren, daß Berg, der ehemalige stellvertretender Generalstaatsanwalt von Pennsylvania, ein hoch angesehener Anwalt ist. Er hat eine Internetseite für diesen Fall bei www.911forthetruth.com eingerichtet.

55 Diese Anzeige ist verfügbar unter http://nancho.net/911/mariani.html (als auch unter www.911forthetruth.com).

56 Dies ist zur Zeit eine »revidierte Klage«. Die ursprüngliche Klage, die in einem kurzen Bericht vom 23. September 2003 im Philadelphia Inquirer genannt wurde, war am 12. September eingereicht worden. Die revidierte Klage von November wird, so heißt es, »erhebliche, neu entdeckte zusätzliche Fakten« liefern. Als sie auf Pacifica Radio am 14. Dezember interviewt wurden, kündigten Mariani und Berg an, daß aufgrund noch weiterer zusätzlicher Fakten und möglicher Zeugen, auf die sie aufmerksam geworden sind, sie noch eine weitere Version der Klage einreichen würden.

57 Marianis Brief ist unter Scoop Media (www.scoop.co.nz/mason/stories/WO0311/S00262.htm) als auch unter www.911forthetruth.com verfügbar.

58 Siehe Anmerkung 30.

59 Siehe Anmerkung 27.

60 Eric Lichtblau und James Risen, »Two on 9/11 Panel Are Questioned on Earlier Security Roles«, New York Times, 15. Januar 2004

61 Dan Eggen, »9/11 Panel Unlikely to Get Later Deadline«, Washington Post, 19. Januar 2004

62 Joe Conason, »What's Bush Hiding From 9/11 Commission?«, The New York Observer, 21. Januar 2004

63 Timothy J. Burger, »Condi and the 9/11 Commission«, New York Times, 20. Dezember 2003; Dan Eggen, »9/11 Panel Unlikely to Get Later Deadline«; Philip Shenon, »9/11 Commission Says It Needs More Time«, New York Times, 28. Januar 2004

64 Dan Eggen, »9/11 Panel Unlikely to Get Later Deadline«

65 John Buchanan, »Speech to Manchester Support Group, 1/7/04« (http://web.archive.org/web/20040116050732/http://johnbuchanan.org/news/n...). Informationen über diese Kampagne sind verfügbar unter http://johnbuchanan.org und buchanan@nancho.net.

© David Ray Griffin
Oliver Bommer (deutsche Übersetzung)